Leider sind es oft genau die Dinge, die besonders gut schmecken, von denen man am besten die Finger lassen sollte. "Morgens wie ein Kaiser, Mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann" so lautet ein altes Sprichwort. Schon früh war den Menschen bewusst, dass ein guter Start in den Tag auch Hand in Hand mit einem guten Frühstück geht. Aber auch hier machen sich zunehmend Lebensmittel und Genussartikel breit, von denen Experten sich sicher sind, dass sie alles andere als ein Segen für den gesunden Start in den Tag sind. 

Die neuesten Erkenntnisse gehen auf einen Beitrag der Ernährungsberaterin Kate Patton zurück. Patton ist derzeit an der renommierten Cleveland Clinic in den USA beschäftigt, und kennt sich mit den falschen Angewohnheiten rund ums Frühstück gut aus. Auch wenn sich die Essgewohnheiten vieler Menschen immer mehr auf den Genuss ausrichten, ist das definitiv der falsche Ansatz. Denn Patton beteuert, dass ein falsches Frühstück nicht nur die Gewichtszunahmen fördert, sondern auch den Stoffwechsel durcheinander bringt und Krankheiten begünstigt. Dies schreibt sie in einem,Beitrag für die Cleveleand Clinic. 

Das falsche Frühstück verdirbt nicht nur den Start in den Tag, es kann auch krank machen

Gebäck zum Frühstück spielt dabei auf der Poleposition ganz vorne mit. Nicht nur, dass Gebäck und Teigwaren immens viel Zucker enthalten, sie sind außerdem unglaubliche Kalorienbomben. Obwohl, laut livingathome.de, Kohlenhydrate ein wichtiger Bestandteil eines gesundes Starts in den Tag sind, sollte man sich klarmachen, dass es nicht nur eine Art von Kohlenhydraten gibt. 

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Selbstverständlich ist Zucker auch ein Kohlenhydrat, aber eines, das keineswegs auch satt macht. Stattdessen schnellt der Insulinspiegel nach oben, um als "Zellöffner" zu fungieren, damit die große Menge als Zucker schnell aus dem Blut in die Zellen kommt. "Schnelle Versorgung der Zellen ist doch was Gutes?" - könnte man meinen, ist aber leider nicht so.

Denn obwohl man schnell mal eben mit einem Gebäck 500 Kalorien oder sogar mehr zu sich genommen hat, und energietechnisch ausreichend versorgt sein sollte, bekommt man, sobald der Zucker aus dem Blut gelangt, durch den rasch abfallenden Insulinspiegel wieder Hunger. Auch Orangensaft zeigt sich immer wieder als problematisch, denn der "Saft" enthält nicht weniger Zucker als herkömmliche Cola.

Ernährung geht mit einem bewussten Essverhalten einher - man muss wissen, was Essen eigentlich ist

Würstchen und Bacon sind ebenfalls nicht empfehlenswert. Diese werden oft noch zusätzlich mit Kohlenhydraten kombiniert. Dadurch entsteht eine Mischung aus Natrium, Nitraten und Fetten, die der Körper schnell verarbeiten muss, was sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann. Außerdem werden Nitrate und Nitrite langfristig oft mit der Entstehung bestimmen Krebsarten in Verbindung gebracht.

Ob man nun Milch konsumiert oder nicht, am Kaffee zum Frühstück ist nichts auszusetzen. Woran man aber sparen sollte ist Kaffeeweißer. Dieser ist keine Alternative zur herkömmlichen Milch und zeigt sich mitunter immer häufiger als deutlich ungesünder. Kaffeeweißer enthält große Mengen an Transfetten, Zucker und Süßungsmittel. Diese gelten schon in kleinen Mengen als gesundheitsschädlich und treiben das schlechte LDL-Cholesterin in die Höhe, wodurch sich das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erhöht.

Außerdem sollte man bei Gelegenheit auch in Betracht ziehen, komplett auf schwarzen Kaffee umzusteigen. Kaffee kurbelt den Stoffwechsel an und verbrennt sogar Kalorien - aber nur in schwarzer Form. Denn es hat eher einen gegenteiligen Effekt, wenn der Kaffee durch die Milch mehr Kalorien hat, als er verstoffwechseln kann.

Nur weil etwas gesund aussieht, ist es noch lange nicht gesund

Belegte Bagel sind ebenfalls eine gemeine Falle. Denn obwohl sie immer so gesund aussehen, sind Bagel eine heimtückische Kalorienbombe. In Kombination mit Frischkäse, Lachs oder anderen Variationen hat man schnell  mal 500 Kalorien beisammen. Der belegte Bagel steht damit oft im Zusammenhang mit Diabetes Typ-2 oder Herzkrankheiten. Auch hier ist vielen Menschen gar nicht bewusst, welches Kalorienvolumen sie eigentlich konsumieren. Pattons Tipp: Wenn es unbedingt ein Bagel sein muss, wählen Sie einen 100-prozentigen Vollkorn-Bagel. 

Im Fazit lässt sich sagen, dass, auch wenn das Frühstück definitiv eine große Rolle für die Ernährung spielt,  jedem klar sein muss, dass es nur zu einer dauerhaften gesunden Ernährung kommen kann, wenn man das Essverhalten insgesamt ändert. Denn es ist natürlich nicht wirklich gesund, wenn zwar das Frühstück stimmt,  das Mittagessen oder das Abendessen aber aus ungesunden Speisen oder gart Fastfood bestehen. Denn ein gesundes Essverhalten setzt voraus, sich bewusst zu machen, was Essen eigentlich ist. Nur wenn man sich klarmacht, was man konsumiert, kann auch eine Änderung und erfolgreicher Schritt in die richtige Richtung gemacht werden.

 

 

 

 

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