Zigaretten-Pause zu lang: ICE fährt fast ohne Raucher los - dann springt dieser einfach auf

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Mann springt nach Raucherpause auf ICE
Ein Mann war bei seiner Raucherpause beim ICE-Halt in Plattling zu langsam. Als der Zug fast ohne ihn losfuhr, sprang er einfach auf.
Mann springt nach Raucherpause auf ICE
Helmut Fricke/dpa | Julian Stratenschulte/dpa (Symbolbild)

Ein Mann nutzte den ICE-Zwischenhalt im oberbayerischen Plattling für eine Raucherpause. Die dauerte offenbar zu lange, denn der Zug fuhr fast ohne ihn los. Doch dann sprang der langsame Raucher einfach auf den fahrenden Zug auf.

Weil er wegen einer Raucherpause die Weiterfahrt seines Zuges verpasst hat, ist ein 41 Jahre alter Mann auf die Kupplung zwischen zwei ICE-Waggons gestiegen.

Die Bundespolizei teilte am Dienstag mit, dass der Mann am Montag auf der Fahrt von Dortmund nach Wien am Bahnhof im niederbayerischen Plattling die Raucherpause einlegte. Als der Zug dann jedoch anfuhr, die Türen waren schon geschlossen, stieg er kurzerhand auf die Kupplung zwischen zwei Waggons. Zuvor hatte BR24 berichtet.

Mitfahrer bekamen die Aktion mit und wählten den Notruf. Der Zug beschleunigte zwischenzeitlich auf 160 Kilometer pro Stunde. Der inzwischen verständigte Lokführer bremste so langsam wie möglich ab, um den Mann nicht zu gefährden und hielt im nächsten Bahnhof in Osterhofen. Dort nahmen Bundespolizisten den ungewöhnlichen Mitfahrer in Gewahrsam. Er wurde wegen Nötigung und einer Ordnungswidrigkeit angezeigt und dann freigelassen.

In der letzten Zeit häufen sich in Bayern die Fälle, bei denen Menschen nicht mehr rechtzeitig zusteigen. Zuletzt hatte ein Paar sein einjähriges Kind kurz in einem Zug von München nach Prag gelassen. Dieser fuhr schließlich ohne die Eltern los.