Deutschland
WhatsApp-Neuerungen

Neue WhatsApp-Funktionen 2022: 11 krasse Änderungen, die du unbedingt kennen solltest

Der beliebteste Messenger-Dienst der Welt überlegt sich immer wieder neue Funktionen für seine Nutzer. Auch 2022 wird WhatsApp viele Neuerungen einführen. Hier findest du einen Überblick über die Änderungen.
Diese 11 neuen Funktionen bei WhatsApp kommen 2022 auf Nutzer zu
In diesem Jahr kommen neue Funktionen für Nutzer des Messenger-Diensts WhatsApp. Foto: CC0 / Pixabay / arivera
  • Neu bei WhatsApp: Diese Funktionen kommen in diesem Jahr - oder sind schon da
  • Bessere Bildqualität, neue Admin-Rechte, einfachere Sprachnachrichten und mehr
  • Insgesamt 11 Änderungen in 2022
  • WhatsApp-Änderungen sowohl für IOS als auch für Android

WhatsApp ist und bleibt der beliebteste aller Messenger-Dienste - und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Trotz der engen Verknüpfung mit dem umstrittenen Meta-Konzern (ehemals Facebook) nutzen noch immer mehr als 58 Millionen Menschen hierzulande jeden Tag die Messenger-App. Weltweit sind es sogar rund zweieinhalb Milliarden Menschen. Kein Wunder also, dass Meta WhatsApp weiter ausbauen und mit neuen Funktionen ausstatten will, um noch mehr Leute von der Installation der Messenger-App zu überzeugen. Schon im vergangenen Jahr implementierten die Entwicklerinnen und Entwickler zahlreiche neue Funktionen wie Sprach- und Videoanrufe auf dem Desktop, die Möglichkeit der Chat-Übertragung von iOS auf Android sowie selbstlöschende Fotos und Videos. 

1. Neue Möglichkeiten für bessere Bilder und Fotos

WhatsApp ist geradezu berühmt-berüchtigt für extrem komprimierte Fotos, die deutlich schlechter aussehen als das Original. Das passiert, weil der Messenger die Bilder automatisch so klein wie möglich umrechnet – was zu Lasten der visuellen Qualität geht. Um diesem Ruf des "Qualitätskillers" entgegenzuwirken, möchte WhatsApp 2022 neue Optionen für die Bildübertragung anbieten.

So soll es zukünftig möglich sein selbst bestimmen zu können, wie stark Bilder, die versenden werden, überhaupt komprimiert werden sollen. Denkbar ist etwa die Wahl zwischen mehreren Möglichkeiten wie leichter, mittlerer oder starker Komprimierung. 

2. Reagieren auf WhatsApp-Nachrichten wird möglich

Facebook-Nutzerinnen und Nutzer werden es bereits kennen: Reaktionen mit verschiedenen Emoticons. Diese Möglichkeit soll es auch für den beliebten Messenger geben. Die Funktion wurde bereits in einer Beta-Phase getestet, bei der Chat-Teilnehmerinnen und Teilnehmer Nachrichten mit einer "Reaktion" versehen konnten. Zunächst soll eine Auswahl zwischen sechs Emoji-Reaktionen möglich sein. Außerdem soll möglich sein einzusehen, wer mit welchem Emoticon auf eine Nachricht reagiert hat.

3. Alte Nachrichten löschen - ganz einfach

Bereits jetzt ist es möglich, Nachrichten auf WhatsApp für beide Chat-Teilnehmenden zu löschen. Allerdings ist diese Funktion bislang zeitlich stark limitiert. Nachrichten, die vor mehr als einer Stunde versendet worden sind, können nicht mehr aus dem Chatverlauf getilgt werden. Bis jetzt. Denn die Lösch-Funktion soll umfangreich erweitert werden. Bereits bei einem Betatest im vergangenen Jahr war es manchen Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglich, Monate alte Nachrichten für beide Chat-Teilnehmenden zu löschen. Ob und welche zeitliche Begrenzung es dabei gibt, ist allerdings nicht bekannt. 

