Rettung aus 2250 Metern Höhe: Wanderer (19) gerät in bayerischen Alpen in Not - hatte nur Turnschuhe an

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Die Bergrettung musste am Sonntag einen 19-Jährigen vom Watzmann holen. Auf die winterliche Bergtour war er nämlich sehr schlecht vorbereitet.

Er war auf seine Tour nicht gut vorbereitet: Aus rund 2250 Metern Höhe haben Einsatzkräfte einen 19-Jährigen an der winterlichen Watzmann-Südspitze mit einem Polizeirettungshubschrauber gerettet.

Der Urlauber aus Finnland war am Sonntag (31. März 2024) zunächst mit drei weiteren Wanderern unterwegs, wie das Bayerisches Rote Kreuz am Dienstag mitteilte. Während der Rest der Gruppe nach der Grieshütte nach Ramsau bei Berchtesgaden (Landkreis Berchtesgadener Land) umkehrte, wollte der junge Mann über den Watzmann zurück ins Tal. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war er mit Turnschuhen, Jogginghose und Pullover bekleidet. Die Drei setzten aus Sorge um den 19-Jährigen einen Notruf ab. 

Einsatzkräfte konnten den Vermissten nicht telefonisch erreichen, der Polizeihubschrauber entdeckte ihn dann mit Wärmebild-Kamera und Scheinwerfern und brachte ihn ins Tal. Insgesamt 17 Bergretter und die dreiköpfige Helikopter-Crew der bayerischen Polizei waren im Einsatz. Die Höhe der Kosten für den Einsatz war zunächst nicht bekannt.

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