Der Juli 2022 hält viele Änderungen für uns bereit - auch im Supermarkt und im Discounter. Neben neuen Service-Leistungen rechnen Experten aber leider auch mit weiteren Preiserhöhungen für Lebensmittel. Aktuell verändern sich die Preise im Supermarkt so oft, wie sonst nie. Während Fleisch, Milchprodukte, Speiseöl und Co. bereits Preise auf Rekordniveau erreicht haben, wird jetzt wohl auch bald Zucker deutlich teurer werden. 

Aber es gibt auch Erleichterungen für Kund*innen bei Aldi, Lidl, Rewe und Co. - was sich im Juli tatsächlich alles ändert, das erfährst du hier. Plus: Welcher ist der teuerste Supermarkt? Wir haben aktuelle Preise in fünf Supermärkten und Discountern verglichen - der Unterschied zwischen günstigstem und teuerstem Markt ist enorm.

Neue Einwegpfand-Regel im Supermarkt: Das gilt bei Aldi, Lidl & Co. ab jetzt am Pfandautomaten

Ab 1. Juli 2022 endet eine Übergangsregel: Jetzt sind fast alle Getränkeverpackungen Pfand-pflichtig. Es kommt ab jetzt nicht mehr auf den Inhalt an, sondern auf das Verpackungsmaterial. Besonders Saft-, Frucht-, Gemüse-, Kaffee- oder Mixgetränke aus der Dose kosten nun 25 Cent Pfand, sollten sie in PET-Verpackungen abgefüllt sein. Größere Hersteller hatten bereits zum 1. Januar auf das neue Pfandsystem umgestellt. Kleinere Hersteller nutzen die Übergangsphase.

Was ändert sich also genau? Viele Frucht- und Gemüsesäfte, Apfelweine oder Mischgetränke mit Alkohol waren bisher bei Aldi Süd, Aldi Nord, Lidl, Rewe, Edeka und Co. von dieser Einweg-Regelung nicht betroffen. Ab 1. Juli müssen alle Hersteller Pfand für die Dosen oder Plastikflaschen verlangen. Einzige Ausnahme bleiben Milchprodukte - die werden weiterhin pfandfrei verkauft.

Alte Elektrogeräte kostenlos abgeben: So wirst du ab jetzt deinen Elektro-Müll los

Diese Änderung dürfte die meisten Verbraucher*innen wirklich freuen, denn sie erleichtert die Entsorgung von alten Elektrogeräten. Während man bisher seinen Elektro-Müll umständlich fachgerecht entsorgen musste, kann man ab jetzt alle alten Elektrogeräte bei Aldi, Lidl, Rewe und Co. abgeben. Bei den meisten Supermärkten und Discountern geht das ganz einfach: Du meldest dich an der Kasse mit deinen Geräten. Die Mitarbeitenden werden dir dann behilflich sein. Eigentlich genauso wie beim Waren-Umtausch bisher schon.

Durch die neue Änderung soll am Ende weniger Elektro-Schrott im Restmüll landen - es geht demnach vor allem um den Umweltaspekt. Auch hier gilt: Eigentlich gilt dieses Gesetz bereits seit Jahresbeginn. Den Märkten wurde allerdings eine Übergangsfrist bis 1. Juli gewährt. 

Masken-Pflicht aufgrund steigender Corona-Zahlen? Das musst du wissen

Gerade erst wurde die FFP2-Masken-Pflicht im bayerischen ÖPNV beendet. In Supermärkten und Discountern gilt schon lange gar keine Corona-Masken-Pflicht mehr. Angesichts steigender Corona-Fallzahlen haben erste Supermärkte eine Masken-Empfehlung für Mitarbeitende ausgesprochen. Wie focus-online berichtet, empfiehlt eine Netto-Marken-Discount-Filiale in Südbayern den Mitarbeitenden an der Kasse und im Verkaufsraum eine Maske zu tragen. In einer Münchner Filiale soll sogar eine FFP2-Pflicht für Kassierer*innen gelten. 

Es kann also sein, dass du demnächst wieder vermehrt Personal mit Maske im Supermarkt und Discounter antreffen wirst. Eine Pflicht zum Tragen einer Maske gibt es aber weiterhin nicht mehr - weder für Kund*innen noch für Mitarbeitende.

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