Tina Ruland (als Henrietta "Jenny" Schefer)
Sie ist die einzige Tochter der Familie - und sorgt für reichlich Wirbel: Henrietta "Jenny" Schefer (Tina Ruland) muss zunächst die Avancen des Schulmachos abwehren, verliebt sich dann in ihren ehemaligen Englischlehrer und bekommt mit ihm ein Kind.
Kurz bevor sie mit "Nicht von schlechten Eltern" ihre erste große Serien-Hauptrolle landete, war Tina Ruland durch die Komödie "Manta, Manta" (1991) berühmt geworden: Das Image des "Blondchens" aus dem Kultfilm mit Til Schweiger legte sie schnell ab. Bis heute ist Ruland als Seriendarstellerin ("Drehkreuz Airport", "Matterns Revier) und Gaststar ("Traumschiff", "SOKO Stuttgart") gefragt. Zuletzt kehrte sie mit der Fortsetzung "Manta Manta - Zwoter Teil" (2023) an der Seite von Til Schweiger ins Kino zurück.
Paul Frielinghaus (als Thomas Brenner)
Sie sorgen mit ihrer Beziehung für große Aufregung - nicht nur bei Familie Schefer: Nach zahlreichen Turbulenzen werden der Englischlehrer Thomas Brenner (Paul Frielinghaus) und Jenny Schefer nicht nur Eltern eines gemeinsamen Sohnes, sondern auch ein Ehepaar.
Bevor er in "Nicht von schlechten Eltern" seine erste große TV-Rolle übernahm, hatte Paul Frielinghaus an mehreren Theatern gespielt. Nach dem Ende der Familienserie wirkte er lange Zeit in einer weiteren erfolgreichen Serie mit: Von 2000 bis 2012 spielte er neben Claus Theo Gärtner den Rechtsanwalt Dr. Markus Lessing in der ZDF-Krimireihe "Ein Fall für zwei". Auch in der Krankenhaus-Serie "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" wirkte er zuletzt in mehreren Episoden mit.
Steven Bennett (Moritz Schefer) und Ann-Kristin Leo (Benita Hansen)
Er hatte bereits in der Kinderserie "Hals über Kopf" sowie im Dieter-Hallervorden-Film "Didi - Der Experte" mitgewirkt: In "Nicht von schlechten Eltern" spielte Steven Bennett das "Finanzgenie" der Familie, Moritz Schefer. Schon während der Dreharbeiten zur zweiten Staffel zog seine Familie von Berlin in die USA nach Atlanta, die Schauspielkarriere gab er auf. 2008 erzählte Bennett im Interview mit der Fanseite "NvsE.de", dass er als Projektmanager für eine IT-Firma arbeite.
Sie spielte in allen drei Staffeln Benita Hansen, die Freundin von Moritz Schefer: Ann-Kristin Leo ist bis heute als Schauspielerin ("Die Wache", "Um Himmels Willen") aktiv, ihre bislang letzte Rolle hatte sie 2019 in der Folge "Minus 196" der "Wilsberg"-Krimireihe.
Colin Kippenberg (Alexander Schefer) und Renate Delfs (Lisbeth Schefer)
Er spielte das Nesthäkchen der Familie - das für den größten Knall der Serie sorgte: In Staffel drei sprengt Alexander Schefer (Colin Kippenberg) das Chemie-Labor der Schule in die Luft. Für den zu Serienstart 13-jährigen Schauspieler sollte es die einzige Rolle bleiben, 2005 schloss Kippenberg sein Studium als Diplom-Betriebswirt ab, 2019 gründete er eine Firma, die vegane Fruchtgummis herstellt. Die Schauspielerei, so sagte er einmal, sei ihm seinerzeit nicht so wichtig gewesen wie Schule und Studium. Es sei auf "Dauer ein Risikojob", weshalb er sich zuletzt für die "Sicherheit" entschieden habe.
Lisbeth Schefer war die coole Oma, die auch mal mit ihren Enkeln an der Konsole zockte: Für Renate Delfs war ihre "Nicht von schlechten Eltern"-Rolle die größte ihrer TV-Karriere. Einen Namen machte sich die gebürtige Flensburgerin vor allem als Expertin für plattdeutsche Sprache, für deren Erhalt sie sich einsetzte. Bis zu ihrem Tod war sie aber auch immer wieder im Fernsehen zu sehen, zuletzt in "Matula" (2017). Delfs starb im Mai 2018 im Alter von 93 Jahren.
Quelle: teleschau – der mediendienst