Nach 19 Jahren: Überreste von Bayerin "mit hoher Wahrscheinlichkeit" gefunden

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Vermisste Kerstin Lee Langley: Überreste wohl in der Oberpfalz gefunden
Rechtsmedizinische Untersuchungen lassen stark vermuten, dass die Knochen von Kerstin Langley in der Oberpfalz gefunden wurden.
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Polizeipräsidium Oberpfalz (Archivbild); Tizian Gerbing/dpa; Collage: inFranken.de
Oberpfälzerin seit 19 Jahren vermisst - Polizei findet menschliche Überreste
Wo ist Kerstin Langley aus Regensburg? Jetzt werden gefundene sterbliche Überreste ausgewertet.
Suche nach der seit 2007 vermissten Kerstin Lee Langley
Tizian Gerbing/dpa
Oberpfälzerin seit 19 Jahren vermisst - Polizei findet menschliche Überreste
Die Polizei hatte die Sucharbeiten nach einem konkreten Hinweis gestartet.
Suche nach der seit 2007 vermissten Kerstin Lee Langley
Tizian Gerbing/dpa
Vermisste Kerstin Lee Langley: Überreste wohl in der Oberpfalz gefunden
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz vom Polizeipräsidium Oberpfalz und der Staatsanwaltschaft Regensburg ist eine Darstellung der Personenbeziehungen im Vermisstenfall Kerstin Lee Langley auf ...
Vermisste Kerstin Lee Langley: Überreste wohl in der Oberpfalz gefunden
Daniel Löb/dpa

Nach dem Verschwinden der 39-Jährigen im Sommer 2007 könnten die Angehörigen wegen eines Knochenfunds bald endgültig Gewissheit haben. Doch was ist der Frau damals passiert?

Update vom 19.10.2026: Nach 19 Jahren wohl Knochen von Kerstin Lee Langley gefunden

Knochen von Kerstin Lee Langley aus Regensburg, die seit 2007 vermisst wird, sind laut Polizei "mit hoher Wahrscheinlichkeit" bei einer Grabung in der Oberpfalz gefunden worden. Dies habe die rechtsmedizinische Untersuchung der menschlichen Überreste ergeben, die am 9. Oktober 2026 in Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz ausgegraben wurden, erklärten Vertreter von Polizei und Staatsanwaltschaft bei einer Pressekonferenz in Regensburg. Es gibt demnach drei Tatverdächtige.

Ein konkreter Hinweis einer der Verdächtigen, einer 56-jährigen Frau, führte die Ermittler zum Fundort. Sie habe ein umfassendes Geständnis abgelegt, teilten die Ermittler mit. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die drei Verdächtigen gemeinsam die Tötung der Frau geplant haben. Ein 66-jähriger Mann soll die Frau erwürgt haben. Dieser habe sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der dritte Tatverdächtige starb 2024.

Der 66-Jährige befinde sich in Untersuchungshaft, der Untersuchungshaftbefehl gegen die 56-Jährige sei außer Vollzug gesetzt worden, teilte Oberstaatsanwalt Thomas Rauscher mit. Für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen laufen.

Vom Bruder als vermisst gemeldet

Nach dem Hinweis hatte die Polizei am 8. Oktober mit der Grabung begonnen. Später wurde die Suche auf ein Waldstück in Sulzbach-Rosenberg ausgeweitet. Das Gebiet sei in dem Hinweis ebenfalls als möglicher Grabungsort genannt worden, teilte die Polizei mit. Weitere Hinweise fanden die Beamten dort allerdings nicht.

Im Sommer 2007 war die damals 39 Jahre alte Kerstin Lee Langley von ihrem Bruder als vermisst gemeldet worden. Der Lebensgefährte der Frau gab laut den Ermittlern damals an, sie habe sich von ihm getrennt und sei mit einem alten Freund in einem dunklen Auto mit Deggendorfer Kennzeichen davongefahren. Das bayerische Landeskriminalamt hat für entscheidende Hinweise eine Belohnung von 10.000 Euro ausgeschrieben.

2024 hatten Polizisten auf der Suche nach sterblichen Überresten schon einmal ein Waldstück nahe Regensburg durchsucht. Grund war ein Hinweis eines Mannes nach der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst", wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz damals sagte. Der Hinweisgeber bezeichnete sich demnach selbst als Seher. Bei der Suche fanden die Ermittler jedoch lediglich Überreste, bei denen es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um ein totes Tier handelte.

