Hämorrhoiden sind noch immer eher ein Tabuthema. Viele Menschen wissen zwar, zu welcher Stelle des menschlichen Körpers sie gehören. Doch was es damit wirklich auf sich hat, wissen viele nicht.

Manche Menschen fragen sich sogar, ob Hämorrhoiden ansteckend sind. Schließlich klingt der Name schon, als würde es sich dabei um ein Virus oder Bakterium handeln. Ob diese Frage berechtigt ist und was Hämorrhoiden eigentlich sind, erfährst du hier.

Hämorrhoiden: Sind sie ansteckend?

Erst einmal vorweg: Jeder Mensch hat Hämorrhoiden. Dabei handelt es sich um Gefäßpolster im Enddarm des Menschen, in denen sich Schwellkörper befinden. Zusammen mit dem inneren und äußeren Schließmuskel erfüllen sie die Aufgabe, den Darm nach außen abzudichten. Insofern sind Hämorrhoiden also alles andere als schädlich und erst recht keine Krankheit. Außerdem sind Hämorrhoiden auch nicht ansteckend.   

Zum Problem können sie allerdings trotzdem werden - nämlich dann, wenn sie vergrößert sind. Das kann passieren, wenn der Darm oft unter großem Druck steht - etwa weil ein Mensch unter chronischer Verstopfung leidet und beim Stuhlgang oft stark pressen muss.

Sind die Hämorrhoiden krankhaft vergrößert, treten sie aus dem After hervor und verursachen Schmerzen. Auch Nässungen, Blutungen und Juckreiz können dann auftreten. In diesem Fall sprechen Mediziner*innen von einem Hämorrhoidal-Leiden. Doch auch daran kann man sich nicht anstecken.

Zum Weiterlesen: