In Deutschland ist noch immer eine große Menge D-Mark im Umlauf. Nun gibt es Zahlen, wie viel 2025 in Bayern umgetauscht wurde.
Fast ein Vierteljahrhundert nach der Einführung des Euro tauschen die Menschen in Bayern weiterhin Millionen D-Mark in Euro um. Im Jahr 2025 wurden bei den Niederlassungen der Bundesbank im Freistaat 9,63 Millionen Mark gegen 4,92 Millionen Euro gewechselt. Dies ist jedoch etwas weniger als im Vorjahr, als es noch 10,3 Millionen Mark waren. Bundesweit wurden 53,1 Millionen Mark umgetauscht.
In diesem Tempo könnte der Umtausch theoretisch noch viele Jahre andauern. Derzeit sind noch etwa 162 Millionen Banknoten und 23 Milliarden Münzen im Wert von 12,1 Milliarden Euro im Umlauf. Darunter befinden sich 9,6 Milliarden Pfennig-Münzen und 71 Millionen 10-D-Mark-Scheine.
Tauchen einige Scheine und Münzen nie wieder auf?
Oftmals tauchen die alten Scheine und Münzen bei Erbschaften auf oder werden zufällig beim Kauf von alten Häusern gefunden. Mitunter werden sie aber auch aus nostalgischen Gründen über Jahre hinweg aufbewahrt – und dann doch irgendwann in Euro umgetauscht. Die Bundesbank geht jedoch davon aus, dass ein Teil der alten Scheine und Münzen nie wieder auftauchen wird – entweder, weil Sammler sie gesichert haben, oder weil Fans der einst als starke Währung geschätzten D-Mark Scheine und Münzen ins Ausland gebracht haben.
Wer noch alte Scheine oder Münzen findet, kann diese kostenfrei bei allen 31 Filialen der Bundesbank oder per Post über die Bundesbank-Filiale in Mainz zum Umtausch einreichen. Der Wechselkurs wurde bei der Euro-Einführung festgelegt: Für 1,95583 D-Mark erhält man einen Euro.
Deutschland ist eines von sieben Ländern im Euroraum, in denen der Umtausch sowohl von Scheinen als auch Münzen der alten nationalen Währung in Euro zeitlich unbegrenzt möglich ist. Ebenso verfahren Österreich, Irland, die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie der Euro-Neuzugang Bulgarien. Banknoten der abgelösten nationalen Währungen, aber keine Münzen, können zudem unbefristet in Belgien, Kroatien, Luxemburg, Slowenien und der Slowakei in Euro umgetauscht werden. In den übrigen neun Eurostaaten tauschen die Zentralbanken Alt-Währungen nicht mehr um.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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