Weitere europäische Tipps sind Städte mit besonderen Anlässen: Barcelona wird 2026 "World Capital of Architecture" und begeht zugleich den 100. Todestag Gaudís. Das bringt zusätzliche Events und Aufmerksamkeit rund um Bauten wie Sagrada Família, Casa Batlló und Park Güell. Darüber hinaus zeigen Orte wie Lugano, Lošinj oder Innsbruck, wie du See- oder Alpenpanoramen mit Kultur, Cafés und entspanntem Stadtleben kombinieren kannst.
Die Ferne ruft: Ziele rund um den Globus
Wer 2026 Fernweh hat, findet weltweit außergewöhnliche Reiseanlässe: In den USA feiert die legendäre Route 66 ihr 100-jähriges Bestehen – mit Festivals, Oldtimer-Paraden und nostalgischer Roadtrip-Atmosphäre auf rund 3900 Kilometern von Chicago bis Los Angeles. Entlang der Strecke erlebst du Wüstenlandschaften, historische Orte und klassische Diners, die den Charme der 1950er-Jahre hochhalten.
Im Indischen Ozean verzaubert Sansibar mit weißen Stränden, türkisfarbenem Wasser und einer Mischung aus swahilischer, arabischer und indischer Kultur – von Stone Town und Gewürzmärkten bis zu Eco-Luxury-Resorts auf kleineren Inseln. Auf den Malediven werden sogenannte Local Islands immer beliebter, weil du dort abseits abgeschotteter Resorts authentischer und oft preiswerter wohnst, inklusive Gästehäusern, Bikini-Stränden und vielen Schnorchel- und Walhai-Touren.
In Asien bleibt Bali ein Sehnsuchtsort mit Dschungel, Reisterrassen, Tempeln und Surfspots. Gleichzeitig reagiert die Insel mit neuen Regeln, Touristensteuern und strengeren Auflagen auf den starken Besucherandrang. In Zentralasien gilt Kirgisistan als Trekking-Paradies mit Hochgebirgslandschaften, Nomadenkultur und Übernachtungen in Jurten – ideal, wenn du abseits klassischer Routen unterwegs sein möchtest.
Slow Travel: authentische und entschleunigende Reiseziele 2026
Slow Travel, das bewusste Reisen an atmosphärische und unberührte Orte jenseits des Massentourismus, steht 2026 hoch im Kurs. Die Vesterålen im Norden Norwegens locken mit Walsichtungen, ruhigen Sandstränden und grünen Fjordlandschaften. Auch die Scilly Islands vor Cornwall gelten als subtropisch anmutendes Inselparadies mit autofreien Inseln, ruhigen Stränden und wenig Trubel, selbst in der Hauptsaison.
In der Karibik bieten die Corn Islands, insbesondere Little Corn, eine sehr ursprüngliche Atmosphäre mit bunten Holzhäusern, autofreien Wegen und intakten Korallenriffen für Taucher und Schnorchler. In Europa entdeckst du eher unbekannte Ecken wie die Insel Kythira vor der Südspitze des Peloponnes mit versteckten Badebuchten, Wanderwegen und kleinen Dörfern, die noch relativ wenig vom Tourismus geprägt sind.
Auch Regionen wie die Kvarner Bucht mit der Insel Lošinj oder die Berge Zentralasiens stehen für Slow Travel: Hier dreht sich vieles um Entschleunigung, Naturerlebnisse, lokale Küche und das Gefühl, eine Gegend wirklich zu "erleben", statt nur schnell zu konsumieren.
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