Wir haben den Jackery SolarVault 3 Pro MAX getestet. Lohnt sich der Balkonkraftwerk-Speicher? Alle Ergebnisse im Praxistest.
Balkonkraftwerk-Speicher sind das fehlende Puzzlestück für alle, die ihren Solarstrom nicht nur tagsüber, sondern auch abends und nachts nutzen wollen. Mit der neuen SolarVault 3 Serie bringt Jackery ein stapelbares All-in-One-System auf den Markt, das hohe Ausgangsleistung, integriertes Display und ein automatisches Brandschutzsystem vereint. Der Markt für Steckersolargeräte mit Speicher ist inzwischen unübersichtlich – umso wichtiger ist ein ehrlicher Praxis-Check.
Unser Redakteur Philipp hat den Jackery SolarVault 3 Pro MAX als Sample des Herstellers erhalten und einem ersten Hands-on-Test unterzogen. Installation, App, Verarbeitung und Preisgestaltung stehen auf dem Prüfstand. Langzeitdaten zur Effizienz werden nachgereicht, sobald ausreichend Betriebsstunden vorliegen. So entsteht ein realistisches Bild, ob die neue Mini-PV-Batterie hält, was Jackery verspricht.
SolarVault 3 im Überblick: Unterschiede zwischen Pro, Pro MAX, Pro MAX AC & BP2500
Bevor es in den Test geht, lohnt sich ein Blick auf die SolarVault 3-Produktfamilie*. Jackery bietet drei Basisvarianten und einen Erweiterungsspeicher an – alle mit LiFePO4-Zellen und stapelbarem Design. Die Modelle unterscheiden sich vor allem bei Ausgangsleistung, PV-Eingangsleistung und Zusatzfunktionen. Der Erweiterungsakku BP2500 ist mit allen drei Basisgeräten kompatibel.
Der SolarVault 3 Pro ist das Einstiegsmodell mit geringerer Ausgangsleistung, während der Pro MAX* mit bis zu 2500 Watt Ausgangsleistung und vier MPPT-Eingängen a 1000 Watt das Kraftpaket der Serie darstellt. Die Variante Pro MAX AC ergänzt das Ganze um einen AC-Ausgang für netzunabhängige Notstromversorgung. Alle drei Basisspeicher bieten 2,5 kWh Kapazität und lassen sich mit bis zu fünf BP2500-Modulen auf 15 kWh erweitern. Yuma hat alle Varianten im Shop*.
Technische Daten: Jackery SolarVault 3 Pro MAX
Komponenten & Preise
Speicherkapazität: 2,520 kWh (2,5 kWh), erweiterbar auf bis zu 15 kWh
Praxistest: So schlägt sich der Jackery SolarVault 3 Pro MAX
Wir haben das Testgerät von Jackery, das uns Yuma zur Verfügung gestellt hat, unter die Lupe genommen.
#1 – Lieferumfang, Verarbeitung & Design: 10/10
Der erste Kontakt mit dem SolarVault 3 Pro MAX* überzeugt auf ganzer Linie. „Der Pro MAX macht einen sehr hochwertigen Eindruck, die Verarbeitung ist auf den ersten Blick sehr gut“, berichtet Philipp nach dem Auspacken. Das Gehäuse ist in edlem Mattgrau gehalten, oben sitzt ein schwarzes Display, die Ecken sind abgerundet. In der Mitte prangt auffällig das Jackery-Logo samt Modellbezeichnung.
Links und rechts befinden sich praktische Griffe zum Transportieren – bei 26,5 Kilogramm ein Must-Have. Auf der linken Seite sind vier MPPT-Anschlüsse platziert, rechts der Anschluss für das Schuko-Kabel, ein Antennenanschluss, Ethernet und On-Grid. „Beim Pro MAX haben die Produktentwickler von Jackery einen tollen Job gemacht“, so Philipps Fazit zur Verarbeitung. Das Design fügt sich unauffällig in jede Umgebung ein.
Lieferumfang im Detail:
1x Jackery SolarVault 3 Pro MAX (Basisspeicher, 2,5 kWh)
1x integrierter Mikro-Wechselrichter (All-in-One)
1x Jackery Smart Meter mit Antenne
1x Schuko-Anschlusskabel
2x Solarkabel MC4
1x MC4-Werkzeug/-Schlüssel
1x Bedienungsanleitung
Download der Jackery App im App-Store
Hinweis: Es handelt sich um ein Sample des Herstellers. Der tatsächliche Lieferumfang kann abweichen.
Bewertung: 10/10 – Vollständiger Lieferumfang, erstklassige Verarbeitung und ein Design, das in dieser Produktklasse Maßstäbe setzt.
#2 – Installation & Inbetriebnahme: 9/10
Die Inbetriebnahme des Jackery-Speichers gelingt erfreulich leichtgängig. „Innerhalb von 15 Minuten waren die Module angeschlossen und der Speicher am Netz – echtes Plug & Play“, berichtet unser Redakteur. Die anschließende Einrichtung in der Jackery App über Bluetooth beziehungsweise WLAN verlief ebenfalls schnell und unkompliziert.
