Eisen, Vitamin B12, Vitamin D, Zink: Die Liste der Stoffe, die unser Körper braucht, ist lang. Wer Wert auf eine gesunde Ernährung legt, ist mit der Vielzahl an Vitaminen und Spurenelementen sicherlich vertraut. Doch wussten Sie schon, dass man auch an Kupfermangel leiden kann?

Ein Mangel an bestimmten Stoffen kann sich negativ auf uns auswirken. Man wird schlapp, unflexibel und im schlimmsten Fall sogar krank. Der menschliche Körper ist ein sehr ausgeklügelter Organismus. Viele verschiedene Rädchen müssen ineinandergreifen, damit er reibungslos funktioniert. Neben Vitaminen sind bestimmte Spurenelemente von großer Wichtigkeit. Spurenelemente sind Stoffe die zwar nur in geringer Konzentration auftreten, für den Körper dennoch unentbehrlich sind. 

Spurenelement Kupfer erfüllt wichtige Körperfunktion

Kupfer ist wohl einer der überraschenden Gäste auf der Liste der Spurenelemente. Das Metall ist vor allem aus der Technik bekannt. Da es gut Strom leitet, ist es in elektrischen Leitungen, Kabeln, Oberleitungen und Schaltdrähten zu finden. Auch in Münzen, Besteck oder Instrumenten ist es enthalten. 

Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mitteilt, ist das Element im Körper von großem Nutzen. Als metallisches Spurenelement hilft es bei der Bildung von Enzymen. Diese Teilchen helfen dem Körper dabei seine Zellen zu schützen und sie zu reparieren. Kupfer ist an der Gewinnung von Energie beteiligt, gibt den roten Blutkörperchen seine Farbe und es ist am Eisenstoffwechsel beteiligt. Außerdem unterstützt es das Immunsystem, das Gehirn und die Nerven. Als essenzielles Spurenelement kann Kupfer nicht einfach ersetzt werden, sodass ein Mangel an Kupfer eine Beeinträchtigung für einige wichtige Körperfunktionen bedeuten kann. 

Symptome des Kupfermangels - die sogenannte Hypokuprämie - treten jedoch nur selten auf und können auch andere Ursachen haben. Zu den Merkmalen zählen laut krank.de Blutarmut, ein geschwächtes Immunsystem, Pigmentstörungen auf der Haut, Bindegewebsschwäche, ein gestörtes Wachstum, Herz-Kreislauf-Probleme und Osteoporose.

Kupfermangel kann leicht vorgebeugt werden

Das Element Kupfer ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Als kupferhaltig gelten unter anderem:

  • Kakao
  • Hummer
  • Sonnenblumenkerne
  • Austern
  • Rinder- & Kalbsleber
  • Hülsenfrüchte
  • Reis
  • Bananen
  • Vollkorngetreide

Da unser Körper Kupfer nur in äußerst geringen Mengen benötigt und das Element in vielen alltäglichen Lebensmitteln enthalten ist, braucht man sich wenig Sorgen um einen Mangel zu machen. In der Regel geht ein Kupfermangel mit einer generell falschen Ernährung einher, wobei sich andere Mängel - zum Beispiel von Vitaminen oder Eisen - zuerst bemerkbar machen sollten. Tatsächlich kann ein Kupferüberschuss zu einer Vergiftung führen. Wer sich Sorgen um seine Ernährung uns seinen Körper macht, sollte deshalb auf jeden Fall zunächst mit einem Arzt sprechen, bevor man auf eigene Faust handelt.

Der Körper benötigt um die 13 Vitamine, um alle Körperfunktionen ordnungsgemäß auszuführen. Fehlt eines, so hat das bestimmte negative Auswirkungen auf uns. Auf Mangel sollte man daher nicht nur bei Kupfer achten. Lesen Sie zum Beispiel nach, wie sich Vitamin B auf unser psychisches Wohlbefinden auswirkt.

Der Ernährungskompass: 12 Regeln für gesunde Ernährung

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