Einkaufen birgt derzeit immer wieder unschöne Überraschungen. Speiseöl ist weiter knapp und viele Produkte sind deutlich teurer geworden. 

Nun stehen Edeka-Kund*innen immer wieder vor leeren Mineralwasser-Regalen. Die günstige Eigenmarken-Variante ist derzeit knapp. 

Warum ist die Mineralwasser-Eigenmarke bei Edeka ausverkauft? 

Der Grund für die Knappheit von günstigem Mineralwasser der Eigenmarke bei Edeka liegt aber nicht etwa in Krieg und Krisen. Stattdessen gibt es eine Umstellung bei der Beschaffung. Bei Edeka hat man neue Lieferanten für das Eigenmarken-Wasser, mit dem alten Partner gab es Zerwürfnisse über den Einkaufspreis und keine Einigung. 

Bislang war Altmühltaler (Schäff-Gruppe) zuständig für die Lieferung, nun sollen mehrere Lieferanten den bisherigen Partner ersetzen: Hansa-Heemann, Hochwald-Sprudel und Riha-Wesergold versorgen nun Edeka mit dem günstigen Wasser. 

Wie die Lebensmittel-Zeitung berichtet, steigt der Absatz von Mineralwasser, aber die neuen Lieferanten kommen nicht so schnell hinterher mit dem Mineralwasser. Daher kommt es derzeit immer wieder zu Engpässen wegen des kurzfristigen Lieferantenwechsels. 

Laut Edeka sollen die Engpässe aber bis Ende Mai behoben sein, dann sollen die Regale auch wieder stetig gefüllt sein mit dem günstigen Mineralwasser. 

Mit dem nun ehemaligen Partner Altmühltaler konnte man sich nicht über den Einkaufspreis einigen. Der Lieferant hatte mehr verlangt, als das Wasser derzeit im Laden kostet, so ein Edeka-Sprecher. Den Preis pro 1,5-Liter-Flasche hätte man noch einmal erhöhen müssen. Der Preis war bereits im März von 19 auf 25 Cent pro Flasche gestiegen, hier wollte Edeka nicht noch einen Aufschlag in Kauf nehmen und wechselte daher kurzfristig den Zulieferer. 

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