Bei einem Bankraub in den USA macht ein Mann knapp 10.000 Dollar Beute. Viel Zeit, das Geld auszugeben, bleibt dem Mann aufgrund mehrerer eklatanter Fehler in seiner Planung aber nicht.
In den USA hat ein Bankräuber ein alles andere als perfektes Verbrechen begangen. Bemerkenswerterweise hatte der Mann ChatGPT zur Ausarbeitung seines Plans herangezogen - wobei ihn die Künstliche Intelligenz letzten Endes jedoch nicht vor seinem eigenen Unvermögen bewahren konnte.
Der 23‑Jährige aus Omaha im Bundesstaat Nebraska wurde nun vor Gericht zu einer Gefängnisstrafe von rund zehn Jahren verurteilt.
Mann begeht Banküberfall - aber ohne Maske
Der Räuber hatte sich laut Behördenangaben beim Chatbot unter anderem darüber erkundigt, wie schnell die Polizei eintreffen könnte und wie seine Schusswaffe zu reparieren sei. Beim Überfall selbst hätten die Kameras der Bank dann sein unmaskiertes Gesicht aufgenommen, während er Bankangestellte mit der Pistole bedrohte und etwa 9.175 US-Dollar (rund 7.855 Euro) erbeutete. Danach sei auch sein Fahrzeug samt Kennzeichen von Überwachungskameras in der Umgebung erfasst worden.
Anschließend war er den Angaben zufolge auf Videoaufzeichnungen mehrerer Geschäfte in einem Einkaufszentrum beim Einkaufen mit Bargeld zu sehen. Als er Polizisten in der Nähe seines Wohnorts sah, rannte er laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft davon und ließ ein Bündel Geld fallen.
Bei der Festnahme bestritt er, an dem Bankraub beteiligt gewesen zu sein - erlaubte den Ermittlern jedoch Zugriff auf sein Telefon, wo sie auch die Gespräche mit ChatGPT vorfanden. Von der Haftstrafe wurden 37 Monate für den Überfall verhängt - und weitere 84 Monate dafür, dass er dabei mit einer Waffe drohte.