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Fake News bei WhatsApp: Kommt jetzt der "Zweifel-Button"?

Um der Verbreitung von Fake News über "WhatsApp" entgegenzuwirken, überlegen die Entwickler der App, eine neue Funktion einzuführen: Den "Zweifel-Button". Viele Falschmeldungen werden einfach weitergeleitet ohne hinterfragt zu werden. Nutzer sollen mit der neuen Funktion auf Bedenken aufmerksam machen können.
 
Im Messenger-Service "WhatsApp" könnte Nutzer bald eine neue Funktion erwarten. Symbolfoto: pexels.com
Im Messenger-Service "WhatsApp" könnte Nutzer bald eine neue Funktion erwarten. Symbolfoto: pexels.com

Über soziale Medien werden besonders häufig Fake News verbreitet. Viele Leute glauben relativ schnell was man auf "Facebook" und Co. zu lesen bekommt. Gegen dieses Problem möchte nun auch "WhatsApp" vorgehen. Die Annahme: Sobald ein anderes Gruppenmitglied eine Nachricht als zweifelhaft kennzeichnet, hinterfragt man den Inhalt einer Nachricht eher.

Zu dieser Erkenntnis kommt eine von Facebook finanzierte Studie der "University of Pennsylvania". Die Forscher haben knapp 5.000 Social-Media Nutzern Nachrichten vorgelegt, wobei manche eine Nachricht mit oder ohne dem "Zweifel-Button" gesehen haben.

WhatsApp vielleicht bald mit Zweifel-Button

Das Ergebnis der Studie: Wenn Inhalte durch die Community als zweifelhaft markiert sind, kann es den Nutzer dazu anregen, das Thema selbst zu hinterfragen oder sich weiter zu informieren, fasst mimikama.at zusammen. Die Entwickler von "WhatsApp" überlegen deshalb eine solche Funktion einzuführen.

Dabei könnte es ähnlich dem "Like-Button" einen "Zweifel-Button" geben. Wie dieser aussehen könnte, ist jedoch noch nicht geklärt. Zudem sollen Nutzer anonym ihre Bedenken äußern können. Beispielsweise wird dann ein Warnsignal oder Ausrufezeichen angezeigt.

Maßnahmen im Kampf gegen Fake News

mimikama.at berichtet außerdem, dass "WhatsApp" bereits in anderen Ländern gegen die Verbreitung von Fake News vorgeht. In Indien beispielsweise können Nutzer über eine "Tip-Line" Gerüchte und zweifelhafte Nachrichten überprüfen lassen. Außerdem haben die Betreiber angekündigt, mehrere Millionen verdächtige Konten zu löschen.