Steven Gätjen blickt auf die Höhen und Tiefen seiner Karriere zurück. Im Podcast "Mit den Waffeln einer Frau" von Barbara Schöneberger spricht der Moderator offen über geplatzte Versprechen, ausbleibende Anrufe und die Rückschläge, die ihn in seinem Beruf geprägt haben.
Steven Gätjen (53) und Barbara Schöneberger (52) stehen beide seit Jahrzehnten erfolgreich vor der Kamera. Doch auch Rückschläge mussten beide in ihren Karrieren immer wieder in Kauf nehmen. Darüber sprach Gätjen nun in Schönebergers Podcast "Mit den Waffeln einer Frau".
So erklärt Steven Gätjen an die Moderatorin gewandt: "Du weißt ja auch, wie es bei mir war: Nach 'taff' kam eine ganze Zeit gar nichts!" Hype sei immer nur eine "situative Geschichte", gibt der Moderator zu bedenken. Schöneberger merkt an: "Wir wurden auch hochgehypt, zu einem Zeitpunkt, als man eigentlich noch gar nichts konnte."
Gätjen betont, er sei - ähnlich wie Schöneberger - rastlos, was seinen Beruf angehe, "weil wir auch immer dazu erzogen wurden, nach dem nächsten Erfolg zu streben". Belohnt worden sei dieser Ehrgeiz jedoch nicht immer. Der 53-Jährige weiß: "Wir arbeiten auch in einer Branche, wo einem zeitweise Dinge versprochen werden, so nach dem Motto 'Wenn du das machst, dann können wir danach über dein Herzensprojekt sprechen!'"
Steven Gätjen nennt "Glück und Empathie" als Erfolgsfaktoren
Doch auf ein solches Versprechen folgte oftmals die Ernüchterung: "Dann machst du diese Show - das habe ich auch gemacht - und dann hast du danach nie wieder einen Anruf gekriegt", erinnert sich der Moderator. Ähnlich erging es ihm, als er sich entschloss, für ein Jahr in die USA zu gehen. Vor seiner Abreise seien ihm verschiedene Projekte und Zusammenarbeiten versprochen worden. Nach seiner Rückkehr habe er bei den betreffenden Leuten angerufen, doch, wie Gätjen lachend erzählt, sei "keiner drangegangen".
"Ich glaube, das, was man von außen nicht sehen kann, ist, dass meine Karriere keine lineare Linie ist oder keine ansteigende Kurve. Da sind so viele Zeiten drin, in denen es überhaupt nicht funktioniert hat", betont Gätjen. "Das vergisst man immer." Er habe mit seinem Job dennoch etwas gefunden, was ihm Spaß und Abwechslung in den Alltag bringe.
Dass er sich am Ende so erfolgreich durchsetzen konnte, führt Gätjen vor allem zwei Dinge zurück: "Glück und Empathie". Ebenfalls wichtig seien "Spaß, Enthusiasmus und Leidenschaft", so der Moderator: "Das sind Attribute, die einem immer helfen." An Schöneberger gewandt betont er zudem: "Ich glaube, das, was dich und mich eint in unserem Job, ist, dass wir immer noch extrem viel Spaß haben. Ich mag ja meinen Job total gerne und du auch - und das merkt man."
Quelle: teleschau – der mediendienst