• Definition: Das ist ein Muttersaft
  • Vorteile des Saftes
  • Muttersaft-Sorten

Einem Fruchtgehalt von 100 % kannst du dir allgemein bei allen Fruchtsäften sicher sein. Handelt es sich dabei um einen Direktsaft aus säurehaltigen Früchten, spricht man auch von einem "Muttersaft". Wie gesund sind solche Muttersäfte?

Wissenswertes rund um Muttersäfte

Grundsätzlich ist bei allen Frucht- und Direktsäften, so auch dem Muttersaft, ein Fruchtgehalt von 100 % vorzufinden. Dies ist sogar gesetzlich geregelt: Neben der Frucht dürfen sich keine anderen Inhaltsstoffe in einem Fruchtsaft befinden.

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Den Namen Muttersaft trägt diese Saftart, da sie aus erster Pressung stammt. Oft wird er daher auch als purer Direktsaft bezeichnet. Die Früchte werden ein einziges Mal gepresst und kurz und schonend pasteurisiert, sodass der Großteil der natürlichen, gesunden Inhaltsstoffe erhalten bleibt. Ebenso bei Fruchtsäften und anderen Direktsäften: Auch diese werden nur schonend und kurz pasteurisiert, sodass ein Nährstoffverlust minimiert wird.

Der Vorteil dieser Herstellungsweise liegt darin, dass du maximal von allen Nährstoffen und Vitaminen der Frucht profitieren kannst. Je nach Sorte enthalten die Früchte zahlreiche Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe, die Vitamine A, E, C, B1, B2 und B6 sowie die Mineralstoffe Phosphor, Magnesium und Eisen. Diese Inhaltsstoffe stärken dein Immunsystem, können einem Nährstoffmangel vorbeugen, entzündungshemmend wirken und vor freien Radikalen schützen. Derzeit gibt es keine Studien, die diese Wirkung der Muttersäfte belegen; jedoch kannst du dir der vielen gesunden Inhaltsstoffe sicher sein.

Muttersäfte - gewonnen aus säurehaltigen Fruchtsorten

Muttersäfte werden aus säurehaltigen Fruchtsorten gewonnen. Dazu gehören beispielsweise Preiselbeeren, Cranberrys, Holunderbeeren, Granatapfel, Sanddorn oder Schwarze Johannisbeeren. Nicht jeder mag den Geschmack der puren Muttersäfte: Sie schmecken meist etwas sauerer und bitterer als bekannte Fruchtsäfte. Es bietet sich an, die Säfte dann leicht mit Wasser zu verdünnen oder in einem Smoothie oder einem Gelee zu verarbeiten.

Ein Muttersaft stellt häufig auch die Basis für einen Fruchtnektar dar, bei dem für einen süßeren Geschmack oft Wasser, Zucker oder Honig hinzugesetzt wird. Aufgrund der positiven Wirkung auf die Gesundheit ist es sinnvoll, Fruchtsäfte und somit auch Muttersäfte in die Ernährung zu integrieren und ab und an zu genießen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung können Obst- oder Gemüsesäfte aufgrund ihrer hohen Nährstoffdichte sogar im Zuge der 5-am-Tag-Kampagne gelegentlich eine Portion Obst oder Gemüse am Tag ersetzen.

Tipp: Beim Kauf solltest du auf eine Bio-Qualität achten; nur so kannst du sicher sein, dass beim Anbau keine chemischen Pflanzenmittel eingesetzt wurden.

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