Einen Punkt Abzug gibt es, weil das Gerät beim ersten Versuch nicht direkt in der App angezeigt wurde. Und: Gelegentlich wird das Gerät als offline angezeigt. „Beim zweiten Versuch hat es aber geklappt“, ergänzt unser Redakteur. Solche kleinen Startschwierigkeiten kennt man auch von anderen Herstellern – sie fallen im laufenden Betrieb nicht ins Gewicht.
Bewertung: 9/10 – Sehr einfache Installation mit minimalem Zeitaufwand. Kleiner Abzug für den anfänglichen App-Verbindungshänger.
#3 – Bedienkomfort & Funktionen: 10/10
„Man muss sich erst etwas zurechtfinden, wenn man die Anker-App gewohnt ist“, räumt Philipp ein. Doch auch hier hat man schnell alles auf einen Blick: Stromerzeugung, Einspeisung in die Batterie und ins Hausnetz über den gewählten Zeitraum, dazu PV-Ein- und -Ausgang. Die Jackery App ist übersichtlich und bietet dem Nutzer verschiedene intelligente Modi.
Der KI-Smart-Modus optimiert den Eigenverbrauch mithilfe von Algorithmen und Smart Meter. Daneben stehen ein Modus mit Priorität auf Eigenverbrauch, ein benutzerdefinierter Modus mit frei wählbaren Lade- und Entladezeiten sowie ein Tarifmodus zur Verfügung, der bei Bedarf intelligent Netzstrom zukauft. Über die App lässt sich auch die 800-Watt-Drosselung aufheben. „Schönes Extra: Das Display auf dem Speicher, mit allen wichtigen Echtzeitwerten, wenn man das Handy mal nicht zur Hand hat“, hebt Philipp besonders hervor. Ein Feature, was der Branchenprimus Solarbank 3 (hier im Deal-Check) nicht hat.
Bewertung: 10/10 – Starker Funktionsumfang, intuitive App-Steuerung und das integrierte Display als echtes Alleinstellungsmerkmal.
#4 – Leistung & Effizienz: wird nachgereicht
Der Langzeittest steht noch aus. Bisher handelt es sich um ein Unboxing und einen Testbetrieb über wenige Tage. Sonnige Maitage zeigen: Mit vier Modulen und 2000 Watt Gesamtleistung ist der Speicher bereits gegen 13 Uhr voll – eine Erweiterung kann sich lohnen (mehr dazu unter "#5 – Preis-Leistung").
Belastbare Ertragsdaten über verschiedene Wetterlagen und Lastprofile hinweg können erst nach mehreren Wochen im Dauerbetrieb erhoben werden. Die vorläufigen Eindrücke sind positiv, eine seriöse Bewertung folgt jedoch erst mit ausreichender Datenbasis.
Bewertung: n. n. (unter Vorbehalt) – Wird nachgereicht, sobald der Dauerbetrieb läuft.
#5 – Preis-Leistung: 8/10
Der Jackery SolarVault 3 Pro MAX* kostet aktuell 999 Euro für 2,5 kWh Speicherkapazität – das entspricht rund 399 Euro pro kWh. Zum Vergleich: Die Anker SOLIX Solarbank 3 Pro* bietet 2,68 kWh für 899 Euro plus 49 Euro für das Smart Meter, also etwa 353 Euro pro kWh bei höherer Kapazität. „Bei der Preisgestaltung gibt es also noch Luft nach oben“, ordnet Philipp ein. Allerdings ist die SolarVault Serie neu am Markt – erfahrungsgemäß kommt es hier schnell zu Preiskorrekturen.
Richtig stark wird es bei der Erweiterung: Der Zusatzakku BP2500* liefert nochmal 2,5 kWh für nur 499 Euro – das sind gerade einmal 199 Euro pro kWh. Zum Vergleich: Der Erweiterungsakku von Anker* kostet 749 Euro für 2,68 kWh, also 279 Euro je kWh. „Positiv: Der Erweiterungsspeicher BP2500 ist preislich echt stark – hier ist der Erweiterungsakku von Anker vergleichsweise teuer“, stellt Philipp fest.
Bewertung: 8/10 – Basisspeicher vergleichsweise teuer, dafür überzeugen die günstigen Erweiterungsmöglichkeiten im stapelbaren System.
#6 – Support & Service: wird nachgereicht
Der Kundensupport von Jackery oder Yuma wurde bisher nicht in Anspruch genommen. Eine Bewertung ist daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich und wird im Rahmen des Langzeittests nachgereicht, sobald sich Anlässe ergeben.
Bewertung: n. n. – Folgt ggf. im weiteren Testverlauf.
