• Was ist Spitzwegerich genau und wo kommt er her?
  • Wie gesund ist das Superfood wirklich?
  • Was macht man mit den Samen?
  • In der Küche: Wie bereitet man Spitzwegerich zu?

Der Spitzwegerich ist eine heimische Heilpflanze, die uns immer wieder auf Wiesen und auch in vielen Gärten begegnet. Ihren Namen hat die recht unscheinbar aussehende Pflanze mit den kleinen weißen Blüten daher, dass sie auch oft am Wegesrand zu finden ist. Ihre Blütezeit reicht von Mai bis September. "Wegerich"  bedeutet so viel wie "Wegekönig" oder "Wegehüter". Doch was hat es mit den gesundheitsfördernden Eigenschaften des Spitzwegerichs auf sich?

Wie gesund ist Spitzwegerich wirklich?

Seit der Antike wird die Heilpflanze aufgrund seiner heilenden Eigenschaften verwendet. Doch das ein wahres Superfood wie der Spitzwegerich auf der Wiese nebenan zu finden ist, ist nur schwer vorstellbar. Aber es stimmt: Die Pflanze ist ein wahres Multitalent und hilft bei Hustenreiz, Darmbeschwerden und Entzündungen der Haut sowie der Schleimhäute. Viele seiner Inhaltsstoffe haben positive Auswirkungen auf:

  • die Atemwege
  • Entzündungen von Mund und Rachenschleimhaut
  • die Heilung bei Wunden

Zwei der wichtigsten Inhaltsstoffe sind zum einen die Iridoidglykoside wie Aucubin und Catalpol. Sie besitzen eine antibakterielle Wirkung. Außerdem bilden sie im Mundraum eine Art schützenden Film über der Schleimhaut. Das verleiht dem Spitzwegerich die Fähigkeit, den Hustenreiz zu mildern.

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Was macht man mit den Samen?

Die Samen des Spitzwegerichs werden heutzutage nicht mehr so häufig verwendet, obwohl auch dieser Teil der Pflanze viele positive Wirkungen auf unsere Gesundheit hat. Man verwendet die Samen am besten wie Leinsamen, da sie ähnliche Effekte für die Verdauung besitzen.

Die Samen des Spitzwegerich enthalten viele Schleim- und Ballaststoffe, die dem Magen guttun und sanft abführend wirken. Man kann sie je nach Sorte und Herkunft sowohl als gekochten Samenbrei, als auch im rohen Zustand einnehmen.

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In der Küche: Wie bereitet man Spitzwegerich am besten zu?

Spitzwegerich ist nicht nur ein ideales Hausmittel bei Hustenreiz und Verdauungsbeschwerden, er ist auch unglaublich vielseitig in der Küche einsetzbar:

  • als Saft
  • als Tee
  • als Sirup
  • als Kräuteröl

Aber nicht nur das: Das Superfood eignet sich auch als gesunder Begleiter in Suppen und Smoothies. Folglich handelt es sich beim Spitzwegerich tatsächlich um eine wahre Superpflanze, die in keinem Haushalt fehlen sollte. Aus diesem Grund ist der "Wegekönig" auch zur Arzneipflanze des Jahres (2014) gekürt worden.

 

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