Ab einem Alter von 50 Jahren steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch für Diabetes und Osteoporose. Diese drei Krankheiten können immer wieder unter anderem auf einen ungesunden Lebensstil zurückgeführt werden. 

Wie etwa t-online berichtet, ist es deshalb wichtig, auf einen gesunden Lebensstil zu achten und gewisse Dinge zu beachten, die einen wichtigen Teil zur Vorbeugung dieser Krankheiten beitragen können. Mehr dazu erfahren Sie im Folgenden.

Mit zunehmendem Alter werden die Knochen poröser

Mit zunehmendem Alter kommt es automatisch zu einer Abnahme der Knochendichte. Bei der Erkrankung "Osteoporose" - im Volksmund "Knochenschwund" - liegt eine Störung des Knochenstoffwechsels vor, sodass der natürliche Abbauprozess im Alter beschleunigt wird. Der Abbau der Knochenmasse beginnt bei Frauen früher als bei Männern. Dies hängt mit der Hormonumstellung während der Wechseljahre zusammen, wobei der Östrogenspiegel abnimmt. Dieses Hormon ist nicht nur ein Sexualhormon, sondern spielt auch für den Knochenschutz eine wichtige Rolle. 

Doch es gibt gute Nachrichten: Mit einem gesunden Lebensstil können Sie einer Osteoporose beziehungsweise allgemein dem Knochenabbau vorbeugen. Das bedeutet, dass Sie ihre Aktivität erhöhen und sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen sollten. Denn die Knochen müssen beansprucht werden, damit der Knochenstoffwechsel aktiv bleibt und somit knochenstärkendes Kalzium in die Knochen einschleusen kann. Außerdem ist Sauerstoff wichtig für alle Stoffwechselprozesse im Körper. Der Vorteil an der Bewegung im Freien ist zudem, dass der Körper Sonnenlicht aufnimmt, welches er benötigt, um Vitamin D zu produzieren. Vitamin D ist nämlich ein essenzieller Stoff, wenn Kalzium in die Knochen eingeschleust werden soll.

Damit Kalzium überhaupt in die Knochen eingebaut werden kann, sollten sie auf eine kalziumreiche Ernährung achten. Kalziumreiche Lebensmittel sind zum Beispiel Käse, Brokkoli, Blattspinat, Joghurt, Milch oder auch Sesam. Was Sie bei Ihrer Ernährung zur Prophylaxe noch beachten sollten, erfahren Sie hier. Zudem sollten Sie nicht rauchen, denn Zigaretten enthalten Giftstoffe, die sich negativ auf den Knochenstoffwechsel auswirken.

Diabetes mellitus: Zuckerkrankheit kommt oft ab 45

Mit zunehmendem Alter, aber vor allem auch mit zunehmendem Gewicht steigt auch das Diabetes-Risiko. Bei dem bekannten Altersdiabetes "Diabetes mellitus Typ 2" herrscht ein relativer Insulinmangel und die Körperzellen reagieren nur noch vermindert auf das Hormon Insulin. Laut der Deutschen Diabetes Stiftung (DDS) ist die Lebenserwartung eines 50-jährigen Mannes mit einer Diabetes-Erkrankung im Vergleich zu der eines Mannes ohne Diabetes um 5,8 Jahre verkürzt. Bei den 50-jährigen Frauen sind es sogar 6,5 Jahre.

Lesen Sie nach: Forscher warnen: Dieser Faktor erhöht das Diabetes-Risiko immens

Natürlich gibt es genetische und altersbedingte Risikofaktoren, die nicht zu beeinflussen sind - doch es gibt Faktoren, die ganz bewusst beeinflusst werden können. Zu den Risikofaktoren gehören eine unausgewogene Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Bluthochdruck und auch das Rauchen. Deshalb raten Experten zu einer gesunden Ernährung, mindestens 30 Minuten tägliche Bewegung und Rauchverzicht.

Außerdem sollten Sie auf industriellen Zucker und gesättigte Fette weitestgehend verzichten. Stattdessen sollten Sie zu Ballaststoffen, wie sie in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und auch Vollkornprodukten enthalten sind, greifen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wirken sich vor allem Ballaststoffe aus Vollkornprodukten und auch eine vegane Ernährung positiv auf das Risiko an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, aus.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland

Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nimmt mit dem Alter zu. Sie sind seit Jahren die häufigste Todesursache in Deutschland. Zu diesen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen die Koronare-Herzkrankheit (KHK) oder auch der Herzinfarkt. Bedeutende Risikofaktoren dafür sind Bluthochdruck und Ablagerungen an den Gefäßwänden (Arteriosklerose). 

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Durch dauerhaft erhöhte Blutdruckwerte sind die Gefäße starkem Druck ausgesetzt und werden somit langfristig geschädigt. Der deutschen Hochdruckliga e.V. zufolge wären etwa 50 Prozent der Herzinfarkte und Schlaganfälle vermeidbar, wenn Bluthochdruck rechtzeitig erkannt werden und effektiv behandelt werden würde.

Um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, sollten Sie ebenfalls ausreichend Bewegung in Ihren Alltag einbauen und sich ausgewogen ernähren. Es gibt viele Lebensmittel, die dazu beitragen, die Arterien zu reinigen. Zudem ist es empfehlenswert auf das Rauchen zu verzichten, denn der Deutschen Schlafanfall-Hilfe zufolge haben Raucher gegenüber Nichtrauchern ein etwa doppelt so hohes Risiko für einen Schlaganfall. Hier erfahren Sie, was im Körper während eines Schlaganfalls passiert.

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