Chefärztin Dr. Silke Gerland beim chinesischen Pulstasten. Die Pulsdiagnose gibt unter anderem Auskunft über die innere Spannungsregulation des Patienten - ein wichtiger Mosaikstein auch bei der ...
Die Klinik am Steigerwald behandelt Migräne ganzheitlich – nicht nur symptomatisch. Foto: Klinik am Steigerwald
Arzt und Patient im Dialog: Aktive Beteiligung am eigenen Heilungsprozess ist ein zentraler Grundsatz der Klinik am Steigerwald. Foto: Klinik am Steigerwald
Am Samstag, den 9. Mai 2026, öffnet die Klinik am Steigerwald von 11 bis 14 Uhr ihre Türen für alle, die unter Kopfschmerzen oder Migräne leiden – und endlich mehr als nur eine Pille dagegen suchen.
Ein Leiden, das Millionen betrifft: Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. Doch hinter dem Begriff verbergen sich sehr unterschiedliche Krankheitsbilder wie etwa Migräne – mit ihrem charakteristischen halbseitigen, pulsierenden Schmerz, oft begleitet von Lichtscheu, Lärmempfindlichkeit, Übelkeit und neurologischen Ausfällen – trifft allein in Deutschland rund zehn Millionen Menschen.
Betroffen sind vier Prozent der Schulkinder, mehr als sechs Prozent der Männer und bis zu zwölf Prozent der Frauen mittleren Alters. Dazu kommt der chronische Spannungskopfschmerz, unter dem rund 30 Prozent der Bevölkerung leiden: ein dumpfer, drückender bis ziehender Schmerz, der im Stirn- und Nackenbereich beginnt und sich von dort ausbreitet.
Die Folge: ein enormer Verbrauch an Schmerzmedikamenten. Triptane, Ergotamine, Antidepressiva oder der neuen Generation von Calziumionenkanalblockern – viele Betroffene nehmen sie jahrelang ein, oft mit belastetem Nebenwirkungsprofil. Und dennoch bleibt die entscheidende Frage unbeantwortet: Wie kommt man dauerhaft heraus aus diesem Teufelskreis?
Das Paradoxe an vielen gängigen medikamentösen Migränetherapien: Sie lindern zwar akut, lösen das Problem aber nicht – im Gegenteil. Die regelmäßige Einnahme von Triptanen etwa kann dazu führen, dass die Migräneanfälle mit der Zeit häufiger und intensiver werden. Das Nebenwirkungsspektrum bei jahrelangem Gebrauch wird für manche Patienten selbst zur Belastung. Immer mehr Betroffene suchen deshalb nach echten Alternativen – und finden sie in der Klinik am Steigerwald mithilfe von Chinesischer Medizin.
Klinik am Steigerwald mit ganzheitlichem Behandlungsansatz: Ein anderer Blick auf den Kopfschmerz
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet Kopfschmerzen und Migräne nicht als isolierte Erkrankung des Kopfes, sondern als Ausdruck eines Ungleichgewichts im gesamten Organismus. Häufig spielen dabei der Bauch, der weibliche Zyklus, die Ernährung oder die persönliche Spannungsregulation eine entscheidende Rolle. Auch psychosoziale Faktoren – etwa die Schwierigkeit, Grenzen zu setzen und „Nein" zu sagen – können nach Ansicht der TCM innere Anspannungen erzeugen, die sich schließlich als Kopfschmerz entladen.
Akupunktur ist dabei nur ein Baustein. Die chinesische Arzneipflanzentherapie geht noch tiefer: Sie greift in das zugrunde liegende Muster ein und ermöglicht einen nachhaltigen Heilungsprozess – jenseits von Symptomkontrolle und Dauerverschreibung.
Was erwartet die Teilnehmer am Informationstag "Kopfschmerz und Migräne" am 9. Mai 2026?
Der Informationstag bietet ein strukturiertes Programm für Interessierte, Betroffene und Angehörige:
11:00 Begrüßung durch Michael Brehm
11:05 Hauptvortrag: „Die Krankheitsbilder Kopfschmerzen und Migräne – Welche Behandlungsmöglichkeiten bietet die Chinesische Medizin?" – Oberarzt Jan Hendriksen
12:00 Pause
12:15 Teilnehmerfragen: Oberarzt Jan Hendriksen im Dialog mit dem Publikum
13:00 Pause
13:15 Fragen zu Klinikaufenthalt, Kostenübernahme und Organisation – Bettina Meinnert
14:00 Führung durch die Klinik (ca. 30 Minuten)
Jetzt anmelden – Plätze sind begrenzt!
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt: sei daher schnell bei der Anmeldung! Die Teilnahmegebühr beträgt 30€ und beinhaltet Getränke, Obst sowie eine Tagungsmappe.
Leistungsspektrum in Gerolzhofen: Das ist die Klinik am Steigerwald
Die Klinik am Steigerwald ist ein Krankenhaus, das sich auf die Behandlung chronisch kranker Menschen spezialisiert hat. Im Mittelpunkt steht die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), ergänzt durch biologische Naturheilverfahren und schulmedizinische Methoden – ein ganzheitlicher Ansatz, der Körper, Geist und Seele in den Blick nimmt.
Das Behandlungsangebot basiert auf den fünf Säulen der Chinesischen Medizin:
Akupunktur
Chinesische Arzneitherapie
Qi Gong
Körpertherapie
Ernährungslehre
Ergänzt wird dies durch westliche Naturheilkunde und Psychotherapie. Die Klinik behandelt ein breites Spektrum an Erkrankungen – von chronischen Schmerzen, Burnout und Depressionen über Asthma, Rheuma und Tinnitus bis hin zu Post-Covid-Beschwerden und Krebsfolgeerkrankungen.
Besonders wichtig ist der individuelle Therapieansatz: Jedes Behandlungskonzept wird auf den einzelnen Patienten zugeschnitten, oft beginnend mit einem stationären Aufenthalt unter ständiger ärztlicher Begleitung. Tägliche Visiten und offene Gespräche zwischen Arzt und Patient fördern das Verständnis und die aktive Beteiligung am eigenen Heilungsprozess.