• Gewusst wie: Pflanzenkraft richtig einsetzen gegen psychische und physische Beschwerden
  • Preiswerte Alternative für die eigene Hausapotheke
  • Heilpflanzen erkennen und bestimmen

Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, das wussten bereits unsere Vorfahren vor langer Zeit. Selbst gesammelte und verarbeitete Medizin kann auch heutzutage wieder eine tolle Alternative und Erweiterung zur bereits bestehenden Hausapotheke sein. Die wichtigsten Heilpflanzen stellen wir dir im Folgenden vor.

Der Spitzwegerich

Der Saft der Blätter des Spitzwegerichs hilft Dir, angewendet mit einer Kompresse auf der Haut, zum Stillen von Blutungen, schnellerer Wundheilung, sowie gegen das Jucken und Schmerzen von Hautstellen. Etwa nach einem  Insektenstich.

Innerlich angewendet, hilft der rohe Saft der Blätter gegen Atemwegserkrankungen und Halsschmerzen. Die Erntezeit der Blätter der Heilpflanze ist von Juni bis Oktober. Er ist gut an Wegrändern und Wiesen zu finden.

Lesetipp: Lerne hier 10 gängige und leicht zu findende Heilpflanzen kennen, die du selbst in deiner Umgebung sammeln und anschließend für deine Hausapotheke verarbeiten kannst*.

Die Kamille

Die Kamille wächst recht häufig auf Wiesen, an Wegrändern und Feldwegen. Die Blätter und Blütenknospen sammelt man am besten von April bis Mai und die Blüten zwischen Mai und August.

Verwendet werden kann die Kamille als Tee, Öl, Creme oder Tinktur. Sie ist in vielen kosmetischen Produkten zu finden. Sie wirkt schmerzlindernd bei Bauchweh, Menstruationsbeschwerden, Magen- und Ohrenschmerzen sowie gleichzeitig beruhigend und entkrampfend.

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Auch hilft die Heilpflanze bei nervöser Unruhe und Reizbarkeit. Zudem ist sie ein wichtiger Magnesium-Lieferant.

Echtes Johanniskraut

Echtes Johanniskraut findet man gerne an Wegrändern, Böschungen, Waldlichtungen oder Magerwiesen. Die Heilpflanze kann von Ende Juni bis September geerntet und zu Öl, Teemischungen oder einer Tinktur verarbeitet werden.

Die heilende Wirkung des Johanniskrauts wirkt sich sehr positiv auf Stimmungsschwankungen und Depressionen aus. Es macht gelassener, fröhlicher, fördert guten und erholsamen Schlaft und vertreibt dunkle Gedanken.

Bekannte Nebenwirkungen des echten Johanniskrauts sind erhöhte Lichtempfindlichkeit und es hemmt die Wirkung der Anti-Baby-Pille.

Die Brennnessel

Brennnesseln findet man gerne entlang an Waldwegen, Waldlichtungen oder gar als Wegpflanzen entlang im Weinberg oder auf Feldwegen. Die Blätter erntet man am besten von März bis Juni, die Samen von Juli bis Oktober.

Aus den Brennnesselblättern kann man hervorragend Tees oder Sirup herstellen. Die Brennnessel wirkt entwässernd, harntreibend, gegen Prostatabeschwerden und kann sogar Artrohsen und Rheuma lindern.

Auch soll die Wirkung der Brennnesselblätter das Haarwachstum anregen. Mittlerweile hält die Brennnessel sogar gerne Einzug in die heimische Küche und ist bereits in vielen Rezepten zu finden.

Der Lavendel

Der Lavendel ist schon seit jeher für seine entspannende, beruhigende und heilende Wirkung bekannt. So verwundert es nicht, dass die Heilpflanze in vielen Alltagsprodukten zu finden ist.

Der Lavendel wirkt gegen innere Unruhe, Schlafstörungen, schwache Nerven und Stress. Lavendel erntet man am besten während seiner Blütezeit, also zwischen Juni und August.

Verwendet werden kann Lavendel vielseitig, beispielsweise als ätherisches Öl, Tees, Cremes oder als Badezusatz. Auch wirkt er, eingenäht im Duftsäckchen, sehr gut im Kleiderschrank gegen Mottenbefall.

Die Ringelblume

Zu finden ist die Ringelblume auf nährstoffreichem, lockerem Boden oder auf Schuttflächen. Verwendet wird sie als Tee, Tinktur oder Salbe. Die Blüte- und Erntezeit ist von Juni bis Oktober.

Der Pflanzenextrakt der Ringelblume wirkt bei einer äußeren Anwendung gegen Entzündungen und unterstützt die Wundheilung.

Als Tee hilft die Heilpflanze bei Magen- und Darmentzündungen.

Der Frauenmantel

Wie der Name schon erahnen lässt, wird der Frauenmantel gerne in der Frauenheilkunde eingesetzt. Er ist gut für ein hormonelles Gleichgewicht, unterstützt die Milchbildung und stärkt das Bindegewebe. Außerdem wirkt er vorbeugend gegen Zystenbildung und lindert Menstruationsbeschwerden.

Geerntet werden können die Blätter des Frauenmantels von April bis Juli. Die Blüten können von Mai bis August geerntet werden.

Angewendet wird der Frauenmantel als Tee, Extrakt oder Tinktur.

Der Augentrost

Auch hier lässt der Name der Heilpflanze bereits die Vermutung zu, dass die Wirkung etwas mit der Augenheilkunde zu tun hat.

Bei Bindehautentzündungen, tränenden, geröteten und angestrengten Augen hilft der Augentrost, indem man das Extrakt der Pflanze mittels einer Kompresse auf das gereizte Auge legt. Das kann auch bei allergischen Reaktionen eine wohltuende Linderung verschaffen.

Lesetipp: Heimisches Superfood - so verwendest du Spitzwegerich-Samen richtig.

Der Löwenzahn

Der Löwenzahn sorgt für eine gute Verdauung, stärkt die Galle und die Leber, wirkt harntreibend und hilft sogar bei Nierensteinen. Daher wundert es auch nicht, dass er regional auch liebevoll "Bettseicher" genannt wird.

Der Löwenzahn kann roh als Salat verzehrt werden, als Tee oder Extrakt genutzt werden.

Die Blätter erntet man am besten zwischen 5 - 8 cm Blattlänge, die Blüten zur Blütezeit von April bis Juni. Für die Wurzeln des Löwenzahns ist der Herbst die beste Jahreszeit.

Die Gemeine Wegwarte

Diese Heilpflanze wirkt entgiftend. Sie unterstützt die Milz, die Leber und die Galle. Außerdem wirkt sie heilsam bei Augenleiden.

Man findet die Gemeine Wegwarte an Wegesrändern, Feldern, Äckern und entlang von Dämmen. Die Erntezeit dieser Heilpflanze ist ganzjährig.

Verwenden kann man die Blätter, die Blüten, die Stängel und die Wurzeln. Man kann aus allen Teilen der Pflanze Tees, Extrakte und Tinkturen herstellen.

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