Die Verbraucherschützer von Foodwatch hatten Edeka verklagt - wegen zwei angeblich nachhaltigen Produkten. Vor Gericht bekamen sie jetzt recht.
Das Landgericht in Hamburg hat dem Verbraucherschutzverein Foodwatch in einem Rechtsstreit gegen die Supermarktkette Edeka zugestimmt. Dies bestätigte das Gericht auf Nachfrage. Foodwatch warf Edeka vor, die Nachhaltigkeitsstandards von zwei Palmölprodukten unzureichend zu erläutern.
Die Entscheidung des Gerichts ist bislang nicht rechtskräftig. Die Frist für eine Berufung läuft. Diese beträgt einen Monat und beginnt mit der Zustellung des Urteils. Das Urteil wurde bereits am 5. Februar gefällt, jedoch erst am Montag bekannt.
Ärger um Margarine und Pflanzenfett bei Edeka: "Nicht pauschal als nachhaltig bewerben"
Die beiden Produkte tragen das sogenannte RSPO-Siegel. Edeka wies darauf hin, dass das Siegel vom Gericht nicht als irreführend angesehen wurde. "Gegenstand der Entscheidung war ausschließlich die Art und Weise der damaligen Darstellung auf unserer Website." Die Informationen seien nach Bekanntwerden der Kritik überarbeitet worden.
Das Gericht entschied, dass Edeka eine Margarine und ein Pflanzenfett nicht wie zuvor bewerben darf. Edeka hatte demnach online nicht ausreichend erklärt, weshalb die Produkte angeblich nachhaltig sind. Die Verpackungen enthielten einen Link zu einer Edeka-Website, weshalb dieser Aspekt relevant war.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.