In der Schweiz ist es zu einem tragischen Busunglück gekommen. Es gibt mehrere Todesopfer. Die betroffene Reiseorganisation zeigt sich bestürzt.
Bei einem schweren Busunglück im Osten der Schweiz sind am Donnerstag (10. September 2026) mehrere Menschen ums Leben gekommen. Weitere Personen wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die genaue Zahl der Opfer war zunächst nicht bekannt. Die Bergung der Leichen dauerte am Abend noch an.
Der Unfall ereignete sich im Kanton Graubünden zwischen den Orten Susch und Zernez. Der Bus aus den Niederlanden stieß am späten Nachmittag gegen eine Leitplanke, kam von der Straße ab und kippte neben der Fahrbahn auf die Seite, sagte ein Polizeisprecher dem Sender SRF.
Mehrere Tote bei Busunglück im Schweizer Kanton Graubünden - Reiseorganisation zeigt sich bestürzt
Nach Polizeiangaben befanden sich vermutlich 48 Menschen an Bord. Die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete unter Berufung auf die Alarmzentrale Eurocross, einschließlich des Fahrers seien 49 Personen in dem Bus gewesen. Die Angaben zur Zahl der Insassen waren damit zunächst unterschiedlich. Zahlreiche Fahrzeuge von Rettungsdienst und Feuerwehr sowie mehrere Helikopter waren an der Unfallstelle im Einsatz. Die Behörden und Einsatzkräfte arbeiteten am Abend weiter daran, die Rettungsmaßnahmen durchzuführen und die Lage sowie die Zahl der Opfer zu erfassen.
Der Bus war für die niederländische Reiseorganisation Oad unterwegs. Das Unternehmen zeigte sich erschüttert. "Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Busunfall in der Schweiz", hieß es in einer Stellungnahme. Die Gedanken seien bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen. Sobald mehr Klarheit herrsche, werde Oad die Angehörigen der betroffenen Reisenden so schnell wie möglich informieren und unterstützen. Weitere Angaben könne das Unternehmen derzeit nicht machen.
Der Reisebus soll dem Unternehmen Hartemink aus Eibergen in der niederländischen Provinz Gelderland gehört haben. Wie die Zeitung Algemeen Dagblad berichtete, war die Gruppe am Montag in Richtung Österreich aufgebrochen. Am Unfalltag stand demnach ein Tagesausflug in die Schweiz auf dem Programm.
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