Ein Fünfjähriger stirbt bei einem tragischen Unfall in einer Berliner Kita. Wie es für die Einrichtung mit rund 160 Kindern weitergeht.
Update vom 20.01.2026: Kita bleibt nach tödlichem Unfall vorerst geschlossen
Nach dem tödlichen Unfall in einer Berliner Kindertagesstätte bleibt die Einrichtung wohl noch bis einschließlich Mittwoch (21. Januar 2026) geschlossen. Das teilte Susanne Gonswa, Sprecherin der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit.
Ein fünfjähriger Junge war am Montag in der Kita von einer Tür erschlagen worden und gestorben. Nun soll geklärt werden, ob die Tür gegen 10.15 Uhr in der Straße Adlergestell in Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick aufgrund eines Handhabungsfehlers oder eines technischen Mangels stürzte. Die Ermittlungen laufen. Die Kinder wurden nach dem Unfall abgeholt.
"Unsere Gedanken sind bei der Familie des verstorbenen Kindes sowie bei allen Angehörigen", sagte Gonswa. "In dieser schweren Situation hat die sorgfältige Aufklärung des Unfallgeschehens durch die zuständigen Behörden oberste Priorität."
Trauer nach Tod von Kind (5) in Berliner Kita
Die Kita veröffentlichte auf ihrer Website das Bild einer brennenden Kerze vor schwarzem Hintergrund und ein Statement. "Wir sind fassungslos, tief traurig und tragen selbstverständlich zur lückenlosen Aufklärung dieses Unfalls bei", heißt es darin. "In Gedanken sind wir bei der Familie und allen Angehörigen des Kindes und drücken unser tief empfundenes Mitgefühl aus." Man steht im engen Austausch mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, um die Betreuung der Kinder weiterhin sicherzustellen.
Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, erklärte: "Der Tod eines Kindes in einer Kita in Niederschöneweide erschüttert uns und erfüllt uns mit tiefer Trauer. Den Angehörigen möchten wir unser Mitgefühl aussprechen. Wir sind in Gedanken bei ihnen, aber auch bei allen Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der betroffenen Kita."
Für alle wird eine ausreichende Notfall-Nachsorge angeboten, um mit der schrecklichen Situation umgehen zu können. "Es muss alles dafür getan werden, dass sich so etwas nicht wiederholen kann", sagte der SPD-Politiker.
Ursprungsmeldung vom 19.01.2026: Kind (5) stirbt in Kita - Vater bricht vor Ort zusammen
Ein fünfjähriger Junge ist in einer Berliner Kita bei einem Unfall ums Leben gekommen. Er sei von einem schweren Objekt, vermutlich einer Tür, getroffen worden, sagte ein Polizeisprecher. Er sprach von einem tragischen Ereignis. Die Polizei untersucht die Ursache des Unglücks.
Geklärt werden muss, ob die Tür einen technischen Defekt hatte oder unsachgemäß bedient wurde. Von außen war an einer Seite der Kita hinter rotem Absperrband eine Glastür zu sehen, die aus ihrer Halterung gerissen und nach innen in einen Raum gestürzt war.
Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 10.15 Uhr in der Straße Adlergestell in Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick. Am Nachmittag war die Kita geschlossen. Die Kinder waren nach dem Unfall abgeholt worden. Auch der Feuerwehreinsatz war beendet. Der "Tagesspiegel hatte berichtet.
Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort: Psychosoziale Notfallversorgung nötig
Die Feuerwehr berichtete von 22 Sanitätern, Ärzten und Feuerwehrleuten, die mit 12 Fahrzeugen im Einsatz waren. Zahlreiche Menschen seien von dem tödlichen Unglück stark betroffen, "darunter Angehörige, Ersthelfende, und Kita-Personal sowie Rettungs- und Polizeikräfte". Sieben Menschen hätten die "psychosoziale Notfallversorgung", also eine Betreuung durch Seelsorger, in Anspruch genommen.
Auch 14 Feuerwehrleute hätten betreut werden müssen. Auch der Vater des verunglückten Jungen sei vor Ort gewesen und mit einem Schock zusammengebrochen, schrieb die "B.Z.". Er sei ärztlich versorgt worden.
Die Senatsverwaltung für Bildung und Familie teilte mit: "Wir sind zutiefst bestürzt über den tragischen Unfall, bei dem ein Kind in einer Kita ums Leben gekommen ist. Unsere Gedanken sind bei der Familie des Kindes sowie bei allen Kindern und Mitarbeitenden der Kita."
Große Anteilnahme nach Tod von Kind in Berliner Kita
Der Kita-Träger habe Unterstützungsangebote organisiert, so die Senatsverwaltung. Aus Respekt vor der Familie und wegen der laufenden Ermittlungen der Polizei wolle man keine Details des Unfalls nennen. "In dieser Ausnahmesituation ist es besonders wichtig, für die betroffenen Kinder, Eltern und Mitarbeitenden da zu sein."
Der Schwerpunkt liege jetzt darauf, die Betroffenen bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen. In der großen Kita werden nach eigenen Angaben etwa 160 Kinder ganztägig betreut. Die Kita hat nach Fotos auf der Internetseite einen großen Garten und zahlreiche Fenster und Türen, die dorthin führen. Träger ist eine gemeinnützige Gesellschaft für berufliche Bildung und Beschäftigung in Berlin und Brandenburg.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.