"Gott vergibt - Ariel nie": Reality-Sternchen bohrt im Dschungelcamp weiter - und trifft einen Nerv bei Gil

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IBES - Tag 13
Ariel versteht nicht, warum Gil nach seinem Unfall wieder zurück ins Camp gekommen ist: "Was ist die Wahrheit?", bohrt sie nach.
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Nach seinem Sturz klagt Gil zwar über "Schädelweh". Doch die Schmerzen können auch aus einer anderen Richtung kommen. Ariel greift ihn schnell wieder hart an.
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Gezicke bei der gemeinsamen Schatzsuche: Auf der Jagd nach Leckereien geraten Eva und Ariel immer wieder aneiander. Letztlich agieren sie als Team und haben Erfolg. Doch von ihrem letzten großen Erfolg kann sich die frühere "The Bachelor"-Zweite nichts mehr kaufen: Das TV-Publikum wählt Eva raus!
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Zunächst sah es noch so aus, als ob es ein guter Tag für Eva wird. Doch dann muss sie gehen: "Traurig bin ich schon", sagt sie - und lässt die übliche Leier von der krassen Entwicklung hören. Vielleicht hätte sie sich besser nicht auf Nachtwache-Offenheit gegenüber Ariel einlassen sollen.
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Eva, die "Richterin Gnadenlos" im Camp, gab brühmwarm an Samira weiter, was ihr Eva über deren One-Night-Stand mit Serkan Yavuz, dem früheren Samira-Ehemann, erzählt hatte.
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Was im allgemeinen Ariel-Gezänke fast unterging: Es gibt echten Schmerz und echte Katastrophen: Simone erzählt schonungslos offen vom Quad-Unfall ihres damals erst 18-jährigen Sohns Aurelio, der von dem Motorfahrzeug zerquetscht worden war.
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Auch die Zurückhaltung von Schauspieler Hardy Krüger, sich am oft allzu oberflächlichen Gelaber über vermeintliche oder echte Verletzungen zu beteiligen, wird dann doch erklärlich: In einem seltenen Moment der Offenheit erzählt er von seinem Sohn, der mit nur acht Monaten am plötzlichen Kindstod verstarb.
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Bei der Dschungelprüfung mit dem schönen Namen "Kotzella-Festival" zeigen sich Simone Ballack und Hardy Krüger von einer ganz anderen Seite. Im Trio mit der quirligen Samira ergattern sie sechs von acht möglichen Sternen.
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Teamgeist pur: Samira wühlt in Schleim und Schlachtabfällen. Und ihre Mitstreiter setzen sich wilden Tieren aus.
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Simone und Hardy lassen sich in Käfige sperren, in denen sie nicht lange alleine bleiben: Sie bekommen Besuch von Pythons.
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Gil muss sich von Ariel wieder beschimpfen lassen. Doch offenbar ist der Sänger sogar wieder fit genug, um selbst auf Attacke umzuschalten. Es kann giftig weiter gehen.
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Gil Ofarim erholt sich von seinem Unfall, doch die Schonfrist im Dschungelcamp endet schnell. Ariel zeigt sich gnadenlos - und befeuert obendrein die Abwahl einer Konkurrentin.

Vielleicht ist die wichtigste Botschaft, die vom Unglücksvortag und seinen Folgen ausgeht: Gil Ofarim geht es wieder soweit gut, auch wenn er diesmal seine Repräsentationsaufgaben im RTL-Dschungelcamp fast im Dauerschlaf absolviert, an keinen Prüfungen oder Nachtwachen teilnehmen kann - und tatsächlich auch noch arg gekennzeichnet wirkt von seinem Sturz auf eine schwimmende Plattform.

Über "Schädelweh" klagt er am Tag danach. Allerdings rührt das nicht nur von möglichen Prellungen und dem abklingenden Schmerzmitteln, sondern vom steten Nachbohren einer Mitcamperin: Ariel zeigte am Tag 13 zwar einen Hauch von Empathie für Gil. Aber schnell findet sie zu ihrer Härte gegenüber dem Mann, den sie laufend als "Verräter" und "Lügner" attackiert, zurück.

"Das ändert nichts an der Tatsache, dass er für mich einfach ein böser Mensch ist."

"Was Gil passiert ist, das wünsche ich niemandem, nicht mal meinem größten Feind. Alles, was gesundheitlich ist, da habe ich totales Mitgefühl, und das tut mir auch leid für Gil", säuselt sie im Dschungeltelefon. "Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass er für mich einfach ein böser Mensch ist. Das wird sich auch nicht ändern, weil er gerade verletzt ist."

