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Wohnen und Geld

Strompreis steigt für Millionen Haushalte - Schlaue sparen nun gerade deswegen

Kein Ende der höheren Strompreise in Sicht. Schon zum neuen Jahr mussten Millionen deutscher Haushalte teureren Strom verkraften. Nun kündigen weitere Versorger steigende Preise an. Fast alle Haushalte sind betroffen. Der Anstieg kann allerdings zum Sparen genutzt werden.
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Strompreise klettern auf Allzeithoch und kein Ende in Sicht.  Der Anstieg kann allerdings schlau zum Sparen genutzt werden.
Strompreise klettern auf Allzeithoch und kein Ende in Sicht. Der Anstieg kann allerdings schlau zum Sparen genutzt werden. Foto: Jan Woitas (ZB)

Statt einer kleinen Korrektur naht eine saftige Erhöhung. Nicht ein paar wenige, sondern 86 Stromversorger haben erneut Preiserhöhungen angekündigt.

Um fast 10 Prozent (durchschnittlich 8,1 Prozent) wird der Strom in den Monaten Februar, März und April teurer. Eine Kleinfamilie mit einem geringen Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) muss damit gut 100 Euro mehr pro Jahr zahlen. Ganze 3,9 Millionen Haushalte sind davon betroffen. Damit haben drei Viertel aller Grundversorger ihre Preise angezogen.

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Private Haushalte tragen Umlagen und Netzkosten

Blickt man auf die angegebenen Gründe der Preiserhöhung, wird einmal mehr klar, wie viel auf den Schultern der privaten Haushalte lastet. So ist die Die EEG-Umlage gestiegen. Sie finanziert den Ausbau der erneuerbaren Energien. Getragen wird die Umlage von allen privaten Verbrauchern. Da sie zum Jahreswechsel um rund 5 Prozent von 6,405 Cent/kWh auf 6,756 Cent/kWh gestiegen ist, muss der Endkunde mehr zahlen. Nicht einen kleinen Teil, sondern knapp ein Viertel des gesamten Strompreises macht die EEG-Umlage aus. Ein weiteres Viertel des Strompreises entfällt auf die Stromnetzgebühren. Auch diese sind im neuen Jahr um rund 4 Prozent gestiegen.

Rekordhoch – Strompreise klettern nur noch

Private Verbraucher zahlen für ihren Strom mittlerweile Preise auf einem Allzeithoch. Eine Kilowattstunde kostet im Januar 2020 laut Verivox-Verbraucherpreisindex durchschnittlich 30,01 Cent. Vor 12 Monaten waren es 28,82 Cent. Damit hat sich Strom auf Jahressicht um 4,1 Prozent verteuert. In den vergangenen zehn Jahren hat der Preis sogar um ein Drittel zugelegt.

Anstieg schlau nutzen – Wechsel und Sonderkündigungsrecht

Wer nun die Nachricht erhält, dass die Preise auch für die eigenen vier Wände steigen, kann das Preisgefälle zwischen Anbietern schlau nutzen. Ein Vierpersonenhaushalt, der aus der Grundversorgung in den günstigsten Tarif mit verbraucherfreundlichen Bedingungen wechselt, spart durchschnittlich 256 Euro pro Jahr. Die Abmeldung beim bisherigen Versorger übernimmt in der Regel sogar der Anbieter. Selbst einem Vertrag mit längeren Laufzeiten und Kündigungsfristen können Verbraucher im Falle einer Preiserhöhung entfliehen: Bei Strompreiserhöhungen gilt Sonderkündigungsrecht. Selbst wenn erhöhte Steuern oder anderweitige Abgaben der Grund sind. Das Sonderkündigungsrecht gilt auch, wenn sich die Strompreise aufgrund von Steuern und Abgaben erhöhen.

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