Im Zusammenschluss finden sich außerdem folgende 23 Landkreise:
- Amberg-Sulzbach
- Ansbach
- Bamberg
- Bayreuth
- Coburg
- Erlangen-Höchstadt
- Forchheim
- Fürth
- Haßberge
- Hof
- Kitzingen
- Kronach
- Kulmbach
- Lichtenfels
- Neumarkt in der Oberpfalz
- Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
- Neustadt an der Waldnaab
- Nürnberger Land
- Roth
- Sonneberg (Thüringen)
- Tirschenreuth
- Weißenburg-Gunzenhausen
- Wunsiedel im Fichtelgebirge
Vergleich der Ballungszentren: Metropolregion Nürnberg punktet im Bereich "Wohnraum"
In den einzelnen Rankings aus den Bereichen Familie, Wohnraum, Ausgehen, Kultur und Gesellschaft, Sport und Freizeit sowie Verkehr und Versorgung belegt die Metropolregion Nürnberg in der IW-Erhebung überwiegend die hinteren Plätze.
Insbesondere in den Bereichen "Kultur und Gesellschaft" (Platz 12), "Sport und Freizeit" (Platz 12) sowie "Verkehr und Versorgung" (Platz 12) schneidet die fränkische Metropolregion schlecht ab. Auch im Lebensbereich "Familie" erreicht der Großraum Nürnberg nur Platz 11.
Im Hinblick auf das Ausgehangebot kann sich das fränkische Ballungszentrum immerhin auf Platz 9 platzieren. Doch nicht in allen Bereichen erreicht das fränkische Ballungszentrum eine schlechte Bewertung: Im Vergleich der Wohnraumkosten kann die Metropolregion mit vergleichsweise günstigen Immobilienpreisen punkten und erreicht Platz 5.
Wohnraum, Freizeitangebote, Verkehr: Was laut Studie Lebensqualität in Metropolregionen ausmacht
In den verschiedenen Lebensbereichen wurden neben der Erreichbarkeit von Kitas und Schulen sowie den Kauf- und Mietpreisen von Wohnungen auch die Dichte von Diskotheken, Museen oder Sportvereinen untersucht. Berücksichtigt wurden auch die Verfügbarkeit von Erholungsflächen, die Nähe zu Fernbahnhöfen und Flughäfen sowie die Krankenhausbettendichte.
Wie das Institut in seiner aktuellen IW-Studie betont, sei eine Region heutzutage nicht nur dann lebenswert, wenn die Wirtschaft floriert. Vielmehr spielen Faktoren wie "bezahlbarer Wohnraum, eine gut funktionierende Verkehrsinfrastruktur, attraktive Freizeitangebote sowie ein reichhaltiges Kultur- und Sozialleben" eine Rolle.
Die Daten für die Studie stammen laut des Instituts der Deutschen Wirtschaft aus "einer Vielzahl verlässlicher Quellen, darunter Statistiken der Bundes- und Landesämter, Spezialdatenbanken sowie eigenen Analysen des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln." Jeder Indikator wurde mit einer Punkteskala zwischen 0 und 100 bewertet, woraus sich anschließend aus der Gesamtpunktzahl der Gesamtindex ergab.
Moderate Mieten, kurze Wege: Darum punktet das Ruhrgebiet im Ranking
Laut der IW-Studie "Leben in Metropolregionen" lebt es sich im Ruhrgebiet am besten. Metropolregionen wie Berlin, Hamburg und München schneiden überraschend schlecht im Ranking ab, was laut des Instituts auch an den hohen Immobilienpreisen liegt, die sich bis ins Umland auswirken. Im "Speckgürtel" seien zudem die Wege zu Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln lang und die Dichte an Kultureinrichtungen geringer.
Das Ruhrgebiet profitiere an dieser Stelle von seiner "polyzentrischen Struktur". Das bedeutet, dass es nicht nur ein Zentrum gibt, sondern mehrere. So sind Fernbahnhöfe, Autobahnen und Krankenhäuser von überall her schnell erreichbar, kulturelle Angebote sind flächendeckend vorhanden und die Immobilienpreise moderat. Daher sei das Ruhrgebiet laut den Ergebnissen der Studie "besonders lebenswert".
Diese zwölf Metropolregionen wurden in der Studie untersucht:
- Platz 1: Ruhrgebiet
- Platz 2: Rheinland
- Platz 3: Rhein-Neckar
- Platz 4: Frankfurt/Rhein-Main
- Platz 5: Mitteldeutschland
- Platz 6: H-BS-GÖ-WOB
- Platz 7: Stuttgart
- Platz 8: Nordwest
- Platz 9: Berlin-Brandenburg
- Platz 10: Hamburg
- Platz 11: Nürnberg
- Platz 12: München
Zwölf Brauereien aus der Metropolregion Nürnberg traten auf der Consumenta 2025 indessen im Wettbewerb um das beste Bier gegeneinander an - am Ende konnten zwei besonders überzeugen.