Deutschland
Tipps für's Bewerbungsgespräch

Bewerbungsgespräch: So überzeugst du bei Stressfragen und in Standardsituationen

Wer kennt das nicht: Bei Vorstellungsgesprächen kann man ziemlich nervös werden und unter Druck geraten. Wir haben wertvolle Tipps für dich, wie du während des Bewerbungsgespräches richtig agierst und auf Stressfragen ideal konterst.
 
Keine Angst vor dem Bewerbungsgespräch: Mit der richtigen Vorbereitung kommst du zu deinem Traumjob.
Keine Angst vor dem Bewerbungsgespräch: Mit der richtigen Vorbereitung kommst du zu deinem Traumjob. Foto: Tim Gouw/ Unsplash.com
  • Vor dem Bewerbungsgespräch: Selbstbewusstsein stärken
  • Optimale Vorbereitung
  • No-Go´s während des Gespräches
  • Stressfragen erkennen
  • Richtiges Outfit wählen

Hast du dich in deinem Wunschunternehmen beworben und wirst zum Vorstellungsgespräch eingeladen, ist das schon mal die halbe Miete. Jetzt heißt es nochmal, sich richtig in Zeug legen und sich bestmöglich auf das Vorstellungsgespräch vorzubereiten, damit es am Ende zu einer Anstellung kommt. Jetzt ist Überzeugungsarbeit gefragt. Was du dabei beachten solltest und was du keinesfalls tun solltest, haben wir für dich herausgefunden.

Bewerbungsgespräch: Gute Vorbereitung ist das A und O

Hast du deinen Vorstellungstermin im Wunschbetrieb erhalten, solltest du dir Gedanken machen, wie der  erste Eindruck deinerseits auf den Arbeitgeber sein soll. Hier spielt unter anderem dein Outfit eine wichtige Rolle. Die von dir gewählte Kleidung sollte in jedem Fall zum Beruf passen. Hier ein Tipp: Gleiche die Farbe und die Auswahl deiner Kleidungsstücke an den Stil des Unternehmens an. In der Regel wird das sehr positiv wahrgenommen.

Gedeckte Farben und nicht zu auffällige Outfits kommen des Weiteren gut an. In jedem Fall gilt: Abgetragene, fleckige oder ungebügelte Kleidung gehen bei einem Vorstellungsgespräch gar nicht. Genauso wenig wie ungepflegte oder nicht geputzte Schuhe. Grundsätzlich gilt: Du solltest vom Scheitel bis zur Sohle einen gepflegten Eindruck machen. Des Weiteren kommt es mit Sicherheit gut an, wenn du dich im Vorfeld über das Unternehmen informierst.

So kannst du mit passenden Aussagen kontern, wenn es zum Gespräch über den Betrieb kommt. Auch eine kleine Präsentation über dich zeigt dem potentiellen Arbeitgeber, dass du dir Mühe gibst und im Vorfeld Arbeit investiert hast. Außerdem lernt er dich über eine Präsentation sofort besser kennen und du kannst deine Qualifikationen in den Vordergrund rücken. Idealerweise dauert ein gelungenes Vorstellungsgespräch zwischen 30 und 60 Minuten. Lese-Tipp: Wann der richtige Zeitpunkt für einen Jobwechsel ist, verraten wir dir in unserem Artikel. 

Stressfragen: Tipps, wie du am besten damit umgehst

Stressfragen dienen dem Arbeitgeber beim Vorstellungsgespräch, dich absichtlich aus der Reserve deiner Komfortzone zu locken. Er will mit den Stressfragen gezielt testen, wie sattelfest du bist und wie du auf unangenehme Fragen reagierst. Oberstes Gebot: Cool bleiben, überlegen, antworten. Du kannst dabei ruhig zeigen, dass du auf Augenhöhe bist. Hier ein paar Beispiele für klassische Stressfragen und was deine Antworten sein könnten:

  • "Welcher Superheld wären Sie gerne?" - "Gar keiner, ich bin mit meinen Fähigkeiten zufrieden!"
  • "Was sind ihre persönlichen Schwächen?" - "Ach, wie Sie sehen, esse ich manchmal ein bisschen zu viel!"
  • "Wenn Sie eine Küchenmaschine wären, welche wäre das?" - "Eine Mikrowelle, weil sie mit ihrer Strahlung viel Energie weitergibt!"
  • Was hat Ihnen beim vorhergehenden Arbeitgeber nicht gefallen? - "Ich mochte die Arbeit beim vorhergehenden Arbeitgeber gerne, ich möchte mich jedoch weiterentwickeln!"
  • Aus welchen Grund arbeitet man gerne mit Ihnen? - "Ich packe gerne richtig mit an, auch sehr gerne im Team!"

Zudem gibt es unzählige weitere Fragen, die dich dein potentieller Arbeitgeber fragen wird, doch auch von deiner Seite sollten Fragen kommen. Etwa Gehaltsfragen, oder wo du dich in der Zukunft sehen kannst.

Bewerbungsgespräch: No-Go´s, die dich ins Aus schießen können.

Selbst bei der besten Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch gibt es Dinge, die dich trotzdem noch ins Aus schießen können. Die Frage der richtigen Kleidung ist bereits geklärt. Des Weiteren spielt deine Körperhaltung eine wichtige Rolle. Sie kann dir Sympathien bringen oder dich gleichermaßen in ein negatives Licht rücken. Du solltest aus diesem Grund keinesfalls devot und mit halben Bücklingen vor dem neuen Arbeitgeber auftreten. Das kommt in der Regel gar nicht gut an. Lese-Empfehlung: Das solltest du beachten, damit dein erster Arbeitstag perfekt wird.

Wortschatz erweitern: Wie Sie Ihre Ausdrucksweise maximal verbessern bei Amazon ansehen

Genauso wenig wie ein lascher Händedruck und das ständige Ausweichen von Blicken. Zappliges, nervöses Gehabe solltest du außerdem während des Vorstellungsgespräches im Griff haben. Auch aus Nervosität entstandener Körpergeruch kann einen negativen Verlauf des Bewerbungsgespräches bewirken. Ein guter Eindruck wird mit einer geraden, offenen und positiven Körperhaltung mit einem festen Stand entstehen. Eine freundliche Begrüßung mit einem Händedruck, der idealerweise zwischen drei und fünf Sekunden dauert, rundet die Begrüßung ab.

Setze dich erst, wenn du es angeboten bekommst. Solltest du nach dem Gespräch keine Informationen erhalten, wie es weitergeht, ist es sinnvoll, nachzufragen. Das sollte frühestens nach ein bis zwei Wochen nach dem Gespräch geschehen. Am besten persönlich, bei der Person, mit der man das Vorstellungsgespräch geführt hat.

Artikel enthält Affiliate Links

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegenzulassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.