Hammelburg

50 Jahre Tennis-Club Hammelburg

Vor 50 Jahren leisteten die Gründer des Tennis-Clubs Pionierarbeit. Das würdigt der Verein mit einer Feier.
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Für Egon Schaub-Römisch (links) gibt vom Kreisvorsitzenden Martin Wende die BLSV-Ehrenurkunde. Foto: Winfried Ehling
Für Egon Schaub-Römisch (links) gibt vom Kreisvorsitzenden Martin Wende die BLSV-Ehrenurkunde. Foto: Winfried Ehling
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Auf fünf Jahrzehnte kann der Tennis-Sport in der Saalestadt zurückblicken. Bei der Jubiläumsfeier im Pfarrzentrum skizzierte Vorstandssprecher Egon Schaub-Römisch die Geschichte des Tennis-Clubs (TC). Er erwähnte dabei auch die Erweiterung der Sportanlagen, deren Bereitstellung nur mit Mut und Solidarität zu bewältigen war.

Dafür dankte Schaub-Römisch allen Mitstreitern. Landrat Thomas Bold (CSU) bewunderte das "tolle Engagement des lebendigen Vereins". Mit seinen Gratulationen verwies er auf den geplanten Schulcampus, der in der Nachbarschaft des TC-Areals entstehen soll und die Symbiose von Schule und Sport fördern und vertiefen kann. Für die Jugendarbeit übergab er eine Spende.

"Die Gründung erforderte Courage", stellte Bundestagsabgeordnete Manuela Rottmann (Grüne) fest. Sie selbst schlug einst einige Bälle, sagte sie - "allerdings talentfrei", wie sie humorvoll zufügte. "Dennoch war der TC für mich immer Familie", erklärte sie. "Tennis ist etwas Besonderes, denn hier kann der Einzelne etwas werden", sagte Rottmann. Sie würde sich freuen, wenn es mit dem Tennis in der Saalestadt wieder aufwärts ginge.

Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) befand es als eine gute und richtige Entscheidung, Tennis in Hammelburg zu etablieren - auch wenn es "Überzeugungskraft, Mut und Innovationswillen bedurfte". Der Verein, jahrelang "Eldorado des weißen Sports", bereichere die Stadt sportlich wie gesellschaftlich und sei weit über die Region hinaus bekannt, betonte Warmuth. Er hob auch die enge Verbindung mit der Bundeswehr heraus. Die Unterstützung der Stadt versichernd, hielt auch er eine Spende bereit.

TC-Mitbegründer Winfried Benner warf einen Blick auf die Pionierjahre, in denen - dank dem damaligen Bürgermeister Karl Fell - das Grundstück am "Seefeld" zur Verfügung stand und Zita Zeier das Amt der Vize-Vorsitzenden übernahm. BLSV-Kreisvorsitzender Martin Wende unterstrich den Zusammenhalt der Tennisgemeinschaft. Er übte Kritik an neuen Sportarten wie dem E-Sport.

Wende überreichte Schaub-Römisch die Ehrenurkunde des BLSV. Der Kreisvorsitzende ehrte außerdem Vorstandsmitglieder mit der BLSV-Verdienstnadel. Die Würdigung in Gold mit Kranz erhielten Schaub-Römisch und Edgar Feser. Die goldene Ausführung gab es für Bertwin Meder und Siegfried Köhn, die Silbernadel mit Goldkranz für Walter Hopf und Reiner Schmitt.

Die silberne Version überreichte Wende an Dr. Marius Barbuia, Ilse Luda in Vertretung von Peter Luda, Hannelore Rohrsetzer, Hans Schönau und Helmut Thomas. Heinz Gartenmeister, Heinz Reidinger und Peter Scherpf bekamen die Verdienstnadel in Bronze mit Kranz, Monika Hopf und Lukas Heid die Bronzeausführung.

Schaub-Römisch und Marius Barbuia würdigten die noch lebenden Gründungsmitglieder Zita Zeier, Sabine Schulte, Hannelore Rohrsetzer, Edgar Hirt, Edgar Feser, Heinz Schultheis und Heribert Schilling. Bei den vereinsinternen Ehrungen für besondere Verdienste und langjährige Mitgliedschaft nahmen Monika Hopf, Hans Radi und Matthias Herrmann die Goldnadel entgegennehmen. Die silberne Ausführung gebührte Eva Schweiger, Fuat Edgü und Bastian Bangert. Die Auszeichnung in Bronze erhielten Daniel Busch und Fabian Edgü. Der von "Jazz-Light" musikalisch begleitete Jubiläumsabend bot außerdem eine Diashow von Sportwart Lukas Heid.

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