"Jetzt steht zwischen Friedrich Merz und dem Scheitern nichts mehr": Journalist wird bei "Maybrit Illner" deutlich

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Maybrit Illner - 10.09.2026
Robin Alexander glaubt an den entscheidenden Moment in Friedrich Merz' Kanzlerschaft: "Er muss das Blatt wenden oder er wird gehen."
ZDF/Svea Pietschmann

Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt übernahm Friedrich Merz Mitverantwortung für das gute Abschneiden der AfD und versprach, seinen Regierungs- und vor allem Kommunikationsstil ändern zu wollen. Bei "Maybrit Illner" wurde unter anderem über die Signalwirkung diskutiert. Journalist Robin Alexander sieht den Kanzler am Scheideweg.

Nach dem Erdrutschsieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sitzt bei vielen im Land der Schock tief. Auch beim Bundeskanzler, der sich unmittelbar nach der Wahl tief betroffen gezeigt hat, dann aber schnell in den Angriffsmodus gewechselt ist. Gleichzeitig übernahm Friedrich Merz Mitverantwortung für das gute Abschneiden der AfD und versprach, seinen Regierungs- und vor allem Kommunikationsstil ändern zu wollen.

Sprach da ein angezählter Kanzler? Schließlich kommen auch aus den eigenen Reihen bereits Rücktrittsforderungen. "Jetzt steht zwischen Friedrich Merz und dem Scheitern nichts mehr", urteilte am Donnerstagabend der Journalist Robin Alexander im ZDF-Talk von Maybrit Illner. "Er muss das Blatt werden, oder er wird gehen." Es war der dramatisch inszenierte Auftakt zu einer Sendung, die sich unter dem Titel "Die Denkzettelwahl - was muss sich ändern?" weitgehend konstruktiv mit den Lehren beschäftigte, die aus dem AfD-Sieg zu ziehen sind.

Sehen Sie die "Maybrit Illner"-Sendung in voller Länge jederzeit hier: https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner.

Quelle: teleschau – der mediendienst