4. Communitys sollen eine wichtige Rolle einnehmen

Die sogenannten "Communitys" sollen zukünftig auf WhatsApp eine prominente Rolle einnehmen. Mit der Funktion sollen Nutzerinnen und Nutzer verschiedene WhatsApp-Gruppen zu einer "Community" zusammenzufassen zu können. Das berichtet unter anderem "WABetaInfo". Demnach soll es möglich sein, bis zu zehn Gruppen in einer "Community" zu vereinen. Der Vorteil einer Community sei laut WABetaInfo die Möglichkeit einen Ankündigungsbereich, der nur für Administratoren zugänglich sei, zu benutzen, um mit einer Nachricht alle Gruppen innerhalb der Community ansprechen zu können. Communitys sollen mit einem quadratischen Symbol mit abgerundeten Ecken von dem runden Gruppenchat-Symbol abgegrenzt werden. 

5. Admins erhalten mehr Handlungsmacht 

Gruppenchat-Administratorinnen und Administratoren sollen in Zukunft noch mehr Kontrolle über Gruppenchats haben. WhatsApp möchte den Admins die Möglichkeit an die Hand geben, jede Nachricht von Teilnehmenden zu löschen. Löscht ein Gruppenadministrator eine Nachricht, sollen alle Gruppenteilnehmenden darüber informiert werden. 

6. Sprachnachrichten sollen vereinfacht werden - lange erwartet

Sprachnachrichten kann man nur anhören, wenn man in dem Chat bleibt, in dem die Nachricht versendet worden ist. Aber das bleibt nicht so. Sprachnachrichten sollen in Zukunft von den einzelnen Chats entkoppelt werden. So sollen Sprachnachrichten auch angehört werden können, wenn man gerade einer anderen Person eine WhatsApp-Nachricht senden möchte.

Buch-Tipp: WhatsApp optimal nutzen - so einfach geht's

Außerdem soll auch das Aufnehmen von Sprachnachrichten vereinfacht werden. So erhält man in Zukunft die Möglichkeit, die Aufnahme einer Sprachnachricht zu unterbrechen und erst später wieder fortzusetzen. Bisher konnten Sprachnachrichten nur am Stück aufgenommen werden. 

7. Kenntlichmachung des Online-Status

In den WhatsApp-Einstellungen kann man bereits jetzt festlegen, welche Kontakte sehen können, wann man zuletzt im Messenger aktiv war. Da die Möglichkeiten aber noch relativ dürftig ausfallen, möchten die Entwicklerinnen und Entwickler weitere Einstellungsmöglichkeiten schaffen. Denkbar ist etwa die Spezifizierung auf einzelne Kontakte.

8. WhatsApp von Android auf iOS - Funktion endlich nachgeliefert

2021 veröffentlichte WhatsApp die Möglichkeit, Chats von einem Apple-Gerät auf Android zu übertragen. Andersrum geht es aber bislang noch nicht. Wechselt also eine Nutzerin oder ein Nutzer von Android auf iOS, kann er seine Chats nicht mitnehmen. Diese Funktion soll 2022 nachgeliefert werden.

9. Multi-Geräte-Funktionen 

Seit 2021 gibt es die "Multi-Geräte-Beta" für WhatsApp. Damit können Nutzerinnen und Nutzer den persönlichen WhatsApp-Account auf mehreren Geräten gleichzeitig nutzen. Allerdings musste man dafür bisher das eigene Smartphone griffbereit haben. Das soll geändert werden. Die Aufforderung nach der Bestätigung mit dem Mobiltelefon soll erst nach rund zwei Wochen fällig werden. 

10. Sticker-Shop für mehr Reaktionsmöglichkeiten

Sticker sind ein fester Bestandteil des WhatsApp-Ökosystems. Allerdings war diese Funktion bislang den Mobil-Nutzenden vorbehalten. Das soll sich mit einem zukünftigen Update ändern. "WABetaInfo" berichtet, dass bereits jetzt der "Sticker-Store" in der Desktop-Beta-Version verfügbar sei. WhatsApp soll zudem sein eigenes Sticker-Maker-Tool für die Desktop- und Web-Apps an den Start rollen. 

11. Unternehmen in der Nähe

Laut "WABetaInfo" arbeitet WhatsApp an einer Funktion, die Nutzerinnen und Nutzern Geschäfte in der Umgebung anzeigen soll. Der Bereich soll den Namen "Geschäfte in der Nähe" tragen und Filtermöglichkeiten wie "Restaurants", "Lebensmittelgeschäfte" und "Kleidung" bieten. 

Überblick über die Änderungen 2022: 

 

Artikel enthält Affiliate Links

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegenzulassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn du auf einen dieser Links klickst und darüber einkaufst, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für dich ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.