Bamberg
Austausch

Klimaschutz in der Stadt?

Bienen-Sterben, Diesel-Fahrverbote, Plastikflut, zu wenig Platz für Radfahrer, E-Roller, ... viele Themen, die den Klimaschutz betreffen, sind in aller Munde. "Es ist nicht mehr die Frage, ob es den K...
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Bienen-Sterben, Diesel-Fahrverbote, Plastikflut, zu wenig Platz für Radfahrer, E-Roller, ... viele Themen, die den Klimaschutz betreffen, sind in aller Munde. "Es ist nicht mehr die Frage, ob es den Klimawandel gibt, wir sind schon mittendrin. Die Frage ist vielmehr, wie wir ihn eindämmen können", so der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz. Zusammen mit seinem Bundestagskollegen Carsten Träger, dem umweltpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, lud er zu einer Diskussionsrunde auf der Böhmerwiese ein. "Jeder kann im Kleinen etwas zum Klimaschutz beitragen, sei es mit dem Einkaufsverhalten oder auf dem eigenen Balkon. Aber auch die Stadt und das Land müssen im Großen die Rahmenbedingung dafür schaffen", so Schwarz laut der Mitteilung seines Abgeordnetenbüros.

Franz Ullrich, Architekt und Stadtplaner, beleuchtete das Thema Klimaschutz von der planerischen Seite: "Klimaschutz beginnt für mich bei der Versteinerung der Vorgärten und geht weiter beim täglichen Flächenverbrauch. Hier müssen sowohl wir Planer uns an die eigene Nase fassen und in Konflikt mit den eigenen Grundsätzen treten, als auch die Menschen abholen und ihnen helfen, die eigene Bequemlichkeit zu überwinden." Dem stimmt auch Biogemüseanbauer Sebastian Niedermaier zu: "Wir müssen massiv in die Köpfe der Verbraucher rein und Anreize für mehr Klimaschutz schaffen. Wir sollten vor allem die Fleischproduktion reduzieren. Obwohl der Fleischkonsum in Deutschland sinkt, ist die Fleischproduktion so hoch wie nie. Und das nur, um es nach China zu exportieren. Das ist Wahnsinn." red

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