Hülsenfrüchte sind luftgetrocknete Samen, die in einer Hülse, ähnlich wie eine Schote, wachsen. Daher auch der Name Hülsenfrucht. Auch genannt trockene Streufrucht. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um Früchte, sondern um Gemüse. Die meisten Hülsenfrüchte sind nicht in roher Form verzehrbar, sondern müssen gewässert oder gekocht werden, quellen oder keimen.

In vielen Ländern gelten die gesunden Samen als Grundnahrungsmittel, was sich jedoch bei uns nur träge durchsetzt. Dabei lassen sie sich einfach und vielseitig kombinieren und dienen als wertvoller Nährstofflieferant.

Welche Hülsenfrüchte gibt es?

Weltweit gibt es 730 Gattungen an Hülsenfrüchten. Die wichtigsten sind:

  • Linsen: Gelbe Linsen, Grüne Linsen, Rote Linsen
  • Erbsen: Kichererbsen, Grüne Erbsen
  • Bohnen: Edamame, Feuerbohnen, Grüne Bohnen, Kidneybohnen, Limabohnen, Mungobohnen, Schwarze Bohnen, Sojabohnen
  • Erdnüsse
  • Lupinen

Hülsenfrüchte sind wegen möglicher großer Erträge auf kleinen Flächen ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung und somit unentbehrlich.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe auf einen Blick

Vitaminbomben: Vitamin B1, B2, B6, C, E, K. Hülsenfrüchte beinhalten die B-Vitamine, die zu den wichtigsten Nährstoffen überhaupt gehören. 

Proteine und Ballaststoffe: Sie gelten als langanhaltender Sattmacher und beugen Heißhunger vor. Außerdem wird deine Verdauung angekurbelt was sich positiv auf deinen Organismus auswirkt.

Hoher Eisen- und Eiweißanteil: Besonders interessant für Vegetarier und Veganer, da Hülsenfrüchte durchaus als Fleischersatz dienen. 

Hülsenfrüchte sammeln zusätzlich Pluspunkte bei Menschen mit bestimmten Unverträglichkeiten, da sie vegan, gluten- und laktosefrei sind. 

Das sind die Auswirkungen auf den Körper

Hülsenfrüchte senken dank pflanzlicher Proteine und Ballaststoffe den Blutdruck und den Cholesterinspiegel. Damit verringern sie automatisch das Risiko auf Herzleiden und Diabetes. Wenn du also gerne viel Fleisch ist, sind Hülsenfrüchte der perfekte Ausgleich dafür. Die Aminosäure Lysin hilft dem Körper dabei, Antikörper zu produzieren, wodurch dein Immunsystem gestärkt wird. Außerdem liefern Hülsenfrüchte Energie und haben generell große gesundheitliche Vorteile.

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Die Kehrseite lässt sich ganz einfach zusammenfassen: Blähungen. Wer jedoch die Hülsenfrüchte richtig zubereitet, kann seinen Verdauungsprozess erheblich erleichtern. Und keine Sorge, sie verlieren dadurch nicht ihre gesunden Nährstoffe.

Spezialisten raten zu 60 g/Portion (nach dem Kochen sind das rund 200 bis 250 g) zwei- bis dreimal wöchentlich. 

Tipp: Hülsenfrüchte gibt es auch aus der Region oder zumindest aus Deutschland. Damit tust du nicht nur dir selbst etwas Gutes, denn du sparst damit weltweite Versandwege ein, was der Umwelt zugutekommt, und kannst alternativ den regionalen Biobauern unterstützen. 

 

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