Sängerin und Moderatorin Ina Müller war zu Gast im Podcast "Frühstück bei Barbara" von Barbara Schöneberger und hat dort über "Inas Nacht" sowie ihre journalistischen Anfänge gesprochen. Vor allem ein Interview blieb ihr bis heute in Erinnerung.
Seit 15 Jahren führt Ina Müller durch ihre kultige Late-Night-Talkshow "Inas Nacht" - und empfing dort mittlerweile über 300 prominente Gäste. Von Politikern über Comedians und Schauspieler bis hin zu Musikstars: schon so einige bekannte Gesichter trafen sich mit der Moderatorin im "Schellfischposten" und gaben dort ihre privaten und skurrilen Anekdoten zum Besten.
Doch so schlagfertig und erfahren wie heute war Müller als Moderatorin nicht immer - das verriet sie nun im Podcast "Frühstück bei Barbara". Im Gespräch mit Barbara Schöneberger erinnerte sie sich an ein Interview mit einem deutschen Promi, das sie bis heute erschaudern lässt.
Doch zunächst schwelgen Schöneberger und Müller in Erinnerungen. Denn die beiden kennen sich bereits seit 20 Jahren, wie Schöneberger verrät. Wie genau das Kennenlernen stattfand, darüber sind sie sich beide allerdings nicht ganz einig. Während Schöneberger meint, sie hätte Müller in "Schmidts Theater, irgendwo auf der Reeperbahn", kennengelernt, vermutet diese, dass sie das erste Mal in Berlin aufeinandergetroffen seien.
Ina Müller berichtet von Vorfall in der "NDR Talk Show"
Doch während heute sowohl Schöneberger als auch Müller als Moderatorinnen und Sängerinnen aktiv sind (oder waren), betont Müller: "Du bist für mich die singende Moderatorin und ich bin die moderierende Sängerin", schiebt dann aber hinterher: "Moderieren kann man bei mir eigentlich nicht sagen. Das könnte ich ja gar nicht."
Sie gesteht, noch heute vor großen TV-Auftritten aufgeregt zu sein und mutmaßt: "Vielleicht bin ich, was Talkshows angeht, auch ein bisschen traumatisiert." Dabei denkt Müller an ein ganz bestimmtes Interview-Erlebnis zurück, dass ihr noch heute bitter aufstößt.
Demnach sollte sie damals neben Jörg Pilawa und Julia Westlake die "NDR Talk Show" moderieren. Ihr Interview-Gast: Til Schweiger (62), der über seinen neuen Film sprechen sollte. Ein Auftritt, der offenbar nicht nur Müller selbst, sondern auch Schöneberger noch genau in Erinnerung geblieben ist. "Das habe ich gesehen. Du hast den so was Krasses gefragt", erinnert sich die 51-Jährige.
Ina Müller: "Ich glaube, ich habe mich noch nie so verzweifelt gefühlt"
Müller erklärt, ihr "wurde damals nicht so richtig erzählt, dass der nicht über sein Privatleben spricht". Und so habe sie sich völlig ahnungslos mehrere persönliche Fragen zum Familienleben des Schauspielers überlegt - ohne Erfolg. "Nichts davon wollte Til beantworten", erinnert sie sich. "Das hat mich nachhaltig traumatisiert." Sie habe noch an Pilawa und Westlake übergeben wollen, doch "Jörg war schon eingeschlafen", scherzt sie. Das Interview habe daher bereits nach sieben Minuten geendet.