Update vom 13.10.2026: Frau aus Bayern seit 19 Jahren vermisst – menschliche Überreste ausgegraben

Die Suche nach der seit 2007 vermissten Kerstin Lee Langley aus Regensburg geht weiter. Die Polizei nahm am Montag (12. Oktober 2026) Sondierungsarbeiten in einem Waldstück in Sulzbach-Rosenberg auf. Inzwischen wird weiter nach Spuren gegraben. 

Die Maßnahmen sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

Am Freitag (9. Oktober) waren in der Gemeinde Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz menschliche Überreste gefunden worden. Der Hinweis, der zu dem ersten Fundort führte, hatte nach Polizeiangaben auch eine zweite Stelle in Sulzbach-Rosenberg als möglichen Grabungsort umfasst. Dort soll vorerst allerdings nicht gegraben werden – so das Ergebnis der Sondierungsarbeiten am Montag.

Menschliche Überreste in der Oberpfalz entdeckt – Ergebnis der Untersuchung steht noch aus

Ob die menschlichen Überreste Kerstin Lee Langley zuzuordnen sind, ist weiterhin unklar. Das Ergebnis einer rechtsmedizinischen Untersuchung dazu liege noch nicht vor, hieß es am Dienstag.

Im Sommer 2007 war die damals 39 Jahre alte Kerstin Lee Langley von ihrem Bruder als vermisst gemeldet worden. Der Lebensgefährte der Frau gab laut den Ermittlern an, sie habe sich von ihm getrennt und sei mit einem alten Freund in einem dunklen Auto mit Deggendorfer Kennzeichen davongefahren. Bisher gelang es der Polizei nicht, diesen "alten Freund" ausfindig zu machen. Das bayerische Landeskriminalamt hat für entscheidende Hinweise eine Belohnung von 10.000 Euro ausgeschrieben.

Ursprungsmeldung vom 09.10.2206: Oberpfälzerin seit 19 Jahren vermisst - Polizei findet menschliche Überreste

Bei der Suche nach der seit 2007 verschwundenen Kerstin Lee Langley aus Regensburg wurden menschliche Überreste entdeckt. Die Polizei begann mit den Grabungen in einem Gebiet in der Gemeinde Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz, nahe einem Flugplatz, nachdem sie einen konkreten Hinweis erhalten hatte.

Ob die entdeckten Überreste "tatsächlich der seit Sommer 2007 vermissten Kerstin Lee Langley zuzuordnen sind, ist derzeit noch unklar", teilte die Polizei mit. Rechtsmedizinische Untersuchungen sollen darüber Aufschluss geben.

Schon 2024 hatten Polizisten auf der Suche nach den sterblichen Überresten einen Teil des Paintner Forsts westlich von Regensburg durchsucht. Die Suchaktion ging auf den Hinweis eines Mannes nach der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" zurück, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz damals sagte.

Kerstin Langley: Polizei ging sogar Hinweisen von angeblichem "Seher" nach

Der Hinweisgeber aus Nordrhein-Westfalen bezeichnete sich demnach selbst als Seher. Er hatte den Angaben zufolge Infos zum möglichen Ort der Leiche der Frau per Mail übermittelt. Da der Fall aber bereits so lange ungeklärt sei und es sonst keine Hinweise gebe, habe sich die Polizei entschieden, diesen Hinweis zu überprüfen, sagte der Sprecher. 

Bei der Suche mit rund 40 Kräften fanden die Ermittler aber lediglich Überreste, bei denen es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um ein totes Tier handelte. Der Bruder der damals 39 Jahre alten Kerstin Lee Langley hatte sie im Sommer 2007 als vermisst gemeldet. Ihr damaliger Lebensgefährte gab laut den Ermittlern an, sie habe sich von ihm getrennt und sei mit einem alten Freund in einem dunklen Auto mit Deggendorfer Kennzeichen davongefahren. 

Bisher gelang es der Polizei nicht, diesen "alten Freund" ausfindig zu machen. Ein Tatverdacht gegen den Lebensgefährten, zu dem die Frau einige Zeit zuvor nach Regensburg gezogen sei, habe sich nicht erhärtet. Das bayerische Landeskriminalamt hat für Hinweise eine Belohnung von 10.000 Euro ausgeschrieben. Vermisstenanzeigen aus Franken findest du auf unserer Übersichtsseite.

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