Mit der Baugenossenschaft Franken hat ein wichtiges Unternehmen im Bamberger Atrium-Projekt Insolvenzantrag gestellt. Auslöser war ein Gerichtsprozess in Bamberg.
Auf der Atrium-Bautafel am Bahnhofsvorplatz wird die Baugenossenschaft Franken noch als Verantwortliche für die Bereiche Generalplanung, Architekt und Brandschutz aufgeführt. Doch das dürfte nicht mehr lange der Fall sein.
Das Unternehmen mit Sitz in Cadolzburg (Kreis Fürth) hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Grund ist ein verlorener Gerichtsprozess in Bamberg – und auch mit dem Investor des neuen Atriums gibt es Probleme.
Die ganze Geschichte zur Baumisere am Bamberger Bahnhof lest ihr auf unserem Schwesterportal fraenkischertag.de (PLUS-Artikel).
Was komisch ist, dass es bei solchen Baupleiten immer um die gleichen Firmen geht, die seit Jahren diesbezüglich auffallen, und immer wieder mit Hilfe von offensichtlich inkompetenten Generalunternehmern zum Zuge kommen und tonnenweise fremdes Geld versenken. Der Schaden trifft dann (hoffentlich?) nur die Anleger in solche windigen Projekte. Aber der Schaden für die Stadt Bamberg ist natürlich nicht wirklich bezifferbar, aber wahrscheinlich extrem hoch, wenn über Jahrzehnte hinweg solche Immobilien ungenutzt herumliegen und keine Steuereinnahmen generieren. Wenn sich eine Baufirma „xxxxGenossenschaftxxx“ nennt, aber gar keine ist, müsste eigentlich bei den Baubehörden alle Alarmglocken läuten und vor Baugenehmigung geprüft werden, ob da nicht der Versuch einer „Verschleierung“ ist?
"Wenn sich eine Baufirma „xxxxGenossenschaftxxx“ nennt, aber gar keine ist, müsste eigentlich bei den Baubehörden alle Alarmglocken läuten"
Rechtsform ist aber eG und man ist Mitglied im GVB.
Na also, wer sagt's denn 🤑