Wer Sport macht, wird vermutlich auf eine Flasche Wasser zurückgreifen. Der eine mag es eher spritzig, der andere trinkt Wasser nur still. Doch gibt es abgesehen davon auch Unterschiede zwischen der verschieden Herstellern, oder ist Wasser einfach Wasser? Die Stiftung Warentest hat insgesamt 32 verschiedene stille Mineralwässer getestet, darunter auch eines vom fränkischen Hersteller "Franken Brunnen". Und sie hat die Mineralwässer mit Trinkwasser aus der Leitung verglichen. Welches Wasser schneidet im Test besser ab?

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Stille Mineralwässer sind anfälliger für Keime

Der Stiftung Warentest zufolge ist stilles Mineralwasser längst nicht so klar und rein, wie es von Außen her den Eindruck macht. Laut der Verbraucherorganisation ist es sogar deutlich anfälliger für die Bildung von Keimen, als beispielsweise spritziges Wasser. Die Kohlensäure, welche nur sprudligen Getränken enthalten ist, sorgt nicht nur für ein prickelndes Gefühl, sondern hemmt auch das Wachstum von potenziellen Keimen.

Testverlierer Biowasser

Darin könnte auch die Ursache liegen, dass die stillen Mineralwässer deutlich schlechter abgeschnitten haben als spritzigen Sorten aus dem Vorjahr. Denn die Marken wurden eine mikrobiologischen Prüfung unterzogen, bei der etliche Produkte negativ auffielen. Es wurden Krankheitserreger, Spuren aus der Landwirtschaft oder andere problematische Stoffe gefunden.

Kein Wasser konnt die die Note "sehr gut" erreichen und weniger als die Hälfte (15 von 32) der getesteten Wässer erhielt das Prädikat "gut". Die großen Verlierer des Tests waren die Bio-Wasser: Drei der sechs Bio-Sorten landeten auf den letzten Plätzen und erhielten teilweise sogar die Bewertung "mangelhaft (5,0)". Bei einem Test ("Rheinsberger Preußenquelle") wurden unteranderem Keime gefunden, die laut Stiftungwarentest "für Immunschwache gefährlich werden könnten und selbst für Gesunde ein geringes Risiko darstellen". Außerdem wurde ein "hoher Gesamtkeimgehalt" festgestellt.

Ein weiteres Biowasser ("Volvic Natürlich Bio") enthielt eine erhöhte Menge an Vanadium, ein chemisches Element aus vulkalischen Böden, welches in Mineralwasser übergehen kann und als möglicherweise krebserregend gilt.

Alle anderen Biosorten waren gesundheitlich völlig unbedenklich, wiesen aber eine gewisse Verunreinigung auf, was bedeutet, dass das Wasser aus einer vor Verunreinigung geschützten Quelle stammen muss. So erhielt nur eines der sechs Biowasser die Note "gut".

Die Testsieger

Die bestbewertetsten Wassersorten sind allesamt von den deutschlandweit wohl bekanntesten Supermarktketten:

  • 1. Aldi Nord Quellbrunn - naturell, Qualitätsurteil: gut (1,9)
  • 2. Rewe Ja - still, Qualitätsurteil: gut (1,9)
  • 3. Kaufland K-Classic, Qualitätsurteil: gut (2,0)

Doch wie schnitt das Wasser "Franken Brunnen - Naturelle" aus dem Frankenland ab? Die Bewertung fiel durchschnittlich aus.Mit der Note "befriedigend (3,2)" landete das fränkische Wasser auf Platz 25 von 32. Allerdings erreichte das Wasser im Test auf mikrobiologische Qualität die Spitzennote "sehr gut (1,0)" und enthält somit keinerlei Keime oder Bakterien. Abzüge gab es vor allem bei Bewerbung des Wassers, da es sich, ohne die gesetzten Vorschriften zu erfüllen, als "natürliches Mineralwasser" bezeichnete.

Stilles Mineralwasser vs. Leitungswasser

Da stilles Mineralwasser durchschnittlich circa 34-mal teurer ist, als Wasser aus der Leitung, wollten die Tester wissen, ob der Preis wirklich gerechtfertigt ist. Die Forscher testeten das Leitungswasser in 20 Städten, darunter einige Großstädte, auf 126 kritische Stoffe wie Medikamente, Pestizide und Nitrate. In fast allen Fällen wurden im Wasser Spuren aus der Umwelt gefunden, welche jedoch nie gesundheitsschädlich waren. Zudem zeigte sich, dass in etlichen Mineralwässern weniger Mineralstoffen auftraten, als im herkömmlichen Wasser aus dem Hahn.

Das Fazit: "Unsere Stichprobe zeigt: Hahn aufdrehen und trinken - das ist nicht nur preiswert und ökologisch, sondern auch sicher", heißt es bei der Stiftung Warentest.

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Hunger durch Kohlensäure: Führt Mineralwasser zu Gewichtszunahme?

Als Durstlöscher soll sich Wasser perfekt eignen. Darüber hinaus hat es keine Kalorien - kann also nicht dick machen. Oder doch: Forscher der Universität Birzeit in Ramallah haben entdeckt, dass Kohlensäure im Wasser die Gewichtszunahme fördert.

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