Nach einem schweren Sturz wurde Senta Berger vor kurzem mehrere Stunden lang operiert. Jetzt äußerte sie sich gemeinsam mit ihrem Sohn.
Es handelt sich um die erste Filmrolle von Senta Berger nach dem Tod ihres Ehemanns Michael Verhoeven im Jahr 2024. In der Verfilmung des Romans "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" verkörpert Berger die Großmutter Inge, die ihren Enkel, einen angehenden Schauspieler, bei sich aufnimmt.
Den Start des Films im Kino konnte Senta Berger nach einem schweren Sturz nur eingeschränkt genießen. Inzwischen hat sich die 84-Jährige aber selbst zu Wort gemeldet. "Ich bedanke mich für die Anteilnahme und freue mich über die Genesungswünsche. Ebenso die vielen schönen Reaktionen auf unseren Film, die mich erreicht haben", erklärte Berger gegenüber Bild und betonte: "Ich bin sehr gerührt."
Reha nach Unfall: Wird Senta Berger ihren Wunsch dennoch erfüllen können?
Die Schauspielerin musste aufgrund eines Oberschenkelbruchs operiert werden. "Die Tage auf der Intensivstation waren natürlich sehr hart", offenbarte ihr Sohn Simon Verhoeven nun gegenüber Bild. Eine "mehrstündige OP" gehe im Alter des Filmstars schließlich mit Risiken einher. Er habe "sehr gezittert", gestand der Filmemacher.
In den vergangenen Tagen sei Berger schließlich von einem Hamburger Krankenhaus in eine Münchner Rehaklinik verlegt worden. "Der Transport war hart", berichtete Verhoeven. "Meine Mutter hatte große Schmerzen, aber sie wollte da partout keine Sonderbehandlung." Berger werde "getragen von der Wertschätzung, die sie derzeit erfährt", verriet der "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"-Regisseur: "Und das, obwohl sie bei unseren Premieren ja gar nicht dabei sein konnte."
Nun hoffe Senta Berger darauf, das Ergebnis des Projekts schon bald gemeinsam mit ihrem Sohn im Kino sehen zu können. "Wir tun alles dafür, dass wir meiner Mutter diesen Wunsch erfüllen können", betonte Verhoeven. In "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" zieht der angehende Schauspielstudent Joachim (Bruno Alexander) zu seinen exzentrischen Großeltern (Berger und Michael Wittenbron). Zum Ensemble gehören außerdem unter anderem Tom Schilling und Karoline Herfurth.
Quelle: teleschau – der mediendienst