Dass Gil zudem nicht gesundheitsbedingt die Reißleine gezogen hat, sondern offenbar aus freien Stücken wieder zurück ans qualmende Buschfeuer gekommen ist, nimmt sie ihm richtig übel. Und das lässt sie den Mann spüren, wie auch Moderator Jan Köppen fast ein wenig mitleidig feststellt. "Gott vergibt - Ariel nie", sagte er und spielte damit auf die ähnlich gnadenlose Härte (und die Selbstgerechtigkeit) eines alten "Django"-Western an. "Was ist jetzt die Wahrheit?", bohrt das Reality-Sternchen nach und wissen. Gehe es ihm ums Geld oder um etwas anderes? "Ich verstehe nicht, was du von mir hören willst", erodiert die Geduld des Sängers, der irgendwann zurück giftet "Du bist schadenfroh!" - und sie derbe angeht.

Ariels Unfähigkeit, die Dinge auch mal auf sich beruhen zu lassen, und ihre Anmaßung, als vermeintlich Einzige im Lager über einen moralischen Kompass zu verfügen, trifft diesmal schnell auch andere. Die Frau, die von sich selbst sagt, dass sie lange Pfadfinderin war, scheint der Devise des täglichen Erinnerns an eine böse Tat zu folgen. Und so reißt sie auch bei der unappetitlichen Fremdschlaf-Affäre zwischen ihren Camp-Mitinsassinnen Eva (die vormals eine kurze Affäre mit Samiras früheren Ehemann hatte) und der einst Betrogenen wieder auf.

Eva plappert sich in der Deutung der Affäre um Kopf und Kragen - und fliegt!

Die Perfide dabei: Reality-Sternchen Eva Benetatou, die es einst in der Reality-Reihe "The Bachelor" bis auf den zweiten Platz gebracht hatte, tappt in eine Art Falle, die durch Ariels Rach- und Verfolgssucht ausgelöst wird. Und das letztlich mit bösem Resultat, weil sich Eva bei der gemeinsamen Nachtwache um Kopf und Kragen quasselt, irrwitzige Rechtfertigungstheorien entwickelt - und vom Publikum dann überraschend hart abgestraft wird: Eva muss das Camp verlassen! Ihre Australienreise ist zu Ende.

Gut möglich, dass ihr eine allzu selbstgefällige, nicht wirklich schlüssige Mythenbildung in eigener Sache zum Verhängnis wurde: Beim nächtlichen Bewachen der Lagerfeuerflammen und beim Flüstern über die vielen treulosen Männer da draußen, vertritt Eva eben noch eine These, die sie nach dem Rauswurf durch die RTL-Anrufer bitter bereuen wird: "Ich wünsche mir, dass Samira das in Kraft umwandelt und ihren Wert dann erkennt", sagt sie über ihren eigenen einstigen One-Night-Stand mit Serkan Yavuz.

"Ich dachte, sie macht einen Spaß, aber sie meint das ernst"

Die selbsternannte Tugendwächterin Ariel lässt kurz darauf natürlich die Gelegenheit nicht verstreichen, noch ein wenig mehr Öl ins Feuer zu gießen. Im Dschungeltelefon treibt sie zunächst dem TV-Publikum Evas krude Logik aus. "Sie sitzt immer noch hier mit diesem Mindset: 'Ich bin die Heldin, ich bin die Starke, ich habe mit ihrem Mann geschlafen, damit sie stärker da herausgehen kann.'", sagt Ariel über Eva. "Ich dachte, sie macht einen Spaß, aber sie meint das ernst." Im zweiten Schritt erzählt sie die Theorie vom vermeintlichen, heilsamen Lerneffekt brühwarm der eigentlichen Betroffenen Samira, die verständlicherweise fassungslos reagiert.

"Du sollst ihr dankbar sein", sagt Ariel zu Samira. "Nur durch sie hast du die Erkenntnis, dass du eine starke Frau bist", berichtet sie vom nächtlichen Frauengespräch. Da bleibt der Gehörnten natürlich nur ein Ausruf des bitteren Entsetzens: "Na wunderbar", meint Samira. Ariel hatte wieder mal erfolgreich Zwietracht gesät. Und die Rechnung zahlt kurioserweise Eva: "Traurig bin ich schon", sagt sie nach dem Rausschmiss.

Gil bleibt dagegen dem "Dschungelcamp" erhalten. Angeblich soll er sogar wieder fit genug sein, um sich Prüfungen wie dem "Kotzella-Festival" zu behaupten, bei dem Samira, Simone und Hardy sechs Sterne erspielten. Doch die gefährlichste Gegnerin sitzt für ihn weiterhin in nächster Nähe: Ariels Krallen bleiben ausgefahren.

Quelle: teleschau – der mediendienst