#7 – Gesamteindruck: 8/10 (unter Vorbehalt)
Ein finales Urteil steht noch aus, da der Dauerbetrieb erst anlaufen muss. Doch der Ersteindruck ist vielversprechend: „Tolles Design, ansprechender Speicher mit integriertem Display“, fasst Philipp zusammen. Auf der anderen Seite ist der Basisspeicher vergleichsweise teuer in der Anschaffung – dafür punktet das System mit einer sehr günstigen Erweiterung über den BP2500. „Die SolarVault Serie macht Lust auf mehr“, lautet das vorläufige Schlusswort.
Bewertung: 8/10 (unter Vorbehalt) – Starker Ersteindruck mit Potenzial nach oben. Finale Einordnung folgt nach dem Langzeittest.
Vorläufige Bewertung: Jackery All-in-One-System im Praxistest
Kurzüberblick der Kategorien:
Lieferumfang / Verarbeitung / Design: 10/10
Installation & Inbetriebnahme: 9/10
Bedienkomfort & Funktionen: 10/10
Leistung & Effizienz: wird nachgereicht
Preis-Leistung: 8/10
Kundensupport & Service: wird nachgereicht
Persönlicher Gesamteindruck: 8/10
Zwischenergebnis: 45 von 50 Punkten (bewertete Kategorien)
Der Jackery SolarVault 3 Pro MAX überzeugt im ersten Praxis-Check mit erstklassiger Verarbeitung, intuitivem Bedienkonzept und starkem Funktionsumfang. Die finale Gesamtnote wird nachgereicht, sobald Langzeitdaten zu Effizienz und Support vorliegen.
Jackery SolarVault 3 bei Yuma: Alle Varianten im Überblick
Der SolarVault 3 Pro MAX* ist bei Yuma einzeln oder mit Erweiterungsspeichern erhältlich. Wer direkt ein Komplettpaket mit Solarmodulen sucht, findet auf der Übersichtsseite* weitere Jackery-Varianten und Sets in verschiedenen Konfigurationen. Alle Bestellungen bei Yuma werden versandkostenfrei geliefert. Der Fachhändler aus Köln bietet zudem persönliche Beratung und einen eigenen Store vor Ort.
Komponenten & Preise
Jackery SolarVault 3 Pro MAX (2,5 kWh, All-in-One): 999 Euro (statt 1.199 Euro)
Fazit: Neues Jackery-Flaggschiff – für wen lohnt sich der Kauf?
Der SolarVault 3 Pro MAX* überzeugt in unserem ersten Praxis-Check mit erstklassiger Verarbeitung, einem ansprechenden Design und einem intuitiven Bedienkonzept inklusive Display und App-Steuerung. Die Installation gelingt in unter 15 Minuten – echtes Plug & Play für Mini-PVs. Beim Basispreis von 999 Euro für 2,5 kWh liegt Jackery über der Konkurrenz, gleicht das aber mit dem extrem günstigen Erweiterungsakku BP2500 (2,5 kWh für 499 Euro – im Shop ansehen*) aus.
Langzeitdaten zu Effizienz und Ertrag stehen noch aus – die finale Bewertung folgt. Die SolarVault Serie ist ein vielversprechender Neuzugang auf dem PV-Speichermarkt.
Hinweis: Wir arbeiten ausschließlich mit zertifizierten Fachhändlern zusammen, bei denen Garantie, Support und Rückgaberecht gesichert sind. Einzelne Produkte mögen anderswo günstiger erscheinen – doch bei unbekannten Shops sind Probleme mit Gewährleistung oder ausbleibender Lieferung oft vorprogrammiert (so schützt du dich vor Fake-Shops).
Yuma: Dein Partner für Balkonkraftwerke & Speicher
Yuma* ist einer der führenden Fachhändler für Balkonkraftwerke in Deutschland mit Sitz in Köln. Seit 2020 hat das Unternehmen über 100.000 Steckersolargeräte an Kunden gebracht. Im Sortiment finden sich Balkon-PVs, Speicherlösungen von Anker, EcoFlow, Hoymiles, Sunshare und jetzt auch Jackery, dazu passendes Zubehör und Halterungen. Der Versand ist in der Regel kostenlos.
Jackery selbst wurde 2012 in Kalifornien gegründet und gehört mit über zehn Jahren Erfahrung im Bereich tragbarer Energielösungen zu den etablierten Herstellern der Branche. Mit der SolarVault 3 Serie* unterstreicht das Unternehmen seine Ambitionen, auf dem wachsenden Markt der stationären Mini-PV-Speicher mitzuspielen.
Auf Trustpilot erreicht Yuma eine Durchschnittsbewertung von 4,8 von 5 Sternen bei über 18.200 Bewertungen (Stand: 5/2026). Kunden loben die schnelle Lieferung, den kompetenten Support und die große Auswahl an Komplettsets. Wer sich unsicher ist, kann einen Beratungstermin buchen oder den Store in Köln besuchen.
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