Der Tag, der die Welt veränderte: USA gedenken der Terroropfer vom 11. September

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11. September: USA gedenken Terroropfer - der Tag, der die Welt veränderte
Die Bilder der Internetseite des Pentagons zeigen, wie der zweite Jet auf den zu diesem Zeitpunkt noch unversehrten zweiten Turm des World Trade Centers in New York zusteuert und ihn in einem ...
20 Jahre nach dem 11. September 2001
Pentagon (Pentagon)
11. September: USA gedenken Terroropfer - der Tag, der die Welt veränderte
Bei einer Gedenkfeier zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September im New Yorker Stadtteil Staten Island hören die Anwesenden die Namen der Mitglieder der New Yorker Feuerwehr (FDNY), die bei ...
Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001
Pamela Smith (AP)
11. September: USA gedenken Terroropfer - der Tag, der die Welt veränderte
Rauchschwaden steigt aus einem der Türme des World Trade Centers und Flammen und Trümmer explodieren aus dem zweiten Turm ...
Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001
Chao Soi Cheong/AP/dpa
11. September: USA gedenken Terroropfer - der Tag, der die Welt veränderte
Eine amerikanische Flagge weht vor der Skyline von Lower Manhattan.
25 Jahre nach dem 11. September 2001
Adam Gray (FR172090 AP)
11. September: USA gedenken Terroropfer - der Tag, der die Welt veränderte
Rauchschwaden ziehen über die Skyline von New York City, nachdem zwei entführte Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers geflogen waren.
25 Jahre nach dem 11. September 2001
Patrick Sison/AP/dpa

25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September gedenken die USA der Opfer von 9/11. Im Fokus stehen die Erinnerungen an das World Trade Center in New York und die vielen Spätfolgen für Betroffene.

Mit Schweigeminuten, Glockenschlägen und Lichtinstallationen gedenken die USA 25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 der Opfer. Im Zentrum der Gedenkveranstaltungen stehen erneut die Orte, die damals angegriffen wurden: das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington - sowie ein Feld im US-Bundesstaat Pennsylvania, auf das ein Flugzeug abgestürzt war.

US-Präsident Donald Trump wird zu einer Gedenkveranstaltung am Pentagon erwartet. In New York sollen Angehörige am Morgen am Ort der zerstörten Zwillingstürme des World Trade Centers die Namen der Getöteten verlesen. Sechs Schweigeminuten markieren unter anderem die Einschläge der beiden Flugzeuge und den Einsturz der Türme. Erstmals ist anschließend eine siebte Schweigeminute für Menschen vorgesehen, die später an Krankheiten oder Verletzungen infolge der Anschläge starben.

25 Jahre nach 9/11 - USA gedenken der Terroropfer vom 11. September

9/11 hat die Welt tiefgreifend verändert, weil er Sicherheits-, Außen- und Innenpolitik nachhaltig prägte. Die Terroranschläge führten zu Kriegen und internationalen Militäreinsätzen, verschärften die Sicherheitsgesetze und veränderten das Verhältnis zwischen Freiheit und Überwachung. Auch 25 Jahre später wirken ihre Folgen fort - etwa in geopolitischen Konflikten und gesellschaftlichen Debatten.

Bei den Anschlägen vom 11. September 2001 starben fast 3000 Menschen, als Terroristen des islamistischen Netzwerks Al-Kaida vier Passagierflugzeuge entführten und zwei davon in die Türme des World Trade Centers steuerten. Ein weiteres Flugzeug traf das Pentagon - Hauptsitz des Verteidigungsministeriums - bei Washington. Eine vierte Maschine stürzte in Pennsylvania ab, nachdem die Passagiere Widerstand gegen die Entführer geleistet hatten. Welches Ziel die Entführer mit dieser Maschine hatten, ist bis heute unklar. An der Absturzstelle haben Künstler zum Jahrestag den Insassen Kreideporträts gewidmet.

Die New Yorker Feuerwehr (FDNY) will an zahlreichen Wachen der Stadt der mehr als 300 getöteten Feuerwehrleute gedenken. Mehr als 400 weitere Mitglieder der Feuerwehr starben nach Angaben des FDNY seither an Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Einsturz des World Trade Centers. Im New Yorker Bryant Park werden 2753 leere Stühle aufgestellt - einer für jedes der New Yorker Opfer. Auf den Stühlen können Blumen niedergelegt oder Nachrichten hinterlassen werden.

"Mehr Tote durch Spätfolgen als durch Attentate selbst"

Trump erklärte den 11. September wie in den Vorjahren zum "Patriot Day" und ordnete an, die Flaggen an Bundesgebäuden zum Gedenken an die Opfer auf halbmast zu setzen. Rund 100 Millionen heute lebende Amerikaner - etwa ein Drittel der Bevölkerung - waren nach Angaben des National September 11 Memorial & Museum damals zu jung, um sich an die Anschläge erinnern zu können, oder noch nicht geboren.

25 Jahre nach den Anschlägen wächst die Zahl der Menschen weiter, die an den gesundheitlichen Folgen der Anschläge leiden. Nach Angaben der US-Regierung hat die Zahl der Menschen, die infolge von Erkrankungen im Zusammenhang mit dem 11. September gestorben sind, die Zahl der unmittelbar bei den Anschlägen Getöteten inzwischen weit übertroffen.

Durch den Einsturz der rund 400 Meter hohen Türme und die anhaltenden Brände entstand in Lower Manhattan ein hochgiftiges Gemisch unter anderem aus pulverisiertem Beton, Glas, Gipskarton, verbrannten Kunststoffen und weiteren Schadstoffen. Zehntausende Einsatzkräfte, Helfer, Anwohner und Beschäftigte waren dem Staub und Rauch ausgesetzt. Das staatliche World Trade Center Health Program betreut inzwischen mehr als 150.000 Menschen mit möglichen Folgen dieser Belastung.

Gedenken in New York von politischem Streit begleitet

Begleitet wird das Gedenken in New York von einem politischen Streit um Bürgermeister Zohran Mamdani. Angehörige einiger Opfer haben in einer Petition gefordert, dass Mamdani der zentralen Gedenkzeremonie am Ground Zero fernbleiben soll. Die Initiatoren werfen ihm unter anderem vor, sich nicht deutlich genug von als extremistisch empfundenen Äußerungen distanziert zu haben. Andere kritisierten das als Kampagne und antimuslimischen Rassismus gegen Mamdani, der der erste muslimische Bürgermeister der Stadt ist.

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