Am Samstag wurde der 50 Millionen Euro schwere Jackpot bei Lotto 6 aus 49 in Thüringen geknackt. Am Mittwoch geht's trotzdem erneut um die gleiche Summe.
40 Ziehungen ohne Hauptgewinner: Seit dem Start der Lotterie 6 aus 49 im Oktober 1955 hat es noch nie so lange gedauert, bis die sechs Richtigen plus Superzahl getippt wurden. Ein Mathematik-Professor erklärte der Mediengruppe Bayern jüngst, wieso das so ungewöhnlich ist.
Ebenfalls ungewöhnlich: Obwohl der Jackpot am Samstag geknackt wurde, geht es in der Ziehung am Mittwoch, 19. August, schon wieder um 50 Millionen Euro.
Mehr als 50 Millionen Euro geht bei Lotto 6 aus 49 nicht
Wie die Pressestelle der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung in Bayern mitteilt, gilt seit der Auslosung am 1. November 2023 bei Lotto 6aus49 ein Jackpot-Höchstbetrag von 50 Millionen Euro in der Gewinnklasse 1. Die bis dahin gültige Pflichtausschüttung nach Erreichen dieser Höchstgrenze wurde zu jenem Zeitpunkt abgeschafft.
Seitdem gilt: Wird die Gewinnklasse 1 nicht geknackt, obwohl der Jackpot bereits "voll" ist, verbleibt die vorgesehene Gewinnsumme laut Lotto Bayern im Topf und wird als "Jackpot-Überlauf" angesammelt.
Fällt der Maximaljackpot - wie es am Samstag, 15. August, der Fall war - erhöht dieser Überlauf die Ausschüttung der Gewinnklasse 1 bei der darauffolgenden Ziehung. Die neue Jackpot-Phase beginnt dann bereits mit einer höheren Gewinnsumme.
Weil sich in der längsten Phase aller Zeiten ohne Jackpot-Gewinner weit über 100 Millionen Euro im Topf für Gewinnklasse 1 angesammelt haben, startet der Jackpot erneut mit der Maximalsumme von 50 Millionen Euro.
Wie wahrscheinlich fällt der Jackpot schon am Mittwoch erneut?
Mathematik-Professor Christian Hesse vom Institut für Stochastik und Anwendungen der Universität Stuttgart hat die Wahrscheinlichkeit der jüngsten Jackpot-Serie berechnet.