• Ernährung im Herbst und Winter: Darauf solltest du bei Lebensmitteln achten 
  • Obst und Gemüse sind nicht immer gleich gesund - auch am Ende des Jahres
  • Du solltest auf die Herkunft deiner Lebensmittel achten
  • Besonders in Herbst und Winter ist die richtige Wahl entscheidend

Im Müsli ein paar Erdbeeren und zum Mittagessen einen Salat mit Gurke. Was auf den ersten Blick unbedenklich und lecker klingt, ist jedoch beim genaueren Hinsehen gar nicht mehr so gesund. Viele Obst- und Gemüsesorten haben im Herbst und Winter nämlich keine Saison und sind deshalb arm an Nährstoffen und Vitaminen. InFranken.de erklärt, um welche Lebensmittel du besser einen Bogen machen solltest.

Ernährung im Herbst und Winter: Diese 11 Lebensmittel sind schlecht für dich, deinen Mitmenschen und der Umwelt

Auch im Herbst und Winter sind unsere Kühlschränke und Obstkörbe gut gefüllt. Aber: Oft mit den "falschen" Lebensmitteln. Wer beim Einkaufen achtsam ist, tut nicht nur der eigenen Gesundheit etwas Gutes, sondern auch der Umwelt und seinen Mitmenschen.

Diese 11 Lebensmittel sind leider nicht so gesund wie sie aussehen:

1. Erdbeeren

Wenig überraschend haben Erdbeeren im Herbst und Winter keine Saison mehr und kommen daher vor allem aus dem Ausland, wie zum Beispiel Spanien. Diese Plantagen sind jedoch schon häufiger wegen ausbeuterischer Arbeitsbedingungen, massiven Einsatzes von Pestiziden und fragwürdigen Bewässerungsmethoden in die Kritik geraten. Bei Erdbeeren aus Deutschland ist Vorsicht geboten. Diese reifen hierzulande nämlich nur unter beträchtlichem Stromverbrauch und sind daher auch keine umweltfreundliche Alternative.

2. Importierte Äpfel

Importierte Äpfel sind in Deutschland generell kaum zu empfehlen und im Grund unnötig. Bis Mitte Dezember gibt es ohnehin frische Äpfel aus der Region, die nicht unter hohem Energieaufwand gekühlt werden müssen. 

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3. Grüner Salat

Kopfsalat, Eisbergsalat oder Batavia sind im Herbst und Winter weniger zu empfehlen. Sie kommen aus beheizten Gewächshäusern und landen "unreif" im Laden. Sie enthalten nicht nur weniger Geschmack, sondern auch weniger Nährstoffe wie Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe und sollten daher eher am besten gar nicht konsumiert werden.

Glücklicherweise haben andere Salate in Deutschland Saison: Feldsalat, Chicorée, Endiviensalat oder Portulak können unbesorgt auf unseren Tellern landen.

4. Importierte Nüsse

Auch viele Nusssorten kommen leider aus dem Ausland und sollten daher gemieden werden. Bei uns wachsen jedoch auch Nüsse: Walnüsse und Haselnüsse sind besonders empfehlenswert und gesund.

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5. Konventionelle Zitrusfrüchte

In konventionellen Zitrusfrüchten, wie Orangen, Mandarinen und Zitronen werden immer wieder Rückstände von Pestizid- und Konservierungsmittelrückständen gefunden. Hersteller tricksen häufig und schreiben auf ihre Waren "unbehandelt", obgleich sie dennoch Spritzmittel benutzen. Lieber Bio-Obst aus fairem Handel kaufen.

6. Herkömmlicher ACE-Saft

Viele Menschen trinken am Morgen gerne einen ACE-Saft und hoffen sich damit etwas Gutes zu tun. Doch der Fruchtanteil bei normalem ACE-Saft ist nur zwischen 20 und 60 Prozent. Häufig werden Wasser, Zucker oder Süßstoffe mit hinzugemischt. Die zugemischten Vitamine stammen jedoch meist aus dem Labor und sind daher nicht unbedingt empfehlenswert. Wer gerne Fruchtsäfte trinkt, sollte am besten zu Direktsäften in Bio-Qualität greifen. 

7. Tomaten

Tomaten sind in Deutschland sehr beliebt. Leider kommen in der kalten Jahreszeit fast alle aus Spanien, Frankreich oder den Niederlanden, wo sie in Gewächshäusern gezüchtet werden. Die bessere Alternative: Bio-Tomaten aus dem Glas. Diese werden nämlich im reifen Zustand geerntet und schmecken daher um einiges besser als Importware. 

8. Gurken

Auch Gurken sind im Herbst und Winter nicht zu empfehlen. Sie haben bei uns vor allem von Juni bis Ende Oktober Saison. Die Importware hat weniger gesunde Nährstoffe und lange Transportwege. Häufig findet man Gurken im Supermarkt auch nur noch in Plastik verpackt, damit sie auf den Transportwegen besser geschützt sind.

9. Zucchini

Die Zucchini zählt zwar zu den Kürbisgewächsen, hat in Deutschland jedoch nur von Juni bis Ende Oktober Saison.  Daher: Lieber zu Hokkaido oder Butternut greifen. Diese gibt es nämlich bis Dezember auch bei uns.

10. Konventioneller Tee

Ausbeutung, Diskriminierung und Armut sind in konventionellen Teeplantagen an der Tagesordnung. Daher solltest du beim Teeeinkauf besonders aufpassen. Schwarz- und Grüntee am besten nur aus fairem Handel und mit EU-Bio-Siegel kaufen.

11. Importierte Trauben

Auch von leckeren Trauben müssen wir erst uns einmal verabschieden. Ab November kommen Trauben meist aus Südafrika, Indien, Chile, Peru oder Brasilien. Konventionelle Trauben sind außerdem häufig stark mit Pestiziden belastet. Trauben sollten daher vor allem regional, während der Saison und in Bio-Qualität gekauft werden.

 

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