Angst vor freilaufender Raubkatze: Drohnen und Hubschrauber nahe Münchner Flughafen im Einsatz

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München: Angst vor Raubkatze geht um - Drohne und Helikopter im Einsatz
Die mutmaßliche Raubkatze wurde laut Landratsamt im Notzingermoos in der Nähe des Münchner Flughafens gesehen.
München: Angst vor Raubkatze geht um - Drohne und Helikopter im Einsatz
Peter Kneffel/dpa

In der Nähe des Münchner Flughafens ist offenbar eine Raubkatze in freier Wildbahn unterwegs. Die Polizei sucht mit Hubschrauber und Drohnen nach dem Tier - die Bevölkerung ist zur Vorsicht angehalten.

Aufgrund der potenziellen Sichtung eines frei herumlaufenden Pumas in der Nähe des Münchner Flughafens plant die Polizei eine umfangreiche Suchaktion mit einem Hubschrauber und Drohnen. Das Areal soll aus der Luft durchkämmt werden, außerdem sind Streifenwagen im Einsatz, erklärte eine Polizeisprecherin. "Die Suchmaßnahmen sind in vollem Gange, das Tier wurde bisher nicht gesehen", sagte sie.

Vorher soll im Notzinger Moos in der oberbayerischen Gemeinde Oberding eine Person eine mögliche Raubkatze gesichtet und eine Videoaufnahme gemacht haben. Dieses Gebiet befindet sich nur wenige Kilometer vom Münchner Flughafen entfernt. "Nach erster fachlicher Einschätzung könnte es sich um einen Puma handeln", äußerte sich eine Sprecherin des Landratsamtes Erding zur Analyse der Aufnahmen.

Geht nahe München ein Puma um?

Die Herkunft der Katze ist laut der Pressesprecherin völlig unklar. Derzeit gibt es auch keine Hinweise auf einen Zirkus mit Raubkatzen, der in der Region gastiert. Das Landratsamt appellierte an die Bevölkerung zur Vorsicht. Wer das Tier sieht oder Informationen über den Aufenthaltsort hat, soll sich umgehend bei der Polizei in Erding melden. Den Menschen in der Region wurde geraten, Hunde nicht frei laufen zu lassen. "Und lassen Sie kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt spielen", informierte das Landratsamt auf Facebook.