Von wegen "brotlos": GenZ-Künstler verblüfft in RTL-Gehaltsranking sogar seine Mutter

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Was verdient Deutschland? Das große Gehaltsranking
Der Künstler Fabian Utta verdient sein Geld mit seiner Kunst und das nicht zu knapp.
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Was verdient Deutschland? Das große Gehaltsranking
Die Werkzeugmechanikerin Luisa wird von Stefan Uhl bei Oral-B besucht.
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Selbst die eigene Mutter hatte es nicht geahnt: Ein junger Maler verblüfft bei "Was verdient Deutschland? Das große Gehaltsranking" mit stolzen Einkünften. Bei Oral-B glänzen derweil nicht nur die Zähne.

Bei "Was verdient Deutschland? Das große Gehaltsranking" (bereits bei RTL+ verfügbar) spricht RTL-Moderator Steffen Hallaschka mit dem Jugendforscher Simon Schnetzer. Der erklärt, dass das "Gefühl von finanzieller Unsicherheit" bei jungen Leuten gestiegen sei. "Junge Menschen heute sind genauso leistungsbereit wie früher, aber wir müssen sie anders abholen", fordert er.

Das viel diskutierte GenZ-Mindset sorgt bei älteren Generationen regelmäßig für Kopfschütteln, wie man weiß. Umso mehr, wenn offenbar wird, was die jungen Leute trotz angeblich laxer Arbeitsmoral teilweise an Einkommen beziehen.

Fantasy-Autorin toppt RTL-Ranking

Fabian Utta ist Künstler. Schon seit er ein kleiner Junge ist, liebt er das Malen. Die "Phase des brotlosen Künstlers", wie er es selbst in der RTL-Reportage nennt, hat der 29-Jährige inzwischen erfolgreich hinter sich gelassen. Heute verdient er im Schnitt 10.500 Euro brutto im Monat. "Super, toll! Wir sind sehr, sehr stolz", strahlt Fabians Mutter, als sie von den Einkünften ihres Sohnes erfährt. Im Ranking der Sendung landet Fabian Utta auf Platz 3.

Auch die Fantasy-Autorin Elvira Zeißler hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Seit 2014 ist das Schreiben ihr Hauptberuf. Im Zuge einer Veröffentlichung macht sie alles selbst. Wenn man die Kinder fragt, wie viel die Mama wohl mit ihren Romanen, die eine Gesamtauflage von über 1,5 Millionen zählen, verdient, sagen die: "Genug um unsere Urlaube zu finanzieren." Die dürften bei Einkünften von durchschnittlich 23.044 Euro brutto nicht allzu spartanisch ausfallen. Damit landet die Autorin, die jährlich zwischen zwei und sechs Bücher schreibt, auf dem ersten Platz des RTL-Gehaltsrankings.

Wie viel zahlt Oral-B?

Auch der Zahnbürstenhersteller Oral-B hat für die Reportage die Werkstore geöffnet und verraten, was die Mitarbeitenden so verdienen. Produktentwicklerin Hanna kommt auf 5.535 Euro brutto, dicht gefolgt von der Werkzeugmechanikerin Luisa mit 4.742 Euro brutto. Nils, der bei Oral-B für die Qualitätssicherung verantwortlich ist, liegt bei 4.327 Euro brutto.

In der Firma gibt es außerdem einen Company-Shop, erklärt Nils. "Da kann man alle Produkte von uns einkaufen, und da kriegt man natürlich auch eine gute Vergünstigung und einen viel besseren Preis als im Laden", sagt er brav in die Kamera. Ein bisschen kommt der Gedanke auf: Wer hier spricht, weiß, dass nicht nur die Zähne glänzen sollten.

"Wir putzen nicht, wir reinigen"

"Wir putzen nicht, wir reinigen", stellt Badawi Salah klar, als er RTL-Moderatorin Carolin von der Groeben charmant verbessert. Er arbeitet als Gebäudereiniger und kommt auf 4.290 Euro brutto. Sein Kollege verdient ebenfalls dieses Gehalt. Der Chef liegt wenig überraschend deutlich darüber. Firmengründer und Geschäftsführer Sebastian kommt auf 12.900 Euro brutto. Seine Angestellten finden diese Summe angemessen, wie sie beteuern, während der Chef direkt neben ihnen sitzt.

Dann wird es in der Reportage ein bisschen sportlich im Zahlenvergleich. Im Fitnessstudio FitX landet ein Kurs und Flächentrainer mit 3.040 Euro am Ende der Gehaltstabelle. Eine stellvertretende Studioleitung kommt auf 3.435 Euro brutto, der Studioleiter selbst auf 4.680 Euro.

Und auch im Allwetterzoo Münster wird genau hingeschaut: Der Zoo Gärtner verdient 3.715 Euro netto, der Tierpfleger liegt knapp dahinter mit 3.620 Euro. So geht der Gehaltsvergleich einmal quer durch Reinigung, Fitness und Tierwelt.

"Was verdient Deutschland? Das große Gehaltsranking" ist am Donnerstag, 4. Juni, 20.15 Uhr, bei RTL zu sehen und schon jetzt bei RTL+.

Quelle: teleschau – der mediendienst