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Corona-Krise

Corona-Warn-App: So beheben Sie die häufigsten Fehler

Millionen Menschen in Deutschland nutzen die neue Corona-Warn-App, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Täglich müssen Sie dabei mit Fehlermeldungen klarkommen. inFranken.de zeigt, wie man sie behebt.
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Seitdem die Corona-Warn-App in den gängigen App-Stores verfügbar ist, haben sie mehr als 13 Millionen Deutsche auf ihrem Smartphone installiert. Für das "Robert-Koch-Institut (RKI)" bedeutet das einen Meilenstein. Lucie Abeler-Dörner von der "Universität Oxford" erklärt gegenüber der Süddeutschen Zeitung, warum: "Die Corona-App fängt an zu wirken, sobald 15 Prozent mitmachen."

Mit 15 Prozent sind 15 Prozent der Bevölkerung gemeint. Abeler-Dörner hat gemeinsam mit weiteren Forscher in einer Studie untersucht, welche Schwellenwerte gelten, um die Wirkung der App zu messen. 

Die Millionen Nutzer müssen allerdings regelmäßig mit Fehlermeldungen in der Corona-Warn-App zurechtkommen. inFranken.de fasst zusammen, wie die häufigsten Fehlermeldungen behoben werden können. 

  • "In dieser Region möglicherweise nicht unterstützt": Vor allem "Apple"-Nutzer kennen diese Meldung. Die Warn-App spricht die Empfehlung aus, in den Einstellungen zu ändern, dass die Kontakt-Meldungen in der entsprechenden Region nicht unterstützt werden. Nutzer berichten, dass diese Einstellung allerdings nirgends zu finden sei. 

    Hintergrund dieser Fehlermeldung ist, dass "Google" und "Apple" den Grundstock der Corona-Warn-App in Kooperation programmiert haben, um auf diese Weise diversen Ländern individuelle App-Lösungen anbieten zu können. Aus diesem Bereich scheint die Fehlermeldung allerdings zu stammen, wie der Stern berichtet. 

    Sprich: Die Entwickler der deutschen Corona-Warn-App können vorerst den Fehler nicht beheben. Die Bundesregierung hat bereits erklärt, dass "Apple" auf das Problem hingewiesen worden sei. 

    Als Nutzer kann man zum jetzigen Zeitpunkt nichts tun, außer auf ein Update zu warten. Positiv ist hingegen, dass die Kontaktverfolgung im Hintergrund weiterhin funktioniert.


  • "Risiko-Ermittlung nicht möglich: Ihre Risiko-Ermittlung konnte seit mehr als 24 Stunden nicht mehr aktualisiert werden": Im Fall dieser Fehlermeldung dürften sowohl "Apple"- als auch "Android"-Nutzer betroffen sein. Dahinter stecken Einstellungen zur Sicherheit. Der Status kann nur aktualisiert werden, wenn die App im Hintergrund aktiv ist, sodass Daten eingepflegt werden können. Verweigern die Einstellung dies der App, kommt es zur genannten Fehlermeldung. 

    "Apple"-Nutzer können diese wie folgt beheben: In den "Systemeinstellungen" lässt sich der Punkt "Allgemein" anwählen. Darin ist eine "Hintergrundaktualisierung" möglich. 

    "Android"-Nutzer können diese wie folgt beheben: In der Einstellungssuche ist es möglich durch das Keyword "Hintergrund" den entsprechenden Bereich zu finden. Auch dort ist eine "Hintergrundaktualisierung" möglich.  

  • "URSACHE: 3. Etwas ist schief gelaufen": Diese Fehlermeldung deutet tatsächlich darauf hin, dass die Risiko-Ermittlung nicht funktioniert. Die Ursachen für die Meldung sind vielfältig. Die Programmierer haben eine Reihe an Empfehlungen veröffentlicht, was in einem solchen Fall zu tun ist.

Bei aller Kritik an der Corona-Warn-App muss festgehalten werden, dass diese unter enormem Zeitdruck entstanden ist. Fehlermeldungen sind deshalb sehr wahrscheinlich. In der Regel wird eine App mit der Zeit weiter optimiert. Durch die relativ schnell angestiegenen Nutzerzahlen, blieb dafür bisher jedoch wenig Zeit. 

Alle wichtigen Entwicklungen zur Corona-Krise, zum Infektionsgeschehen und weiteren Themen rund um "Sars-CoV-2" lesen Sie im News-Ticker von inFranken.de.

Foto: Michael Kappeler/dpa