Mit ihrem Espresso-Martini-Likör "Kölsche Koks" wollen zwei Kölner Gründer bei "Die Höhle der Löwen" einen Deal abschließen. Trotz beeindruckender Umsatzzahlen und einer gelungenen Kostprobe - sogar vom Alkohol ablehnenden Ralf Dümmel - stößt das Konzept bei den Investoren auf Widerstand.
"Heute wollen wir mit den Löwen richtig ballern", kündigen Nicolas Lutz und Maximilian Koeser in der neuesten Folge von "Die Höhle der Löwen" (Montag, 19. Oktober, 20.15 Uhr auf VOX) an. Die beiden Unternehmer haben ein Produkt mitgebracht, das nicht nur durch seinen Namen auffällt: "Kölsche Koks", ein fertig gemixter Espresso-Martini-Likör, der ohne weitere Zubereitung serviert werden kann.
In der Kölner Gastronomieszene sind die Gründer längst keine Unbekannten. Mit ihrem selbst gebrauten Bier "Zappes" haben sie sich bereits einen Namen gemacht. Nun wollen sie auch diejenigen erreichen, die lieber Cocktails als Bier trinken.
"Kölsche Koks": Gründer wollen mit Espresso Martini den Markt erobern
Die Idee für ihr neues Produkt entstand aus den Erfahrungen im eigenen Gastronomiegeschäft. Espresso Martini gehöre dort zu den gefragten Getränken. Bei täglich 500 bis 1.000 Bestellungen werde die Zubereitung allerdings zur logistischen Herausforderung.
Hier setzt "Kölsche Koks" an. Statt jeden Cocktail einzeln zu mixen, können Gastronomen den fertigen Espresso-Martini-Likör direkt aus einer 0,7-Liter-Flasche ausschenken. Alternativ verkaufen die Gründer ihren Drink in kleinen 0,02-Liter-Fläschchen, die als Shots angeboten werden.
"Heute gibt es zum ersten Mal Koks in der Höhle", erklären sie bei der Präsentation vor den Investoren. Abseits des provokanten Markennamens können die beiden Unternehmer auch wirtschaftliche Erfolge vorweisen. Innerhalb eines Jahres hat "Kölsche Koks" bereits eine Million Euro Umsatz erzielt.
Auch geschmacklich kommt das Getränk bei der Kostprobe gut an. "Für mich das erste Mal Koks", scherzt Carsten Maschmeyer. Und sogar Ralf Dümmel lässt sich zu einer Ausnahme hinreißen. Obwohl der Unternehmer seit vielen Jahren bewusst auf Alkohol verzichtet, probiert er einen Schluck des Espresso-Martini-Likörs.
Carsten Maschmeyer findet "Kölsche Koks" zu unartig
Bei den finanziellen Vorstellungen der Gründer kommen jedoch erste Zweifel auf. Für zehn Prozent ihrer Unternehmensanteile verlangen Nicolas Lutz und Maximilian Koeser stolze 600.000 Euro. Damit bewerten sie ihre Firma mit insgesamt sechs Millionen Euro.