• Speiseöl im Test: Eines der beliebtesten Öle beim Kochen und Braten ist Sonnenblumenöl
  • Öko-Test: Erschreckende Ergebnisse!
  • Warum du künftig auf Sonnenblumenöl verzichten solltest
  • Das steckt in dem beliebten Speiseöl

Sonnenblumenöl ist eines der beliebtesten Öle beim Kochen oder Braten. Die Öle sind nicht nur geschmacksneutral, sondern enthalten auch das wertvolle Vitamin E. Grund genug für das Verbrauchermagazin Öko-Test einen genauen Blick auf 21 verschiedenen Sonnenblumenöle zu werfen. Das Ergebnis ist jedoch erschreckend. Lediglich ein Produkt erhielt die Note „sehr gut“. Gleichzeitig sind mehrere Öle im Test durchgefallen. Ein Produkt ist sogar erbgutschädigend.

Sonnenblumenöl im Öko-Test: "Krebserregend und Erbgutschädigend"

Das Verbrauchermagazin hat bei seinem Test vor allem die Produkte hinsichtlich des Geschmacks, Geruchs und bezüglich des Aussehens untersucht. Gleichzeitig waren auch eventuelle Schadstoffe Schwerpunkt des Tests. Von den 21 getesteten Produktes war dabei kein einziges Produkt unbelastet. Jedes Sonnenblumenöl enthielt Mineralöl. Mineralöl gilt als bedenklicher Stoff, da er sich in der Leber festsetzt. Ob und wie stark dieser Gehalt die Gesundheit nachhaltig beeinflusst, ist derzeit noch nicht bekannt. 

Selbst bei dem bestbewerteten Sonnenblumenöl „Bio Planète Sonnenblumenöl nativ classic“ wurden Mineralöl-Rückstände gefunden. Diese waren jedoch so gering, dass das Produkt trotzdem die Bestnote „sehr gut“ erhalten hat. Abgesehen von den Rückständen konnte das Verbrauchermagazin keine weiteren Mängel feststellen.

Alle anderen getesteten Sonnenblumenöle wiesen eine erhöhte Konzentration Mineralöl auf. Immerhin das Testurteil „gut“ konnte sich das „kaltgepresste Alnatura Bio Sonnenblumenöl nativ“ sichern. Hier waren die Mineralölbestandteile lediglich leicht erhöht.

Mangelhafte und ungenügende Sonnenblumenöle: Diese Produkte schnitten besonders schlecht ab

Besonders schlecht haben die beiden Produkte „Pennys Reines Sonnenblumenöl“ sowie „Thomys Reines Sonnenblumenöl“ abgeschnitten. Hier konnten die Tester nicht nur eine stark erhöhte Konzentration von Mineralöl feststellen, sondern zusätzlich viele weitere Bestandteile des Schadstoffes. Öko-Test stufte beide Produkte als „mangelhaft“ ein.

Ebenfalls als „mangelhaft“ wurde das „Gut Bio Sonnenblumenöl nativ kaltgepresst“ sowie „Denree Sonnenblumenöl kalt gepresst“ bewertet. Beide Sonnenblumenöle zeigen eine hohe Konzentration von „polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen“ die von Experten als krebserregend eingestuft werden. Noch schlechter als die beiden Sonnenblumenöle schnitt das „Dm Bio Sonnenblumenöl kaltgepresst, Naturland“ ab. Dort konnte ein Schimmelpilzgift festgestellt werden. Öko-Test erklärt, dass dieses Gift sogar das Erbgut schädigen kann. Entsprechend erhielt das Öl als einziges das Testurteil „ungenügend“. 

Auch interessant: Bei Rapsöl im Öko-Test überzeugten die Markenprodukte nicht.

Weitere Ergebnisse des Öko-Tests: 

  • Aldi Süd: „Gut Bio Sonnenblumenöl nativ kaltgepresst“ mit dem Testurteil "ausreichend". 
  • Nestlé: „Thomy Reines Sonnenblumenöl“ mit dem Testurteil "mangelhaft". 
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Warum du besser auf Sonnenblumenöl verzichten solltest

Sonnenblumenöl gilt als überholt. Experten raten, es durch Olivenöl, Rapsöl oder ähnliches zu ersetzen. Weil Sonnenblumenöl einen hohen Anteil an zweifach ungesättigten Fettsäuren hat, ist es nur bedingt gesund.

Die Fettsäuren können sich in den Arterien mit der Zeit ablagern und verstopfen. Wer dennoch auf Sonnenblumenöl nicht verzichten möchte, sollte darauf achten, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu kaufen. 

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