Wiesentheid (sam) Mehr schlecht als recht läuft es bislang für die deutsche U20-Nationalmannschaft bei den Basketball-Europameisterschaften in Moskau. Alle sechs Partien gingen verloren. Heute hilft nur ein Sieg gegen die Ukraine, um den Abstieg zu verhindern.

Immerhin ein persönliches Erfolgserlebnis durfte Dominik Schneider feiern. Der 19-jährige Abiturient, der letzte Saison sowohl für den TSV Wiesentheid (Oberliga) als auch die DJK Würzburg (Regionalliga) auf Korbjagd ging, wurde in den ersten fünf Partien nur sporadisch eingesetzt. In der Begegnung gegen Weißrussland (60:74) schlug aber Schneiders Stunde: 27 Minuten stand der Zwei-Meter-Mann auf dem Parkett und brachte es dabei auf beachtliche 16 Punkte und zehn Rebounds.

"Schade, dass der Bundestrainer in den ersten Spielen vorrangig den Spielern mit Bundes- oder Zweitliga-Erfahrung vertraut hat. Zudem musste Dominik vorwiegend auf der Center-Position spielen, obwohl er ein Flügelspieler ist", urteilt Heimtrainer Klaus Perneker.