• Energiekrise schürt die Angst vor einem Blackout
  • Stromausfall in Deutschland: Bundesamt empfiehlt Notfallvorrat anzulegen
  • Weitere Tipps für den Strom-Notfall

Deutschland hat zwar ein sehr sicheres Stromnetz - trotzdem steigt angesichts der Energiekrise die Sorge davor, dass der Strom flächendeckend ausfallen und es zu einem Blackout kommen könnte. Würde dieser Katastrophenfall tatsächlich eintreten, hätte das gravierende Folgen für die gesamte gesellschaftliche Infrastruktur.

Vorbereitung auf Stromausfälle: Die Empfehlung des zuständigen Bundesamts

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat für ein solches Horror-Szenario eine Packliste zusammengestellt, die den Menschen in Deutschland dabei helfen soll, sich auch im Falle eines Strom-Notfalls weiter versorgen zu können. Es gibt außerdem wichtige Hinweise und Handlungsanweisungen für eine solche Situation.

So empfiehlt das BBK, einen Notfallvorrat anzulegen, mit dem man zehn Tage ohne Einkaufen überstehen kann. Neben ausreichend Trinkwasser stehen auf dieser Liste auch größere Mengen an Grundnahrungsmitteln wie Brot, Reis, Milchprodukte und Hülsenfrüchte.

Zudem umfasst sie bestimmte Alltagsgegenstände, die im Notfall besonders nützlich sind, wie Kerzen und Feuerzeuge, Campingkocher und akkubetriebene Geräte.

Vorsorge treffen: Weitere Tipps für den Blackout

Das Bundesamt hat darüber hinaus Tipps zusammengestellt, wie man sich im Falle eines Blackouts oder eines länger anhaltenden Stromausfalls am besten verhalten sollte:

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  • Wer einen Kamin oder Ofen hat, sollte sich einen Vorrat an geeigneten Brennmaterialien (Kohle, Briketts, Holz) anlegen.
  • Warme Kleidung und Decken können eine Heizung vorübergehend ersetzen. Man sollte sich nach Möglichkeit in einem Raum aufhalten und dort die Türen geschlossen halten. Gerade wenn Kerzen zum Einsatz kommen, sollte dennoch regelmäßig gelüftet werden.
  • Wenn das Licht ausfällt, können alternative Lichtquellen wie Taschenlampen, Camping- oder Outdoor-Lampen und Kerzen als Ersatz dienen.
  • In der Küche kann ein Campingkocher zur Zubereitung von Speisen genutzt werden. Wer einen Garten oder Balkon hat, kann einen Garten- oder Tischgrill nutzen. Ausdrücklich gewarnt wird davor, einen Grill im Haus oder in der Wohnung zu benutzen. "Es besteht Erstickungsgefahr", so das BBK. Weitere Tipps zum Kochen bei Stromausfall findest du hier. 
  • Solarbetriebene Batteriegeräte, Powerbanks und Ersatzakkus helfen, elektrische Geräte auch bei Stromausfall weiterzubetreiben. 
  • Auch Stromerzeuger, Photovoltaik-Anlagen und Brennstoff-Zellen sichern die private Stromversorgung.
  • Außerdem empfiehlt das BBK, ein batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio bereitzuhalten, um Mitteilungen der Behörden verfolgen zu können.
  • Nachrichten können auch über das Autoradio verfolgt werden.
  • Halte eine gewisse Menge an Bargeld vor: Im Falle eines Blackouts sind auch Geldautomaten außer Betrieb.

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