Erlangen
Nachruf

Trauer um Eike Haenel

Die Stadt trauert um ihren früheren Freizeitamtschef Eike Haenel, der vor wenigen Tagen im Alter von 80 Jahren verstorben ist. In Berlin geboren, wuchs Haenel in Greifenberg/Pommern auf. Anfang der 19...
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Die Stadt trauert um ihren früheren Freizeitamtschef Eike Haenel, der vor wenigen Tagen im Alter von 80 Jahren verstorben ist. In Berlin geboren, wuchs Haenel in Greifenberg/Pommern auf. Anfang der 1950er Jahre kam er mit seiner Familie in die Hugenottenstadt.

Nach einer kaufmännischen Lehre bei der Sylvania-Vakuumtechnik Anfang der 1960er Jahre und Stationen bei weiteren Firmen kam er 1970 zur Stadtverwaltung und wurde Verwaltungsleiter des Jugendzentrums Frankenhof. Ab 1980 war er stellvertretender Chef des kommunalen Freizeitamtes, von 1994 bis 2001 dessen Leiter. Jazz-Band-Bälle, Folk-Festivals, Märchentage, Stadtteilfeste, Kinderferienpro-gramme und viele weitere Veranstaltungen liefen mit seiner Unterstützung oder unter seiner Regie ab.

Einen Namen machte sich Haenel auch als "Kulturbotschafter" seiner Stadt durch die Gründung (1971) und jahrzehntelange Leitung der "Tanz- und Speeldeel Ihna", die auch internationale Erfolge einfuhr. Ende 2014 ernannte ihn "sein" Verein zum Ehrenvorsitzenden. Außerdem war er von 2004 bis 2015 Vorsitzender des Bundes der Vertriebenen Kreisverband Erlangen-Höchstadt. 2005 zeichnete die Stadt ihn mit dem Ehrenbrief für besondere kulturelle Verdienste aus. Fünf Jahre später folgte das Bundesverdienstkreuz. red



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