• Unruhige Verdauung: Darmprobleme betreffen viele Menschen 
  • Häufige Symptome bei schlechter Darmflora: Blähungen, Verstopfung und Durchfall
  • Hilfe bei Darmproblemen: Bestimmte Lebensmittel können die Darmreinigung unterstützen und Darmflora verbessern

Problemzone Darm - diese sechs Lebensmittel helfen Ihnen bei Darmproblemen: Die Hauptaufgabe des Darms ist es, unsere aufgenommene Nahrung zu verdauen. Er wehrt Krankheitserreger ab und reguliert die Aufnahme und Abgabe von Wasser. Außerdem werden dort verschiedene Hormone produziert, wie zum Beispiel Östrogen. Auch für unser Immunsystem spielen der Darm und die darin enthaltene Darmflora eine sehr wichtige Rolle. 

Verdauungsprobleme - was tun? Eine Regel hilft besonders

Doch wenn der Darm nicht so funktioniert, wie er sollte, können unschöne Symptome wie Blähungen, Krämpfe oder Übelkeit auftreten. Die Ursachen hierfür können ganz unterschiedlich sein. Häufiger Auslöser solcher Beschwerden können unter anderem Lebensmittel-Unverträglichkeiten, falsches Essverhalten, aber auch Stress sein.

Der Darm braucht Zeit um Mahlzeiten zu verdauen. Hierbei können Sie ihn schon während der Nahrungsaufnahme unterstützen, indem Sie in Ruhe essen und die Mahlzeiten genießen. Vormittags funktioniert der Darm besonders gut und freut sich über wertvolle Vitamine, Eiweiß und Ballaststoffe, welche er in dieser Zeit am besten verwerten kann. Nutzen Sie dieses Wissen aus und beginnen Sie Ihren Tag mit einem guten Frühstück. Aber auch das Mittagessen ist nicht zu unterschätzen: Denn auch wenn viele Menschen ihre Hauptmahlzeit erst abends zu sich nehmen, kann der Darm mittags viel besser verdauen.

Für Naschkatzen gibt es noch einen besonderen Tipp: Naschen Sie am besten direkt nach dem Mittagessen und fordern Sie Ihren Darm nicht in seinen Ruhepausen für ein paar Gummibärchen heraus. Außerdem unterstützt man den Körper grundsätzlich immer, indem man viel Wasser zu sich nimmt.

Den Darm beruhigen: Welche Lebensmittel wirklich bei Verdauungsproblemen helfen

Um Ihre Darmflora zu unterstützen und sich vor Darmproblemen zu schützen, könne Sie auf einige Lebensmittel zurückgreifen:

1. Sauerteig gegen schädliche Bakterien

Sauerteig enthält ein Bakterium namens "Lactobacillus reuteri", welches eine probiotische Wirkung entfaltet. Laut dem Arzt und Bestsellerautor William Li, kann Brot aus Sauerteig somit helfen schädliche Bakterien im Darm zu bekämpfen, diese zu hemmen oder abzutöten.  Außerdem soll es zum Beispiel gegen Salmonelleninfektionen helfen, und das Risiko von Magengeschwüren dämmen.

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2. Dunkle Schokolade für gute Nerven und Muskeln

Sie ist bereits bekannt dafür, einen hohen Magnesiumanteil zu besitzen. Somit ist sie gut für Nerven und Muskeln, hilft bei Stress und schmeckt obendrein auch noch super. Selbst Eisen und Zink sind im Kakao vorhanden. Doch auch die Verdauung profitiert von der Nascherei, denn in Maßen wirkt sie entzündungshemmend und kurbelt den Stoffwechsel an.

3. Kohl zur Entgiftung des Darms

Viele Kohlarten sind zwar nicht immer beliebt, beeinflussen die Darmflora aber sehr positiv. Sie verringern schlechte oder giftstoffproduzierende Darmbakterien. Dabei ist es ganz egal, welche Kohlart gegessen wird - von Brokkoli über Rosenkohl bis hin zu Pak Choi. In Franken oft auf dem Teller zu finden ist das Blaukraut aus Rotkohl.

4. Säfte stabilisiert Ihren Darm

Säfte sind bereits dafür bekannt dem Darm in die Karten zu spielen: Hier bieten sich Cranberrysäfte, Granatapfelsäfte oder Traubensäfte an, um die Darmwand zu stabilisieren und zu verbessern.

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5. Walnüsse helfen den Blutgefäßen

Die Nüsse enthalten Omega-3-Fettsäuren und wirken auf die Innenwände unserer Blutgefäße entzündungshemmend.  Sie können außerdem sogenannte Clostridium-Bakterien hemmen.

6. Kiwis unterstützen den Verdauungsprozess

Sie helfen ebenfalls beim Verdauungsprozess und wirken dank ihrer vielen Vitamine und Antioxidantien antibakteriell.

Darmflora reinigen: Auf diese natürlichen Hausmittel können Sie zurückgreifen

Man kann seiner Darmflora allerdings auch anders stärken. Beispielsweise, indem man von null anfängt. Hierzu reinigt man den Darm beispielsweise mit Flohsamen, Leinsamen, Weizenkleie oder Ähnlichem. 

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Diese Produkte wirken in größeren Mengen abführend und die Aufnahme sollte am besten in Absprache mit einem Arzt erfolgen. Eine solche "Entgiftungskur" kann eine Chance sein, die eigene Ernährung von Grund auf zu ändern oder den Darm auf eine gewisse Basis zurückzubringen.

Fazit zum unruhigen Darm: So kannst du Verdauungsprobleme einfach loswerden

Um Ihre Verdauungsprobleme in den Griff zu bekommen, reichen oftmals schon kleine Veränderungen in der Ernährung. Versuchen Sie langsam und in Ruhe zu essen, um Ihrem Magen Zeit für die Verdauung zugegeben. Verzichten Sie auf unnötiges Naschen, um Ihren Magen und Darm zu schonen. Lebensmittel wie Sauerteig, Kohl, dunkle Schokolade, Säfte, Walnüsse und Kiwis sollten Sie in Ihren Ernährungsplan integrieren,  wenn Sie Ihre Darmbeschwerden so schnell wie möglich loswerden wollen.

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