Noch mehr Chaos im Kopf

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Alles steht Kopf 2
Einer der erfolgreichsten Animationsfilme aller Zeiten: SAT.1 zeigt "Alles steht Kopf 2" als Free-TV-Premiere.
2026 Disney/Pixar
Alles steht Kopf 2
Neue Emotionen in der Kommandozentrale: In "Alles steht Kopf 2" drücken auch (von links) Peinlich, Zweifel, Neid und Ennui (Null Bock) die Knöpfe.
2026 Disney/Pixar
Alles steht Kopf 2
Sie werden so schnell groß: In "Alles steht Kopf" war Riley noch ein kleines Kind, inzwischen ist sie im Teenageralter angekommen.
2026 Disney/Pixar
Alles steht Kopf 2
Die Emotionen Kummer, Freude, Ekel, Angst und Wut (von links) spielten im ersten Film schon ziemlich verrückt. In "Alles steht Kopf 2" wird jetzt alles noch chaotischer.
2026 Disney/Pixar
Alles steht Kopf 2
Ekel, Kummer und Co. sind nicht gerade begeistert, als in "Alles steht Kopf 2" plötzlich ein paar neue Emotionen auftauchen.
2026 Disney/Pixar

Einer der erfolgreichsten Animationsfilme aller Zeiten und nebenbei auch ein äußerst gelungenes Sequel: SAT.1 zeigt "Alles steht Kopf 2" erstmals im Free-TV. Neben Wut, Freude, Kummer, Angst und Ekel drücken jetzt auch Zweifel, Neid, Null Bock und Peinlich die Knöpfe in der Kommandozentrale.

"Was geht nur in ihrem Kopf vor?" - An dieser Frage verzweifeln Eltern immer wieder, wenn sie auf ihre Kinder blicken. Wenn die Kleinen unverhältnismäßig patzig sind, oder unerklärlich niedergeschlagen, oder einfach völlig überdreht. 2015 lieferten Disney und Pixar eine Art Erklärungsansatz für das Gefühlswirrwarr junger Menschen, mit personifizierten Emotionen, die im Gehirn die Knöpfe drücken: "Alles steht Kopf". Neun Jahre später erhielt das preisgekrönte Meisterwerk schließlich eine Fortsetzung, die ebenfalls zum Hit avancierte: "Alles steht Kopf 2" lockte knapp 1,7 Milliarden Menschen in die Kinos und wurde so zum zwischenzeitlich erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten (inzwischen wurde die Produktion von "Zoomania 2" und dem chinesischen Film "Ne Zha 2" übertrumpft). Jetzt ist die Coming-of-Age-Geschichte als Free-TV-Premiere bei SAT.1 zu sehen.

Ein Umzug in eine neue Stadt, Stress in der Schule, Streit mit den Eltern: In "Alles steht Kopf" hatte die damals elfjährige Riley viel zu verarbeiten, und so herrschte auch in der Kommandozentrale in ihrem Kopf ein großes Durcheinander. Abgestürzte Persönlichkeitsinseln, schädliche Kernerinnerungen und das Langzeitgedächtnis als undurchdringliches Labyrinth: Der Film fand 2015 viele originelle Wege, um das Chaos im Kopf zu veranschaulichen; "Alles steht Kopf" war zugleich sehr unterhaltsam und pädagogisch wertvoll. Völlig zurecht wurde dieser wohl beste "neue" Disney-Stoff der letzten zehn Jahre (also kein Prequel oder Sequel) mit einem Oscar als bester Animationsfilm ausgezeichnet.

Neues Emotionspersonal: Zweifel, Neid, Null Bock und Peinlich

Und jetzt? Jetzt wird alles noch viel abenteuerlicher und komplizierter als im Vorgängerfilm: In "Alles steht Kopf 2" steckt Riley mitten in der Pubertät, der aus Kinder- und Elternsicht heikelsten Phase des Heranwachsens. Das Drehbuch stammt von Meg LeFauve, die auch schon bei "Alles steht Kopf" mitwirkte. Kelsey Mann inszenierte die ebenso witzige wie rührende Fortsetzung, die wie schon der Vorgänger hervorragende Kritiken erntete und wieder für einen Oscar als bester Animationsfilm nominiert war.

Nicht mehr Kind, noch nicht erwachsen, irgendwo dazwischen: Im Teenageralter verändert sich die Persönlichkeit in vielen Punkten ganz entscheidend und dieser Wandel ist auch in "Alles steht Kopf 2" mit großen Umbauarbeiten verbunden. Die bereits aus dem ersten Film bekannten Emotionen Wut, Freude, Kummer, Angst und Ekel erhalten eine neue Kommandozentrale, und auch ein paar neue Kolleginnen und Kollegen stoßen zum Team: Zweifel, Neid, Ennui (Null Bock) und Peinlich. Und sie alle haben eine Menge zu tun: Für Riley steht der Wechsel auf die Highschool an ...

Alles steht Kopf 2 - So. 24.05. - SAT.1: 20.15 Uhr

Quelle: teleschau – der mediendienst