• Diabetes erkennen: auch junge Leute kann es treffen
  • Hohe Blutzuckerwerten können drastische Folgen haben
  • Dein Lebensstil kann für eine Diabetes-Erkrankung verantwortlich sein

Diabetes ist längst zur Volkskrankheit geworden. Neben der überwiegend genetisch bedingten Erkrankung des Typ-1-Diabetes ereilt immer mehr jüngere Leute das Schicksal des Diabetes-Typ-2. In den meisten Fällen ist die Ursache ein ungesunder Lebensstil. Ausgelöst wird diese Form des Diabetes überwiegend durch mangelnde Bewegung, falsche Ernährung und die Volkskrankheit Übergewicht. Während beim Diabetes-Typ-1 die Bauchspeicheldrüse nicht mehr in der Lage ist, das Hormon Insulin zu produzieren, verfügen Patienten des Diabetes-Typ-2 grundsätzlich noch über die Fähigkeit, Insulin zu bilden. In diesem Fall kommt es durch ein Überangebot von zucker- und kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln zu einer sogenannten Insulinresistenz in den Körperzellen. Die Folge davon ist der Verlust der Fähigkeit des Körpers, Zucker aus dem Blut in die Körperzellen aufzunehmen und dort im Stoffwechsel zu verarbeiten. Buch-Tipp: Das Große Diabetes-Kochbuch mit 150 leckeren Rezepten findest du bei Amazon*.

Diabetes-Erkrankung erkennen: Wie stelle ich fest, ob ich Zuckerkrank bin?

Das größte Problem der Zuckererkrankung, wie Diabetes auch genannt wird, liegt darin, dass Diabetes nicht weh tut. Zu Beginn der Krankheit merkt man kaum eine Veränderung des Körpers. Anfangs kommt es meist nur zu einem erhöhtem Durstgefühl und dadurch ausgelöst auch zu einem erhöhtem Harndrang.

Darüber hinaus berichten Patienten oft von einer verminderten Leistungsfähigkeit, einer schlechteren Wundheilung und einer erhöhten Infektionsneigung. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass bei vielen Menschen Diabeteserkrankungen nicht oder erst spät im Rahmen von Routineuntersuchungen festgestellt werden. Dies ist besonders tragisch, weil ein unbehandelter Diabetes zur Erblindung, zu Nierenversagen und zu Durchblutungsstörungen in Füßen und Beinen führen kann, die im Extremfall eine Amputation nach sich ziehen.

Neben diesen Folgen haben Diabetespatienten ein erhöhtes Risiko für Herzinfakte und Schlaganfälle. Der Blutzucker eines gesunden Menschen liegt in der Regel zwischen 60 und 100 mg/dl. Nach dem Essen kann der Blutzucker auch beim gesunden Menschen über 140 mg/dl ansteigen. Ab einer Blutzuckerkonzentration von 140 mg/dl kann Zucker auch in Urin nachgewiesen werden. Ab einem Blutzuckerwert von 126 mg/dl bei nüchternem Magen spricht man von einer Zuckerkrankheit. Lese-Tipp: Ab welchem Taillen-Umfang ein dicker Bauch der Gesundheit schadet, verraten wir dir hier. 

Diabetes-Vorbeugung: So vermeidest du eine Erkrankung

Eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahmen, um nicht an Diabetes-Typ-2 zu erkranken, ist es, Übergewicht dauerhaft zu vermeiden und körperlich aktiv zu sein. Man sollte auf eine möglichst abwechslungsreiche Ernährung achten, Lebensmittel mit einem hohen Energiegehalt meiden und möglichst nicht mehr Energie zu sich nehmen, als der Körper benötigt. 

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Den Energiebedarf eines Erwachsenen kann man leicht mit folgender Formel abschätzen: (Körpergröße minus 100) mal 30 (bei leichten Tätigkeiten; schwer arbeitende Personen benötigen natürlich mehr Energie). Ein Mensch mit einer Körpergröße von 180 cm dürfte demnach pro Tag etwa 2400 Kilokalorien zu sich nehmen. 

Insbesondere Fertigprodukte enthalten oft viel zu viele Kohlenhydrate, Fette und versteckten Zucker. Sie sind echte "Dickmacher" und erhöhen das Risiko, an Diabetes zu erkranken beträchtlich. Besonders ungünstig sind in diesem Zusammenhang aber auch Softdrinks: In einem Liter Cola, beispielsweise, sind ganze 35 Stück Würfelzucker enthalten. Lese-Empfehlung: Mit welchen Lebensmitteln du als Diabetiker deinen Blutzuckerspiegel senken kannst, erfährst du in unserem Artikel.

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